Optionsscheine - Auf einen Blick

Schnellsuche

  • Typ
  •    
  • Basiswert
  • Laufzeit
  •  
  • 3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

    Details
     
     

Informieren Sie sich über Aktionen, bei denen Sie Zertifikate oder Optionsscheine bei comdirect vergünstigt handeln können.

 

Ausgewählte Trade Angebote

Datum Emittent | Aktion
01.01. - 31.12. 3,90 EUR FLAT FEE: BNP, CITI, COMMERZBANK

Basiswerte

DAX 12.278,82 0,57%
Call-Optionsscheine: 32925 Calls
Put-Optionsscheine: 30448 Puts
Gold 1.250,83 -0,22%
Call-Optionsscheine: 3023 Calls
Put-Optionsscheine: 1822 Puts
Öl (Brent) 49,28 1,40%
Call-Optionsscheine: 0 Calls
Put-Optionsscheine: 0 Puts
EUR/USD 1,16 0,08%
Call-Optionsscheine: 6238 Calls
Put-Optionsscheine: 4678 Puts

Meistgehandelte Optionsscheine

Name Aktuell Volumen
CALL auf INFINEON ..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
 
3,90 €
1,78 73.044
CALL auf ALLIANZ SE

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
 
3,90 €
1,26 61.500
CALL auf SILBER

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
 
3,90 €
0,30 56.100
CALL auf COMMERZBA..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
 
3,90 €
1,76 50.868
CALL auf ALIBABA G..

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
 
3,90 €
1,84 37.744
CALL auf DAIMLER AG

3,90 Euro Trades und weitere günstige Aktionen.

Details
 
3,90 €
1,03 32.400
Name Aktuell Volumen
CALL auf SILBER 0,27 324.000
PUT auf EURO / US-.. 0,53 257.325
CALL auf GOLD 1,05 133.800
CALL auf GOLD 1,04 128.460
PUT auf S&P 500 0,29 93.000
PUT auf DAX PERFOR.. 6,25 79.200

Basiswerte (Tabellen)

Top Aktuell Diff.% Selector
DAX 12.279,02 +0,57% Call Put
VDAX-new 13,857 -7,64% Call Put
EuroStoxx50 3.490,42 +1,08% Call Put
Dow Jones 21.513,17 -0,31% Call Put
Nasdaq 100 5.941,3691 +0,34% Call Put
Top Aktuell Diff.% Selector
Öl (Brent) 49,281 +1,40% Call Put
Gold 1.250,86 -0,21% Call Put
Silber 16,292 -0,94% Call Put
Platin 925,61 -0,38% Call Put
Kaffee 131,705 +0,04% Call Put
Top Aktuell Diff.% Selector
EUR/USD 1,1648 +0,08% Call Put
EUR/JPY 129,786 +0,25% Call Put
EUR/GBP 0,895 +0,17% Call Put
EUR/CHF 1,1046 +0,17% Call Put
USD/JPY 111,419 +0,17% Call Put

Top/Flop-Aktien

Top Aktuell Diff.% Selector
COMMERZBA.. 10,785 +2,18% Call Put
DEUTSCHE .. 16,345 +2,09% Call Put
DEUTSCHE .. 93,06 +1,75% Call Put
ALLIANZ SE 179,05 +1,44% Call Put
HENKEL AG.. 119,50 +1,27% Call Put
Flop Aktuell Diff.% Selector
DEUTSCHE .. 18,535 -0,59% Call Put
VOLKSWAGE.. 135,20 -0,48% Call Put
BAYERISCH.. 78,63 -0,39% Call Put
PROSIEBEN.. 33,33 -0,19% Call Put
E.ON SE 8,331 -0,11% Call Put
Top Aktuell Diff.% Selector
ADVA OPTI.. 6,622 +3,86% Call Put
NORDEX SE 12,125 +2,89% Call Put
AIXTRON SE 7,531 +2,46% Call Put
S & T AG 14,92 +2,23% Call Put
DRILLISCH.. 56,96 +1,75% Call Put
Flop Aktuell Diff.% Selector
DIALOG SE.. 38,10 -1,91% Call Put
SILTRONIC.. 86,16 -1,42% Call Put
MEDIGENE AG 10,405 -1,28% Call Put
SARTORIUS.. 82,80 -0,84% Call Put
XING AG 245,45 -0,57% Call Put
Top Aktuell Diff.% Selector
CATERPILL.. 108,18 +1,49% Call Put
APPLE INC 152,09 +1,21% Call Put
TRAVELERS.. 126,38 +0,98% Call Put
WAL-MART .. 76,89 +0,97% Call Put
VISA INC. 100,37 +0,77% Call Put
Flop Aktuell Diff.% Selector
GENERAL E.. 25,43 -1,85% Call Put
JOHNSON &.. 133,01 -1,70% Call Put
NIKE INC. 58,95 -1,67% Call Put
HOME DEPO.. 144,58 -1,41% Call Put
MCDONALD'.. 151,85 -1,34% Call Put

