Fonds - Auf einen Blick

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Top Performer: Alle Fonds

Name Perf. 5 Jahre Disc.
VANGUARD U.S. .. +198,17 % 0 %
VANGUARD U.S. .. +197,58 % 0 %
VANGUARD U.S. .. +197,15 % 0 %
COUPLAND CARDI.. +195,38 % --
BLACKROCK STRA.. +189,59 % 50 %
Name Perf. 5 Jahre Disc.
AXA WORLD FUND.. +130,03 % 25 %
MAN CONVERTIBL.. +73,46 % 25 %
GAM STAR CREDI.. +72,92 % 25 %
GAM STAR CREDI.. +72,81 % 25 %
CPR CREDIXX GL.. +71,38 % --
Name Perf. 5 Jahre Disc.
ACATIS DATINI .. +167,96 % 25 %
ALLROUND QUADI.. +123,46 % 25 %
ALLROUND QUADI.. +120,78 % 25 %
DEUTSCHE AM DY.. +98,68 % 0 %
LOYS GLOBAL MH.. +95,31 % 25 %

Top Performer: Sparplan-Fonds

Name Perf. 5 Jahre Disc.
MAINFIRST GERM..Aktion +176,14 % 100 %
LUPUS ALPHA SM.. +163,30 % 25 %
AB FCP I AMERI..Aktion +142,97 % 100 %
MORGAN STANLEY.. +136,06 % 50 %
MORGAN STANLEY.. +132,56 % 50 %
Name Perf. 5 Jahre Disc.
ARAMEA RENDITE.. +40,98 % 25 %
NORDEA 1 EUROP.. +38,33 % 50 %
CARMIGNAC PORT..Aktion +35,32 % 100 %
F&C GLOBAL CON.. +31,87 % 25 %
KEPLER EUROPA ..Aktion +31,35 % 100 %
Name Perf. 5 Jahre Disc.
VALUE OPPORTUN.. +67,18 % 25 %
FIDELITY FUNDS.. +61,23 % 50 %
COMMERZBANK AK.. +57,29 % 50 %
KEPLER VORSORG..Aktion +54,57 % 50 %
FIDELITY FUNDS.. +52,53 % 50 %

Top-Preis Fonds

Fonds Anlagestrategie Perf. 5 Jahre
ALLIANZ WACHSTUM EUROLAND - A - EUR DIS Aktien Euroland +72,47 %
PIONEER INVESTMENTS GERMAN EQUITY A ND Aktien Deutschland +68,29 %
Fonds Anlagestrategie Perf. 5 Jahre
THREADNEEDLE (LUX) GLOBAL TECHNOLOGY - CLASS AU Branche: Technologie & Telekom Aktien +170,97 %
VONTOBEL FUND - CLEAN TECHNOLOGY A Branche: Technologie & Telekom Aktien +95,87 %
Fonds Anlagestrategie Perf. 5 Jahre
KEPLER EUROPA RENTENFONDS - R EUR DIS Renten Europa +31,35 %
ALLIANZ EURO RENTENFONDS - A EUR DIS Renten EUR +21,70 %

Investmentfonds – Experten erledigen die Auswahl

Fonds – auf einen Blick

Mit In­vest­ment­fonds kön­nen An­le­ger auch klei­ne­re In­ves­ti­ti­ons­sum­men breit streu­en. Ri­si­ken und Chan­cen hän­gen von der ge­wähl­ten An­la­ge­klas­se ab.

