Optionsscheine - Auf einen Blick

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12.572,39
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Call-Optionsscheine: 42.030 Calls
Put-Optionsscheine: 30.696 Puts
1.324,97
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Call-Optionsscheine: 5.176 Calls
Put-Optionsscheine: 3.071 Puts
74,61
+0,94 %
Call-Optionsscheine: 0 Calls
Put-Optionsscheine: 0 Puts
1,22
-0,50 %
Call-Optionsscheine: 8.989 Calls
Put-Optionsscheine: 4.482 Puts

Meistgehandelte Optionsscheine

Name Aktuell Volumen
CALL auf AMAZON CO..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
3,58 191.891
CALL auf DAX PERFO..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
9,05 107.430
PUT auf DAX PERFOR..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
0,12 88.500
PUT auf TESLA MOTO..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
3,78 73.300
PUT auf DAX PERFOR..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
4,16 66.600
CALL auf ADIDAS AG

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
6,58 53.520
Name Aktuell Volumen
CALL auf MASTERCAR.. 0,69 304.574
CALL auf NETFLIX INC 10,36 208.325
CALL auf NETFLIX INC 3,44 205.570
PUT auf DAX PERFOR.. 1,62 202.620
CALL auf AMAZON CO..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
3,58 191.891
CALL auf VOLKSWAGE.. 3,27 165.750

Basiswerte (Tabellen)

Top Aktuell Diff.% Selector
DAX 12.572,39 +0,25 %
VDAX-new 14,9773 -1,95 %
EuroStoxx50 3.513,06 +0,54 %
Dow Jones 24.353,77 -0,45 %
Nasdaq 100 6.620,1103 -0,71 %
Top Aktuell Diff.% Selector
Öl (Brent) 74,605 +0,94 %
Gold 1.324,969 -0,59 %
Silber 16,628 -2,48 %
Platin 920,57 -0,26 %
Kaffee 131,705 +0,04 %
Top Aktuell Diff.% Selector
EUR/USD 1,2212 -0,50 %
EUR/JPY 132,593 +0,14 %
EUR/GBP 0,8761 -0,05 %
EUR/CHF 1,1942 -0,31 %
USD/JPY 108,573 +0,64 %

Top/Flop-Aktien

Top Aktuell Diff.% Selector
COMMERZBANK AG 11,116 +2,94 %
MUENCHENER RUECKVE.. 199,00 +1,63 %
INFINEON TECHNOLOG.. 21,40 +1,42 %
CONTINENTAL AG 223,00 +1,27 %
DEUTSCHE TELEKOM AG 14,215 +1,21 %
Flop Aktuell Diff.% Selector
FRESENIUS MEDICAL .. 81,32 -4,19 %
E.ON SE 8,848 -1,01 %
VOLKSWAGEN AG VZ 169,44 -0,97 %
HENKEL AG & CO VZ 103,00 -0,96 %
LINDE AG Z.UMTAUSC.. 173,85 -0,66 %
Top Aktuell Diff.% Selector
JENOPTIK AG 31,48 +3,42 %
FREENET AG 27,02 +2,85 %
SILTRONIC AG NAMEN.. 143,50 +2,50 %
TELEFÓNICA DEUTSCH.. 3,93 +2,42 %
ISRA VISION AG 178,20 +2,18 %
Flop Aktuell Diff.% Selector
SLM SOLUTIONS GROU.. 34,10 -4,48 %
NORDEX SE 9,584 -1,90 %
AIXTRON SE 15,74 -1,35 %
EVOTEC AG 14,245 -1,25 %
DIALOG SEMICONDUCT.. 18,665 -0,90 %
Top Aktuell Diff.% Selector
MERCK & CO INC 60,21 +2,35 %
VERIZON COMMUNICAT.. 48,41 +1,06 %
NIKE INC. 'B' 66,69 +0,91 %
CHEVRON CORPORATION 122,76 +0,37 %
PFIZER INC 36,74 +0,30 %
Flop Aktuell Diff.% Selector
GOLDMAN SACHS GROU.. 246,80 -2,05 %
PROCTER & GAMBLE CO 73,02 -1,06 %
INTEL CORPORATION 51,06 -0,91 %
3M COMPANY 215,77 -0,91 %
WAL-MART STORES INC 86,25 -0,84 %