DAX-Werte nach Volatilität

Name Aktuell Vola 7T Selector
DEUTSCHE.. 18,535 +60,96% Call Put
INFINEON.. 18,305 +38,68% Call Put
COMMERZB.. 10,785 +33,04% Call Put
DEUTSCHE.. 16,355 +29,72% Call Put
VOLKSWAG.. 135,20 +25,39% Call Put

Newsletter bestellen

comdirect LiveTrading

LiveTrading ist die außerbörsliche Handelsplattform bei comdirect. Einige Vorteile sind:
- Direkte Preiszusage
- Sekundenschnelle Ausführung
- Lange Handelszeiten
- Keine Teilausführungen
- Günstige Aktionsangebote

Optionsscheine: Mit Hebel zum Erfolg

comdirect Optionsscheine


Optionsscheine eignen sich zur Spekulation auf steigende oder fallende Kurse. Sie können aber auch zur Absicherung eingesetzt werden.


Lange Zeit waren Optionsscheine die einzigen Produkte, über die Privatanleger mit Hebel anlegen und traden konnten. Als Anfang dieses Jahrtausends mit den Knock-out-Zertifikaten eine neue Kategorie an Hebelpapieren auf den Markt kam, wurden klassische Calls und Puts von vielen Experten abgeschrieben. Dazu ist es bis heute nicht gekommen. Immer noch haben die vielseitigen Optionsscheine ca. 40 % Marktanteil bei den börsennotierten Hebelprodukten.

Welche Möglichkeiten bieten Optionsscheine?

Für gut informierte Privatanleger kann der Optionsscheinhandel interessant und einträglich sein. Sie können mit diesen Derivaten überproportional von Kursbewegungen am Aktien-, Rohstoff- oder Devisenmarkt profitieren — sowohl bei steigenden wie auch bei fallenden Kursen des jeweiligen Basiswertes. Andererseits drohen bei Fehlspekulationen Verluste bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Fundierte Kenntnisse und ein striktes Risikomanagement in Bezug auf die Positionsgröße sowie die konsequente Verlustbegrenzung beim Einsatz von Calls und Puts als Spekulationsinstrumente sind deshalb unerlässlich.

Was sind Put und Calls?

Grundsätzlich lassen sich bei den Standardoptionsscheinen (im Fachjargon auch „Plain Vanilla Warrants“), zwei Hauptausprägungen unterscheiden. So verbriefen Kaufoptionsscheine (Calls) das Recht, einen Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt („europäischer“ Typ) oder während eines bestimmten Zeitraumes („amerikanischer“ Typ) zu einem vorgegebenen Basispreis (auch Ausübungspreis oder Strike genannt) zu erwerben. Mit Calls setzt der Anleger somit auf steigende Preise des Underlyings. Entsprechend verbriefen Put-Optionsscheine das Recht, den Basiswert zu einem bestimmten Preis zu verkaufen. Ihre Besitzer gehen also von fallenden Basiswertkursen aus.

Welche Rolle spielt das Bezugsverhältnis?

Das Bezugsverhältnis der Papiere gibt bei Optionsscheinen jeweils an, wie viele Scheine erforderlich sind, um einen Basiswert zu beziehen. Beim DAX, dem hierzulande meistgehandelten Underlying, beträgt das Bezugsverhältnis in der Regel 100:1. Um das Kauf- oder Verkaufsrecht auszuüben, sind in diesem Fall 100 Calls oder Puts erforderlich. Bei einem Bezugsverhältnis von 10:1 sind es nur 10. 10:1 ist ein Bezugsverhältnis, das häufig bei Einzelwerten anzutreffen ist.

Welche Faktoren beeinflussen den Optionsscheinpreis?