Die Ri­si­ken streu­en – das ist die Ba­sis je­der An­la­ge­stra­te­gie. Je klei­ner das Bud­get, um­so schwie­ri­ger ist je­doch ei­ne sol­che Streu­ung. Des­halb hat sich in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten in Deutsch­land die Idee der In­vest­ment­fonds zu­neh­mend durch­ge­setzt. 1950 wur­de mit dem Fon­dak der ers­te Ak­ti­en­fonds in Deutsch­land auf­ge­legt, 1966 kam der ers­te Ren­ten­fonds auf den deut­schen Markt. Mit­te der 1980er-Jah­re gab es an­nä­hernd 200 ver­schie­de­ne In­vest­ment­fonds. Da­nach wuchs der Markt ex­trem. Da­zu tru­gen die eu­ro­päi­sche In­te­gra­ti­on bei und die Öff­nung für in­ter­na­tio­na­le Ka­pi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten. In­zwi­schen gibt es im com­di­rect In­for­mer rund 26.000 Fonds. Das in In­vest­ment­fonds ver­wal­te­te Ver­mö­gen hat sich in den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren ver­viel­facht.

Investmentfonds, die international Investment Funds genannt werden, kann man sich als sehr große Töpfe vorstellen. In diesen Töpfen wird das Kapital vieler Anleger gesammelt. Die Fonds werden von den sogenannten Investment- oder Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) aufgelegt und verwaltet. Diese Kapitalverwaltungsgesellschaften sind oft Töchter von großen deutschen oder internationalen Banken. Aber auch zahlreiche unabhängige Vermögensverwalter haben in den vergangenen Jahrzehnten Fonds aufgelegt. Zu den bekanntesten deutschen Fondsgesellschaften gehören Allianz Global Investors, Union Investment, Deka und Deutsche Asset Management (früher DWS). International bekannt und weltweit tätig sind zum Beispiel Fidelity, Franklin Templeton oder BlackRock.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaften legen die eingesammelten Gelder in Wertpapieren (zum Beispiel Aktien) oder Immobilien an. Damit Anleger wissen, welche Anlagen zulässig sind, werden die Anlagemöglichkeiten im sogenannten Fondsprospekt definiert. Mit dem Fondsprospekt werden die Märkte und die Anlageformen (z. B. Aktien, Anleihen oder Immobilien) festgelegt, in denen die Kapitalanlage erfolgen wird. Die Zusammenfassung des Fondsprospektes ist das sogenannte KIID (Key Investor Information Document). Es dient der besseren Vergleichbarkeit.

In regelmäßigen Abständen klären die Anlagegesellschaften über die wichtigsten Fondsdaten und die Entwicklung des Anlagevermögens auf. Dazu veröffentlichen sie Jahresberichte, Halbjahresberichte und Monatsberichte. Der Wert eines einzelnen Fondsanteils wird täglich ermittelt und errechnet sich aus dem Fondsvermögen.

Welche Fondsgattungen gibt es?

In der Fonds­bran­che gibt es ei­ne Viel­zahl von Fonds­gat­tun­gen. Die wich­tigs­ten und be­kann­tes­ten sind Ak­ti­en­fonds, Ren­ten­fonds, Geld­markt­fonds, Misch­fonds bzw. Ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Fonds und Of­fe­ne Im­mo­bi­li­en­fonds.

compass online Quiz: Wer kennt
sich aus mit ETFs und Fonds?

Lang­fris­tig Ver­mö­gen auf­bau­en? Mit Fonds oder ETFs ist das mög­lich. Doch nicht mit je­dem Pro­dukt. Wis­sen Sie, wor­auf es bei der Aus­wahl an­kommt? Tes­ten Sie Ihr Wis­sen!

Aktienfonds bieten zahlreiche Anlagemöglichkeiten. Alle investieren in Aktien oder aktienähnliche Papiere und haben meist zwischen 20 und 200 verschiedene Aktien im Fondsportfolio. Dann aber beginnen die Unterschiede. Die größte Gruppe unter den Aktienfonds ist die der globalen oder internationalen Aktienfonds. Die Fondsmanager können hier weltweit investieren. Europäische Fonds konzentrieren sich auf Werte des europäischen Kontinents. Einige beschränken sich dabei explizit auf Aktien aus der Euro-Zone und schließen somit Aktien aus Großbritannien und der Schweiz aus dem Anlageuniversum aus.