DAX-Werte nach Volatilität

Name Aktuell Vola 7T Selector
CONTINENTAL AG 223,00 +42,39 %
FRESENIUS MED.. 81,32 +40,12 %
INFINEON TECH.. 21,40 +32,42 %
RWE AG 21,27 +31,73 %
COMMERZBANK AG 11,116 +28,79 %

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Optionsscheine: Mit Hebel zum Erfolg

comdirect Optionsscheine
im Überblick

Op­ti­ons­schei­ne eig­nen sich zur Spe­ku­la­ti­on auf stei­gen­de oder fal­len­de Kur­se. Sie kön­nen aber auch zur Ab­si­che­rung ein­ge­setzt wer­den.

Lan­ge Zeit wa­ren Op­ti­ons­schei­ne die ein­zi­gen Pro­duk­te, über die Pri­vat­an­le­ger mit He­bel an­le­gen und tra­den konn­ten. Als An­fang die­ses Jahr­tau­sends mit den Knock-out-Zer­ti­fi­ka­ten ei­ne neue Ka­te­go­rie an He­bel­pa­pie­ren auf den Markt kam, wur­den klas­si­sche Calls und Puts von vie­len Ex­per­ten ab­ge­schrie­ben. Da­zu ist es bis heu­te nicht ge­kom­men. Im­mer noch ha­ben die viel­sei­ti­gen Op­ti­ons­schei­ne ca. 40 % Markt­an­teil bei den bör­sen­no­tier­ten He­bel­pro­duk­ten.

Welche Möglichkeiten bieten Optionsscheine?

Für gut in­for­mier­te Pri­vat­an­le­ger kann der Op­ti­ons­schein­han­del in­ter­es­sant und ein­träg­lich sein. Sie kön­nen mit die­sen De­ri­va­ten über­pro­por­tio­nal von Kurs­be­we­gun­gen am Ak­ti­en-, Roh­stoff- oder De­vi­sen­markt pro­fi­tie­ren –so­wohl bei stei­gen­den wie auch bei fal­len­den Kur­sen des je­wei­li­gen Ba­sis­wer­tes. An­de­rer­seits dro­hen bei Fehl­spe­ku­la­tio­nen Ver­lus­te bis zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals. Fun­dier­te Kennt­nis­se und ein strik­tes Ri­si­ko­ma­nage­ment in Be­zug auf die Po­si­ti­ons­grö­ße so­wie die kon­se­quen­te Ver­lust­be­gren­zung beim Ein­satz von Calls und Puts als Spe­ku­la­ti­ons­in­stru­men­te sind des­halb un­er­läss­lich.

Grundsätzlich lassen sich bei den Standardoptionsscheinen (im Fachjargon auch „Plain Vanilla Warrants“), zwei Hauptausprägungen unterscheiden. So verbriefen Kaufoptionsscheine (Calls) das Recht, einen Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt („europäischer“ Typ) oder während eines bestimmten Zeitraumes („amerikanischer“ Typ) zu einem vorgegebenen Basispreis (auch Ausübungspreis oder Strike genannt) zu erwerben. Mit Calls setzt der Anleger somit auf steigende Preise des Underlyings. Entsprechend verbriefen Put-Optionsscheine das Recht, den Basiswert zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Ihre Besitzer gehen also von fallenden Basiswertkursen aus.

Welche Rolle spielt das Bezugsverhältnis?

Das Be­zugs­ver­hält­nis der Pa­pie­re gibt bei Op­ti­ons­schei­nen je­weils an, wie vie­le Schei­ne er­for­der­lich sind, um ei­nen Ba­sis­wert zu be­zie­hen. Beim DAX, dem hier­zu­lan­de meist­ge­han­del­ten Un­der­ly­ing, be­trägt das Be­zugs­ver­hält­nis in der Re­gel 100:1. Um das Kauf- oder Ver­kaufs­recht aus­zu­üben, sind in die­sem Fall 100 Calls oder Puts er­for­der­lich. Bei ei­nem Be­zugs­ver­hält­nis von 10:1 sind es nur 10. 10:1 ist ein Be­zugs­ver­hält­nis, das häu­fig bei Ein­zel­wer­ten an­zu­tref­fen ist.