Der Preis eines klassischen Optionsscheines setzt sich aus dem sogenannten inneren Wert und dem Zeitwert zusammen. Dabei entspricht der innere Wert dem Betrag, den der Anleger bei sofortiger Ausübung des Optionsscheines erhalten würde. Kostet eine Aktie beispielsweise 10 Euro, beträgt der innere Wert eines Calls mit einem Strike von 9 Euro exakt 1 Euro. Der Optionsschein befindet sich damit „im Geld“ bzw. „in the money“. Davon zu unterscheiden sind „am Geld“ bzw. „at the money“, was im vorliegenden Beispiel bei einem Aktienkurs von ca. 9 Euro der Fall wäre, und „aus dem Geld“ bzw. „out of the money“. Bei Verkaufsoptionsscheinen stellt sich die Situation genau umgekehrt dar. So notiert ein Put mit Basispreis 9 Euro „in the money“, wenn die zugrunde liegende Aktie für 8 Euro zu haben ist. Beeinflusst wird der innere Wert insbesondere von der Kursentwicklung des Basiswertes.


Wer kennt sich aus mit
Zertifikaten & Optionsscheinen?

Mit Zertifikaten und Optionsscheinen können clevere Ableger selbst in fallenden Märkten Gewinne realisieren. Testen Sie ihr Wissen

Zertifikate und Optionsscheine
Warum verändert sich der Zeitwert?

Die zweite Komponente, der Zeitwert bzw. das Aufgeld, ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Preis des Optionsscheines und seinem inneren Wert. Bei Fälligkeit ist der Zeitwert gleich null. Bis dahin wird er von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören


  • die Restlaufzeit
  • die für die Zukunft erwartete Schwankungsintensität des Basiswertpreises (implizite Volatilität) und
  • die bis zum Laufzeitende voraussichtlich anfallenden Dividendenzahlungen.

Grundsätzlich spiegelt der Zeitwert immer die vom Markt bewertete Wahrscheinlichkeit wider, dass der Optionsschein am Laufzeitende einen möglichst hohen inneren Wert besitzt.


Im Normalfall sinkt der Preis klassischer Calls und Puts bei ansonsten unveränderten Bedingungen mit abnehmender Restlaufzeit. Steigende implizite Volatilitäten des Underlyings führen tendenziell zu einer Verteuerung der Produkte, da die Wahrscheinlichkeit für einen hohen Endwert zunimmt. In der Regel sind erwartete Dividendenzahlungen in die Optionsscheinkurse eingepreist. Nur bei Dividendenüberraschungen gibt es stärkere Auswirkungen auf den Kurs.

Warum gibt es bei klassischen Optionsscheinen keine Knock-out-Gefahr?

Anders als bei anderen Hebelprodukten ist ein negativer innerer Wert (out of the money) während der Laufzeit bei Standardoptionsscheinen kein Problem. Denn letztendlich kommt es nur auf das Ergebnis bei Fälligkeit an. Hier liegt ein ganz entscheidender Vorteil gegenüber Knock-out-Zertifikaten, bei denen in der Regel bereits das einmalige Berühren bzw. Unter-/Überschreiten einer vorgegebenen Barriere durch den Kurs des Underlyings zum Ende der Long-/Short-Spekulation und damit verbunden zu hohen Verlusten bis hin zum Totalverlust führt.

Wie sichert man ein Depot mit Puts ab?

Grundsätzlich eignen sich Optionsscheine nicht nur zur Spekulation auf steigende oder fallende Kurse, sondern auch zur Absicherung eines Wertpapierdepots (Hedging). Dabei ist es sinnvoll, die verschiedenen Aktienpositionen nicht einzeln, sondern das Depot immer als Ganzes abzusichern. Besteht das Portfolio im Wesentlichen aus deutschen Standardwerten, bieten sich hierfür Verkaufsoptionsscheine auf den DAX an. Bei vielen europäischen Titeln im Depot kommt der Euro STOXX 50 als Basiswert infrage.


Die zur Absicherung benötigte Anzahl an Puts lässt sich relativ einfach ermitteln. Um etwa ein Portfolio mit heimischen Bluechips im Wert von 50.000 Euro gegen Kursverluste abzusichern, muss der Betrag lediglich durch den aktuellen DAX-Stand geteilt und anschließend mit dem Bezugsverhältnis der Scheine multipliziert werden. Bei einem Indexwert von 10.000 Punkten sind zur vollständigen Absicherung beim üblichen Bezugsverhältnis von 100:1 somit genau 500 Verkaufsoptionsscheine erforderlich (50.000 geteilt durch 10.000, multipliziert mit 100 = 500). Bei einer Teilabsicherung zu 50 % sind es 250. Zur Absicherung geeignete Puts lassen sich beispielsweise über den Optionsschein-Selector von comdirect herausfiltern.