Fokussierter als globale oder kontinentale Fonds sind Länderfonds oder Branchenfonds. Mit Länderfonds können Anleger zum Beispiel gezielt in US-amerikanische Aktien, japanische Aktien oder auch deutsche Aktien investieren. Branchenfonds wiederum investieren in Aktienwerte aus bestimmten festgelegten Segmenten. Dazu gehören der Konsumsektor, der Hightech-Sektor oder die Biotechnologie. Aufgrund des eindeutigen Fokus sind die Chancen, aber auch die Risiken bei Branchenfonds größer als bei breiter anlegenden Aktienfonds.

Seit der Jahrtausendwende hat sich das Angebot an Aktienfonds noch stärker diversifiziert. Spezialisierte Fonds suchen aussichtsreiche kleinere Unternehmen für Nebenwertefonds aus. Emerging-Markets-Fonds wiederum kaufen Aktien aus Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Fonds mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, Ökologie oder Ethik schließlich schließen in ihren Fondsprospekten bestimmte Branchen oder Unternehmen von der Investition aus.

In Zeiten extrem niedriger Zinsen macht Anlegern klassisches Sparen mit Tagesgeld, Festgeld oder auch Sparbriefen wenig Freude. Die Zinsen und Renditen liegen zumindest bei kurzen Laufzeiten unter der Inflationsrate. Hilfe können Rentenfonds bieten. Sie legen die Kundengelder nahezu ausschließlich in festverzinsliche Wertpapiere an. Dazu gehören vor allem Staats- und Unternehmensanleihen, in Deutschland auch Pfandbriefe und Kommunalobligationen.

Gemäß dem jeweiligen Fondsprospekt konzentrieren sich Rentenfonds auf verschiedene Märkte, verschiedene Qualitäten (Bonitäten) der Schuldner und unterschiedliche Laufzeiten. Rentenfonds entwickeln sich im Durchschnitt gleichmäßiger als Aktienfonds. Chancen und Risiken sind bei europäisch und kurzfristig anlegenden Fonds aus dem Euro-Raum am geringsten. Bei Emerging-Market-Fonds und High-Yield-Fonds können Anleger mit höheren Renditechancen rechnen. Gleichzeitig steigen jedoch die Bonitäts- und Währungsrisiken.

Geldmarktfonds legen die Kundengelder am Geldmarkt und in kurzlaufenden Rentenpapieren an. Aufgrund der geringen Restlaufzeit der Anleihen gibt es nur geringe Kursrisiken. Geldmarktfonds werden von institutionellen und privaten Anlegern in der Regel genutzt, um überschüssiges Kapital kurzfristig zu parken. Die Verzinsung bewegte sich über viele Jahre in etwa auf dem Niveau von Festgeld. In der aktuellen Niedrigzinsphase können Anleger von Geldmarktfonds allerdings keine Renditen erwarten. Größer sind die Chancen und Risiken bei Geldmarktfonds, die außerhalb der Europäischen Währungsunion anlegen. Hier sind höhere Zinsen möglich, allerdings gibt es auch Währungsrisiken.

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Euphorie an der Börse kann teuer werden. Profis nutzen deshalb neben fundamentalen und technischen Daten auch Sentiments für ihre Anlageentscheidungen.

Angesichts der volatilen Anlagemärkte trauen sich viele Anleger nicht, Aktien und Anleihen bzw. die entsprechenden Fonds selbst auszuwählen. Viele überlassen deshalb erfahrenen Vermögensverwaltern oder Fondsmanagern die Auswahl der einzelnen Asset-Klassen und das Timing. Unter dem Begriff Mischfonds oder vermögensverwaltende Fonds werden die Fonds zusammengefasst, die gleichzeitig in mehrere Anlageklassen investieren. Die ersten Mischfonds enthielten nur Aktien, Anleihen und Cash. Inzwischen mischen viele Manager auch Rohstoffe, Edelmetalle oder sogenannte alternative Anlagen bei. Insbesondere die Gattung der vermögensverwaltenden Fonds ermöglicht den Fondsmanagern eine breite Auswahl an Anlagemöglichkeiten.

