CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.  73,8 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

6. Ordertypen 

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Handelspositionen einzugehen. Dabei werden Basisordertypen und Ordertypen zur Positionsabsicherung unterschieden.

 

Basisordertypen zur Positionsöffnung und -schließung

Kauf Verkauf Hinweis
Market Ausführung zum nächst handelbaren (Kauf)Kurs Ausführung zum nächst handelbaren (Verkauf)Kurs Orderaufgabe nur bei geöffnetem Markt möglich
Limit (Limit liegt unter dem aktuellen Kurs)

Ausführung bei Erreichen des Limitkurses zum nächsten Kaufkurs kleiner oder gleich dem vorgegebenen Limit
(Limit liegt über dem aktuellen Kurs)

Ausführung bei Erreichen des Limitkurses zum nächsten Verkaufkurs größer oder gleich dem vorgegebenen Limit
Orderausführung erst bei Erreichen des Limits. Sofern das Limit bis zum Ende der Gültigkeit nicht erreicht wird verfällt die Order. Orderplatzierung auch außerhalb der Handelszeit möglich
Stop Stop Loss / Stop Buy
(liegt über dem aktuellen Kurs)


Ausführung bei Erreichen des Stopkurses zum nächst handelbaren Kaufkurs
Stop Loss / Stop Sell
(liegt unter dem aktuellen Kurs)


Ausführung bei Erreichen des Stopkurses zum nächst handelbaren Verkaufkurs
  • Stop Loss: Schließen einer Long oder Short Position
  • Stop Buy: Öffnen einer Long Position
  • Stop Sell: Öffnen einer Short Position. Orderplatzierung auch außerhalb der Handelszeit möglich

Basisordertypen zur Positionsöffnung und -schließung 

Stop-Loss: Die Stop-Loss-Order ist eine spezielle Auftragsart, die an einen bereits existierenden Auftrag gebunden ist. Sie erlaubt Ihnen, die Verluste offener Handelspositionen zu begrenzen. Die Stop-Loss-Order kann bis zu wenige Ticks Info bzw. Pips Info unter/über Ihrem Einstandskurs liegen.

Trailing-Stop-Loss: Dieser Ordertyp ist ein dynamischer Stopp. Das bedeutet, dass je nach Kursentwicklung Ihre Stop-Order um einen von Ihnen festgelegten Betrag dem aktuellen Kurs automatisch realtime nachgezogen wird, wenn ein neues Hoch (Long-Handelsposition) oder Tief (Short-Handelsposition) erreicht wurde. So können Sie Gewinne laufen lassen, die Absicherung aber dynamisch und automatisch an die Kursentwicklung anpassen, um den Ausstiegszeitpunkt zur Gewinnrealisierung nicht zu verpassen.

Die Limit-Order kann ebenfalls zur Positionsabsicherung eingesetzt werden. In diesem Fall handelt es sich um eine Limit-Order zur Gewinn-Realisierung (Take-Profit).

Absicherungsorders können auch direkt bei Erteilung der Basisorder zur Positionseröffnung angehängt werden (If-Done-Order). Sie können die Absicherungsorder entweder als konkretes Limit, als absoluten Kursabstand zum Limit/Ausführungskurs der Basisorder oder als gewünschten maximalen absoluten Gewinn oder Verlust eingeben, der allerdings nicht garantiert werden kann.

If-Done-Order: Mit einer Folge-Order verknüpfen Sie zwei Aufträge für ein Instrument. Die zweite Order wird erst nach Ausführung der ersten Order aktiviert.

OCO-Order: Ein One-Cancels-Other-Auftrag besteht aus zwei Aufträgen für ein Instrument. Sobald einer von beiden ausgeführt wurde, wird der andere automatisch gelöscht.

Erteilen Sie gleichzeitig mit einer Basisorder eine Stop-Loss- und eine Take-Profit-Order, dann haben Sie eine If-Done-OCO-Order. Die Ausführung der Basisorder (If Done) aktiviert die beiden If-Done-Orders (OCO). Wird eine von beiden ausgeführt, wird die andere gestrichen.

Mit den drei Order-Varianten Trailing-Stop-Loss-, OCO- und If-Done-Order setzen Sie Ihre Anlagestrategien automatisiert um. Lassen Sie sich beim Handeln unterstützen und nutzen Sie diese Orderarten für die optimierte Umsetzung Ihrer Handelsstrategie. Bei comdirect sind alle Ordertypen kostenfrei.