Welche Vorteile haben Discount-Optionsscheine?

Bei Discount Calls erwirbt der Investor indirekt einen Call und verkauft gleichzeitig einen zweiten Call mit identischer Laufzeit, aber höherem Ausübungspreis. Anders als bei Standardoptionsscheinen ist der theoretisch mögliche Gewinn dadurch zwar begrenzt, dafür ist die „gekappte“ Variante aber stets günstiger zu haben, sodass sich häufig ein besseres Renditeergebnis ergibt. Das zeigt ein Rechenbeispiel: Dazu soll eine Aktie bei exakt 90 Euro notieren. Ein Call mit Basis 80 Euro ist für 14 Euro zu haben, ein Call mit Basis 100 Euro kostet 6 Euro. Der Preis eines Capped Warrants mit Basis 80 Euro und Cap bei 100 Euro wird damit bei ziemlich genau 8 Euro liegen.


comdirect
LiveTrading

Außerbörslicher Handel in Echtzeit – unabhängig von Börsenzeiten. Profitieren Sie von maximaler Preissicherheit und direkter Kurszusage.

comdirect Livetrading
Welche Szenarien sind bei Discount-Optionsscheinen möglich?

Am Ende der Laufzeit sind nun drei Szenarien denkbar:


  • Die Aktie notiert unter 80 Euro und alle drei Scheine verfallen wertlos. Unabhängig von der Wahl des Produktes müssen ihre Besitzer einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals verkraften.
  • Der Preis des Underlyings liegt bei Fälligkeit zwischen 80 und 100 Euro. Hier verfällt lediglich der Call mit Basis 100 Euro wertlos. Bei den beiden anderen Scheinen ergibt sich die Rückzahlungshöhe aus der positiven Differenz zwischen dem Basispreis (80 Euro) und dem aktuellen Aktienkurs. Liegt dieser Kurs z. B. bei 89 Euro, beträgt der Rückzahlungswert der beiden anderen Papiere damit jeweils 9 Euro. Der Standardoptionsschein hat in diesem Fall über ein Drittel seines Wertes verloren (von 14 auf 9 Euro). Besitzer des Discount Calls können sich trotz leichter Verluste bei der Aktie über einen Zugewinn von 12,5 % (von 8 auf 9 Euro) freuen.
  • Die Aktie notiert über 100 Euro, damit liegen alle Scheine im Geld. Der höchstmögliche Rückzahlungsbetrag des Capped Warrants entspricht 20 Euro oder im Beispiel dem Maximalgewinn von 150 %. Um mit den klassischen Calls auf einen ähnlichen Wert zu kommen, müsste die Aktie am Fälligkeitstermin bei 115 Euro notieren (80 Euro + 14 Euro • 250 % bzw. 100 Euro + 6 Euro • 250 %). Erst bei Kursen der Basisaktie von über 115 Euro sind die klassischen Calls den Capped Warrants überlegen.
Wie spekuliert man mit Inline-Optionsscheinen auf stagnierende Kurse?

Klassische Calls und Puts spielen ihre Stärken in steigenden bzw. fallenden Märkten voll aus. Bei seitwärts tendierenden Kursen des Basiswertes schlägt die Stunde der sogenannten Inline-Optionsscheine. Die positive Entwicklung von „Inlinern“ ist daran gekoppelt, dass sich der Kurs der Underlyings innerhalb einer festen Bandbreite bewegt. Wird während der gesamten Laufzeit weder die untere noch die obere Barriere des vorgegebenen Korridors berührt oder durchbrochen, erhalten ihre Besitzer bei Fälligkeit einen vorab definierten Festbetrag ausgezahlt. Er liegt oft bei 10 Euro. Andernfalls verfallen die Scheine wertlos und es kommt zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Für wen eignen sich Inline-Optionsscheine?