Der Preis eines klassischen Optionsscheines setzt sich aus dem sogenannten inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Dabei entspricht der innere Wert dem Betrag, den der Anleger bei sofortiger Ausübung des Optionsscheines erhalten würde. Kostet eine Aktie beispielsweise 10 Euro, beträgt der innere Wert eines Calls mit einem Strike von 9 Euro exakt 1 Euro. Der Optionsschein befindet sich damit „im Geld“ bzw. „in the money“. Davon zu unterscheiden sind „am Geld“ bzw. „at the money“, was im vorliegenden Beispiel bei einem Aktienkurs von ca. 9 Euro der Fall wäre, und „aus dem Geld“ bzw. „out of the money“. Bei Verkaufsoptionsscheinen stellt sich die Situation genau umgekehrt dar. So notiert ein Put mit Basispreis 9 Euro „in the money“, wenn die zugrunde liegende Aktie für 8 Euro zu haben ist. Beeinflusst wird der innere Wert insbesondere von der Kursentwicklung des Basiswertes.

Wer kennt sich aus mit
Zertifikaten & Optionsscheinen?

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Die zweite Komponente, der Zeitwert bzw. das Aufgeld, ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Preis des Optionsscheines und seinem inneren Wert. Bei Fälligkeit ist der Zeitwert gleich null. Bis dahin wird er von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören

  • die Restlaufzeit
  • die für die Zukunft erwartete Schwankungsintensität des Basiswertpreises (implizite Volatilität) und
  • die bis zum Laufzeitende voraussichtlich anfallenden Dividendenzahlungen.

Grundsätzlich spiegelt der Zeitwert immer die vom Markt bewertete Wahrscheinlichkeit wider, dass der Optionsschein am Laufzeitende einen möglichst hohen inneren Wert besitzt.

Im Normalfall sinkt der Preis klassischer Calls und Puts bei ansonsten unveränderten Bedingungen mit abnehmender Restlaufzeit. Steigende implizite Volatilitäten des Underlyings führen tendenziell zu einer Verteuerung der Produkte, da die Wahrscheinlichkeit für einen hohen Endwert zunimmt. In der Regel sind erwartete Dividendenzahlungen in die Optionsscheinkurse eingepreist. Nur bei Dividendenüberraschungen gibt es stärkere Auswirkungen auf den Kurs.

Anders als bei anderen Hebelprodukten ist ein negativer innerer Wert (out of the money) während der Laufzeit bei Standardoptionsscheinen kein Problem. Denn letztendlich kommt es nur auf das Ergebnis bei Fälligkeit an. Hier liegt ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber Knock-out-Zertifikaten, bei denen in der Regel bereits das einmalige Berühren bzw. Unter-/Überschreiten einer vorgegebenen Barriere durch den Kurs des Underlyings zum Ende der Long-/Short-Spekulation und damit verbunden zu hohen Verlusten bis hin zum Totalverlust führt.

Grundsätzlich eignen sich Optionsscheine nicht nur zur Spekulation auf steigende oder fallende Kurse, sondern auch zur Absicherung eines Wertpapierdepots (Hedging). Dabei ist es sinnvoll, die verschiedenen Aktienpositionen nicht einzeln, sondern das Depot immer als Ganzes abzusichern. Besteht das Portfolio im Wesentlichen aus deutschen Standardwerten, bieten sich hierfür Verkaufsoptionsscheine auf den DAX an. Bei vielen europäischen Titeln im Depot kommt der Euro STOXX 50 als Basiswert infrage.

Die zur Absicherung benötigte Anzahl an Puts lässt sich relativ einfach ermitteln. Um etwa ein Portfolio mit heimischen Bluechips im Wert von 50.000 Euro gegen Kursverluste abzusichern, muss der Betrag lediglich durch den aktuellen DAX-Stand geteilt und anschließend mit dem Bezugsverhältnis der Scheine multipliziert werden. Bei einem Indexwert von 10.000 Punkten sind zur vollständigen Absicherung beim üblichen Bezugsverhältnis von 100:1 somit genau 500 Verkaufsoptionsscheine erforderlich (50.000 geteilt durch 10.000, multipliziert mit 100 = 500). Bei einer Teilabsicherung zu 50 % sind es 250. Zur Absicherung geeignete Puts lassen sich beispielsweise über den Optionsschein-Selector von comdirect herausfiltern.