Bei Inline-Optionsscheinen handelt es sich um eine „Entweder-oder-Spekulation“, zumindest, wenn die Papiere bis zum Laufzeitende gehalten werden. Dieses wird von manchen Käufern zwar auch getan, grundsätzlich richten sich die Papiere aber an sehr aktive Anleger. Kauf und Verkauf erfolgen oft binnen weniger Tage. Dabei geht die Spekulation insbesondere dann auf, wenn sich der Preis des Basiswertes zur Mitte des Korridors hinbewegt. In diesem Fall reduziert sich die Gefahr, dass eine der beiden Knock-out-Schwellen verletzt wird und der Preis des Optionsscheines steigt. Auch sinkende Volatilitäten führen – anders als bei klassischen Puts und Calls – meist zu Wertzuwächsen, da sich hierdurch die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch aus dem Korridor ebenfalls reduziert. Der größte Unterschied zu herkömmlichen Optionsscheinen liegt aber in der Auswirkung der Restlaufzeit. Bei Inlinern läuft die Zeit für den Anleger. Je näher das Laufzeitende rückt, umso stärker nähert sich der Schein bei ansonsten unveränderten Bedingungen dem Festbetrag an.

Was ermöglichen Stay High- oder Stay Low-Optionsscheine?

Stay High- oder Stay Low-Optionsscheine funktionieren ähnlich wie Inliner. Allerdings gibt es bei ihnen nur eine Knock-out-Barriere, die während der Laufzeit weder berührt noch unterschritten werden darf. Entsprechend niedriger fällt bei ihnen in aller Regel der Hebel, dafür aber auch das Risiko eines Totalverlustes aus. Grundsätzlich verfolgen Investoren, die zu „Stay Highs“ greifen, eine defensivere Anlagestrategie als Käufer klassischer Calls mit gleichem Basispreis. So muss der Kurs des Underlyings nicht unbedingt ansteigen, um Rendite zu erzielen. Er darf ein bestimmtes Niveau eben nur nicht unterschreiten – dieses allerdings während der gesamten Laufzeit. Die Produkte können sich auf Aktienindizes, Rohstoffe oder auch Einzeltitel beziehen und werden auch in der Short-Variante angeboten. Mit „Stay Lows“ auf den DAX spekulieren Kurspessimisten darauf, dass der DAX bis zur Fälligkeit der Scheine ein bestimmtes Niveau weder erreichen noch übersteigen wird.

Wie funktionieren Hamster-Optionsscheine?

Mit Hamster-Optionsscheinen können Anleger auch mit geringerem Risiko als bei Inline-Optionsscheinen auf weitgehend konstante Preise des Basiswertes setzen. Diese Produkte aus der Gruppe der „Exotischen Optionsscheine“ sammeln Tag für Tag einen bestimmten Betrag von beispielsweise 10 Cent ein, wenn sich der Kurs des Underlyings innerhalb eines vorgegebenen Korridors bewegt. Dabei kann aber ein einmal gesammelter innerer Wert bis zur Fälligkeit nicht mehr verloren gehen. „Hamster“ behalten wie ihre Namensgeber in natura das angesammelte „Futter“ bis zum Abladen im Nest bzw. dem Laufzeitende in ihren Backen.


Ein Beispiel: Der DAX liegt bei 10.600 Punkten. Ein Hamster-Optionsschein mit einer Range zwischen 10.000 und 11.000 Punkten wird zu 6,66 Euro emittiert. An jedem Börsentag, an dem der DAX innerhalb der Range schließt, steigt der innere Wert um 10 Cent an. Bis zur Fälligkeit nach exakt 100 Börsentagen kann der innere Wert theoretisch bis auf 10 Euro steigen. Bestenfalls ist somit ein Gewinn von 50 % möglich. An Tagen, an denen der DAX außerhalb des Korridors liegt, gibt es keine 10 Cent. In die Gewinnzone kommen Anleger, wenn der DAX an mindestens 67 der 100 Börsentage zwischen 10.000 und 11.000 Punkten schließt.


Erstklassige Emittenten,
größere Auswahl von
Derivaten

Handeln Sie Optionsscheine und Zertifikate von unseren Partnern im LiveTrading für nur 3,90 Euro. Profitieren Sie von günstigeren Orderprovisionen.

comdirect flat fee
Wie finde ich bei comdirect den passenden Optionsschein?