Bei Discount Calls erwirbt der Investor indirekt einen Call und verkauft gleichzeitig einen zweiten Call mit identischer Laufzeit, aber höherem Ausübungspreis. Anders als bei Standardoptionsscheinen ist der theoretisch mögliche Gewinn dadurch zwar begrenzt, dafür ist die „gekappte“ Variante aber stets günstiger zu haben, sodass sich häufig ein besseres Renditeergebnis ergibt. Das zeigt ein Rechenbeispiel: Dazu soll eine Aktie bei exakt 90 Euro notieren. Ein Call mit Basis 80 Euro ist für 14 Euro zu haben, ein Call mit Basis 100 Euro kostet 6 Euro. Der Preis eines Capped Warrants mit Basis 80 Euro und Cap bei 100 Euro wird damit bei ziemlich genau 8 Euro liegen.

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Am Ende der Laufzeit sind nun drei Szenarien denkbar:

  • Die Aktie notiert unter 80 Euro und alle drei Scheine verfallen wertlos. Unabhängig von der Wahl des Produktes müssen ihre Besitzer einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals verkraften.
  • Der Preis des Underlyings liegt bei Fälligkeit zwischen 80 und 100 Euro. Hier verfällt lediglich der Call mit Basis 100 Euro wertlos. Bei den beiden anderen Scheinen ergibt sich die Rückzahlungshöhe aus der positiven Differenz zwischen dem Basispreis (80 Euro) und dem aktuellen Aktienkurs. Liegt dieser Kurs z. B. bei 89 Euro, beträgt der Rückzahlungswert der beiden anderen Papiere damit jeweils 9 Euro. Der Standardoptionsschein hat in diesem Fall über ein Drittel seines Wertes verloren (von 14 auf 9 Euro). Besitzer des Discount Calls können sich trotz leichter Verluste bei der Aktie über einen Zugewinn von 12,5 % (von 8 auf 9 Euro) freuen.
  • Die Aktie notiert über 100 Euro, damit liegen alle Scheine im Geld. Der höchstmögliche Rückzahlungsbetrag des Capped Warrants entspricht 20 Euro oder im Beispiel dem Maximalgewinn von 150 %. Um mit den klassischen Calls auf einen ähnlichen Wert zu kommen, müsste die Aktie am Fälligkeitstermin bei 115 Euro notieren (80 Euro + 14 Euro • 250 % bzw. 100 Euro + 6 Euro • 250 %). Erst bei Kursen der Basisaktie von über 115 Euro sind die klassischen Calls den Capped Warrants überlegen.

Klassische Calls und Puts spielen ihre Stärken in steigenden bzw. fallenden Märkten voll aus. Bei seitwärts tendierenden Kursen des Basiswertes schlägt die Stunde der sogenannten Inline-Optionsscheine. Die positive Entwicklung von „Inlinern“ ist daran gekoppelt, dass sich der Kurs der Underlyings innerhalb einer festen Bandbreite bewegt. Wird während der gesamten Laufzeit weder die untere noch die obere Barriere des vorgegebenen Korridors berührt oder durchbrochen, erhalten ihre Besitzer bei Fälligkeit einen vorab definierten Festbetrag ausgezahlt. Er liegt oft bei 10 Euro. Andernfalls verfallen die Scheine wertlos und es kommt zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Bei Inline-Optionsscheinen handelt es sich um eine „Entweder-oder-Spekulation“, zumindest, wenn die Papiere bis zum Laufzeitende gehalten werden. Dieses wird von manchen Käufern zwar auch getan, grundsätzlich richten sich die Papiere aber an sehr aktive Anleger. Kauf und Verkauf erfolgen oft binnen weniger Tage. Dabei geht die Spekulation insbesondere dann auf, wenn sich der Preis des Basiswertes zur Mitte des Korridors hinbewegt. In diesem Fall reduziert sich die Gefahr, dass eine der beiden Knock-out-Schwellen verletzt wird und der Preis des Optionsscheines steigt. Auch sinkende Volatilitäten führen – anders als bei klassischen Puts und Calls – meist zu Wertzuwächsen, da sich hierdurch die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch aus dem Korridor ebenfalls reduziert. Der größte Unterschied zu herkömmlichen Optionsscheinen liegt aber in der Auswirkung der Restlaufzeit. Bei Inlinern läuft die Zeit für den Anleger. Je näher das Laufzeitende rückt, umso stärker nähert sich der Schein bei ansonsten unveränderten Bedingungen dem Festbetrag an.