Für nahezu jeden Anlagebedarf gibt es bei comdirect den passenden Optionsschein. Allerdings ist er mitunter schwer zu finden, denn allein auf den DAX bietet comdirect aktuell über 50.000 Papiere als Call oder Put an. Um Optionsscheine finden und vergleichen zu können, bietet sich der Optionsschein-Selector (OS selector) an. Hier können Anleger den gewünschten Basiswert eingeben und nach Kriterien wie Restlaufzeit, Aufgeld, Aufgeld in Prozent, Hebel, Volatilität etc. sortieren. Weitere Tools erleichtern den Umgang mit Optionsscheinen. Im Optionsscheinrechner können Anleger den fairen Preis oder die Volatilität von Optionsscheinen berechnen und sich das Ergebnis grafisch darstellen lassen. Der Profit-Selector zeigt schließlich an, wie sich der Basiswert für einen ausgewählten Optionsschein entwickeln muss, um die gewünschte Rendite zu erzielen.

Wie handelt man am besten Optionsscheine?

Aktienkäufe und -verkäufe von Privatanlegern werden meist über die Börse abgewickelt. Beim Optionsscheinhandel findet ein Großteil der Umsätze unmittelbar mit den Emittenten statt. Dabei fordert der Anleger im LiveTrading bei comdirect direkt beim Derivateanbieter einen Preis an, zu dem dieser bereit ist, ein bestimmtes Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen. Bestätigt der Kunde daraufhin innerhalb von maximal fünf Sekunden die Order, erhält er umgehend eine Ausführungsbestätigung („hit and take“). Der Investor weiß damit sofort, ob und zu welchem Kurs er bedient wurde, und kann über seine Finanzen somit umgehend neu disponieren.

Welche Rolle spielt das Emittentenrisiko?

Rechtlich sind Optionsscheine Schuldverschreibungen. Damit besteht ein Emittentenrisiko; bei Zahlungsunfähigkeit der ausgebenden Bank können Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals entstehen. Bei der Auswahl geeigneter Produkte ist deshalb nicht nur auf die genaue Ausgestaltung und Funktionsweise der Papiere, sondern auch die einwandfreie Bonität des Emittenten zu achten. Bei mehreren Positionen oder größeren Anlagebeträgen sollte das Emittentenrisiko durch die Verteilung der eingesetzten Gelder auf Produkte unterschiedlicher Anbieter möglichst breit gestreut werden.


Optionsscheine unterliegen mitunter erheblichen Kursschwankungen. Damit sind Kursverluste bis hin zum Totalverlust möglich. Optionsscheine reagieren grundsätzlich überproportional auf Kursveränderungen des Basiswertes und bieten damit während ihrer Laufzeit höhere Chancen – bei gleichzeitig hohen Verlustrisiken. Der Hebel wirkt nämlich in beide Richtungen – also nicht nur in günstigen, sondern auch abwärts in ungünstigen Kursphasen. Optionsscheine verlangen daher nach einer genauen Kenntnis ihrer Funktionsweise und der mit ihnen typischerweise verbundenen Risiken. Für exotische Optionsscheine gilt dies umso mehr, als die produktspezifischen Besonderheiten dieser Finanzinstrumente zwar Chancen, aber auch oft sich sehr schnell realisierende Verlustrisiken bergen. Einer Anlage in Optionsscheinen sollte stets eine eingehende Beschäftigung mit der konkreten Ausgestaltung der im jeweiligen Optionsschein verbrieften Rechte und den mit dem Erwerb eines bestimmten Optionsscheins verbundenen Chancen und Verlustrisiken vorausgehen. Anleger, die in Optionsscheine investiert haben, sollten also unbedingt ihre Positionen permanent überwachen. Zudem besteht ein Emittentenrisiko: Der Emittent eines Optionsscheins muss nicht mit dem Emittenten des Basiswertes identisch sein. In diesen Fällen trägt der Anleger neben dem Insolvenzrisiko der als Basiswert dem Optionsschein zugrunde gelegten Wertpapiere zusätzlich das Risiko der Zahlungsunfähigkeit des Emittenten des Optionsscheins.

Hinweise zu Chart- und Performanceangaben

© 1997-2017 comdirect bank AG
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen
Implemented and powered by FactSet
Mit markierte Kurse werden in Realtime angezeigt. Mit markierte Kurse werden nur für Kunden in Realtime angezeigt.
Alle anderen Kursdaten der deutschen / internationalen Börsen sind 15 bzw. 20 Min. verzögert.

Hilfe und Infos