Stay High- oder Stay Low-Optionsscheine funktionieren ähnlich wie Inliner. Allerdings gibt es bei ihnen nur eine Knock-out-Barriere, die während der Laufzeit weder berührt noch unterschritten werden darf. Entsprechend niedriger fällt bei ihnen in aller Regel der Hebel, dafür aber auch das Risiko eines Totalverlustes aus. Grundsätzlich verfolgen Investoren, die zu „Stay Highs“ greifen, eine defensivere Anlagestrategie als Käufer klassischer Calls mit gleichem Basispreis. So muss der Kurs des Underlyings nicht unbedingt ansteigen, um Rendite zu erzielen. Er darf ein bestimmtes Niveau eben nur nicht unterschreiten – dieses allerdings während der gesamten Laufzeit. Die Produkte können sich auf Aktienindizes, Rohstoffe oder auch Einzeltitel beziehen und werden auch in der Short-Variante angeboten. Mit „Stay Lows“ auf den DAX spekulieren Kurspessimisten darauf, dass der DAX bis zur Fälligkeit der Scheine ein bestimmtes Niveau weder erreichen noch übersteigen wird.

Mit Hamster-Optionsscheinen können Anleger auch mit geringerem Risiko als bei Inline-Optionsscheinen auf weitgehend konstante Preise des Basiswertes setzen. Diese Produkte aus der Gruppe der „Exotischen Optionsscheine“ sammeln Tag für Tag einen bestimmten Betrag von beispielsweise 10 Cent ein, wenn sich der Kurs des Underlyings innerhalb eines vorgegebenen Korridors bewegt. Dabei kann aber ein einmal gesammelter innerer Wert bis zur Fälligkeit nicht mehr verloren gehen. „Hamster“ behalten wie ihre Namensgeber in natura das angesammelte „Futter“ bis zum Abladen im Nest bzw. dem Laufzeitende in ihren Backen.

Ein Beispiel: Der DAX liegt bei 10.600 Punkten. Ein Hamster-Optionsschein mit einer Range zwischen 10.000 und 11.000 Punkten wird zu 6,66 Euro emittiert. An jedem Börsentag, an dem der DAX innerhalb der Range schließt, steigt der innere Wert um 10 Cent an. Bis zur Fälligkeit nach exakt 100 Börsentagen kann der innere Wert theoretisch bis auf 10 Euro steigen. Bestenfalls ist somit ein Gewinn von 50 % möglich. An Tagen, an denen der DAX außerhalb des Korridors liegt, gibt es keine 10 Cent. In die Gewinnzone kommen Anleger, wenn der DAX an mindestens 67 der 100 Börsentage zwischen 10.000 und 11.000 Punkten schließt.

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Für nahezu jeden Anlagebedarf gibt es bei comdirect den passenden Optionsschein. Allerdings ist er mitunter schwer zu finden, denn allein auf den DAX bietet comdirect aktuell über 50.000 Papiere als Call oder Put an. Um Optionsscheine finden und vergleichen zu können, bietet sich der Optionsschein-Selector (OS selector) an. Hier können Anleger den gewünschten Basiswert eingeben und nach Kriterien wie Restlaufzeit, Aufgeld, Aufgeld in Prozent, Hebel, Volatilität etc. sortieren. Weitere Tools erleichtern den Umgang mit Optionsscheinen. Im Optionsscheinrechner können Anleger den fairen Preis oder die Volatilität von Optionsscheinen berechnen und sich das Ergebnis grafisch darstellen lassen. Der Profit-Selector zeigt schließlich an, wie sich der Basiswert für einen ausgewählten Optionsschein entwickeln muss, um die gewünschte Rendite zu erzielen.

Aktienkäufe und -verkäufe von Privatanlegern werden meist über die Börse abgewickelt. Beim Optionsscheinhandel findet ein Großteil der Umsätze unmittelbar mit den Emittenten statt. Dabei fordert der Anleger im LiveTrading bei comdirect direkt beim Derivateanbieter einen Preis an, zu dem dieser bereit ist, ein bestimmtes Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen. Bestätigt der Kunde daraufhin innerhalb von maximal fünf Sekunden die Order, erhält er umgehend eine Ausführungsbestätigung („hit and take“). Der Investor weiß damit sofort, ob und zu welchem Kurs er bedient wurde, und kann über seine Finanzen somit umgehend neu disponieren.

Welche Rolle spielt das Emittentenrisiko?

Recht­lich sind Op­ti­ons­schei­ne Schuld­ver­schrei­bun­gen. Da­mit be­steht ein Emit­ten­ten­ri­si­ko; bei Zah­lungs­un­fä­hig­keit der aus­ge­ben­den Bank kön­nen Ver­lus­te bis hin zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals ent­ste­hen. Bei der Aus­wahl ge­eig­ne­ter Pro­duk­te ist des­halb nicht nur auf die ge­naue Aus­ge­stal­tung und Funk­ti­ons­wei­se der Pa­pie­re, son­dern auch die ein­wand­freie Bo­ni­tät des Emit­ten­ten zu ach­ten. Bei meh­re­ren Po­si­tio­nen oder grö­ße­ren An­la­ge­be­trä­gen soll­te das Emit­ten­ten­ri­si­ko durch die Ver­tei­lung der ein­ge­setz­ten Gel­der auf Pro­duk­te un­ter­schied­li­cher An­bie­ter mög­lichst breit ge­streut wer­den.

Op­ti­ons­schei­ne un­ter­lie­gen mit­un­ter er­heb­li­chen Kurs­schwan­kun­gen. Da­mit sind Kurs­ver­lus­te bis hin zum To­tal­ver­lust mög­lich. Op­ti­ons­schei­ne re­agie­ren grund­sätz­lich über­pro­por­tio­nal auf Kurs­ver­än­de­run­gen des Ba­sis­wer­tes und bie­ten da­mit wäh­rend ih­rer Lauf­zeit hö­he­re Chan­cen – bei gleich­zei­tig ho­hen Ver­lus­t­ri­si­ken. Der He­bel wirkt näm­lich in bei­de Rich­tun­gen – al­so nicht nur in güns­ti­gen, son­dern auch ab­wärts in un­güns­ti­gen Kurs­pha­sen. Op­ti­ons­schei­ne ver­lan­gen da­her nach ei­ner ge­nau­en Kennt­nis ih­rer Funk­ti­ons­wei­se und der mit ih­nen ty­pi­scher­wei­se ver­bun­de­nen Ri­si­ken. Für exo­ti­sche Op­ti­ons­schei­ne gilt dies um­so mehr, als die pro­dukt­spe­zi­fi­schen Be­son­der­hei­ten die­ser Fi­nanz­in­stru­men­te zwar Chan­cen, aber auch oft sich sehr schnell rea­li­sie­ren­de Ver­lus­t­ri­si­ken ber­gen. Ei­ner An­la­ge in Op­ti­ons­schei­nen soll­te stets ei­ne ein­ge­hen­de Be­schäf­ti­gung mit der kon­kre­ten Aus­ge­stal­tung der im je­wei­li­gen Op­ti­ons­schein ver­brief­ten Rech­te und den mit dem Er­werb ei­nes be­stimm­ten Op­ti­ons­scheins ver­bun­de­nen Chan­cen und Ver­lus­t­ri­si­ken vor­aus­ge­hen. An­le­ger, die in Op­ti­ons­schei­ne in­ves­tiert ha­ben, soll­ten al­so un­be­dingt ih­re Po­si­tio­nen per­ma­nent über­wa­chen. Zu­dem be­steht ein Emit­ten­ten­ri­si­ko: Der Emit­tent ei­nes Op­ti­ons­scheins muss nicht mit dem Emit­ten­ten des Ba­sis­wer­tes iden­tisch sein. In die­sen Fäl­len trägt der An­le­ger ne­ben dem In­sol­venz­ri­si­ko der als Ba­sis­wert dem Op­ti­ons­schein zu­grun­de ge­leg­ten Wert­pa­pie­re zu­sätz­lich das Ri­si­ko der Zah­lungs­un­fä­hig­keit des Emit­ten­ten des Op­ti­ons­scheins.

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