Mischfonds unterscheiden sich vor allem nach den Freiheitsgraden der Fondsmanager und dem daraus resultierenden Chance/Risiko-Profil. Die Einordung erfolgt in der Regel nach dem maximal möglichen Aktienanteil am Gesamtportfolio. Defensive Mischfonds investieren in erster Linie am Rentenmarkt. Sie dürfen maximal 30 bis 40 % ihres Anlagevermögens an den Aktienmärkten anlegen. Bei dynamischen Mischfonds können die Fondsmanager mitunter komplett auf Aktien setzen. In den vergangenen Jahren sind flexible Mischfonds aufgelegt worden. Die Fondsmanager haben bei ihnen die größten Freiheiten und können mitunter den Aktienanteil zwischen 0 und 100 % variieren.

Zu der Gattung der Mischfonds gehören auch verschiedene Spezialfonds. Eines davon sind Dachfonds, die sogenannten Funds of Funds. Die Fondsmanager kaufen mit den Anlegergeldern Anteile an anderen Fonds. Sie beschränken sich dabei in der Regel nicht auf die eigene Fondsgesellschaft und können so die besten Angebote des Marktes nutzen. Allerdings ist die Kostenbelastung von Dachfonds in der Regel größer als bei klassischen Mischfonds, weil sowohl für die Dachfondsmanager als auch für die Fondsmanager der Zielfonds Kosten anfallen.

Offene Immobilienfonds gelten als „Hausbesitz des kleinen Mannes“. Schon mit einem Anteil werden Fondsanleger Miteigentümer an einer Vielzahl von Gebäuden. Seit über 50 Jahren gibt es sie in Deutschland. Sie gehören damit zu den traditionsreichsten Fonds in Deutschland. Offene Immobilienfonds investieren in Grundstücke und Gebäude. Meist handelt es sich dabei um Gewerbeimmobilien, Bürogebäude oder Hotels. Erträge werden durch zwei Faktoren erzielt: durch Mieteinnahmen und Wertsteigerungen der Objekte. Die Anteile an Offenen Immobilienfonds sind übertragbar und müssen von den Kapitalanlagegesellschaften zurückgenommen werden. Früher konnten Anleger die Anteile sogar an jedem Werktag zurückgeben. Das führte jedoch im Zuge der Finanzkrise zu so großen Rückflüssen, dass zahlreiche Offene Immobilienfonds vorübergehend oder sogar endgültig geschlossen werden mussten. Seit 2013 gilt für Anteile an Offenen Immobilienfonds eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren und eine Kündigungsfrist von einem Jahr. Mit dieser Gesetzesänderung soll die Liquiditätsplanung für das Fondsmanagement verbessert und die Stabilität der Fonds erhöht werden. Wer als Anleger seine Fonds kurzfristig verkaufen möchte, muss dieses jetzt über die Börse versuchen.

Fondskäufer sind flexibel. Sie können schon mit sehr kleinen Summen Fonds kaufen. Ein einzelner Investmentfondsanteil kostet häufig nicht mehr als 50 Euro, im Sparplan sind Anlagen sogar ab 25 Euro möglich. Die Fondsgesellschaften nehmen den Anlegern viel Arbeit ab. Sie müssen sich nicht täglich um ihr Depot und einzelne Aktien kümmern. Diesen Service gibt es natürlich nicht umsonst. Die Kosten für die Fondsanlage setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen:

  • Ausgabeaufschlag: Der Ausgabepreis besteht aus zwei Komponenten: dem eigentlichen Wert des Fondsanteils (Rücknahmepreis) und dem Ausgabeaufschlag. Der Ausgabeaufschlag ist eine Art Vertriebsprovision, seine Höhe richtet sich nach den Fondstypen. Geldmarktfonds haben einen sehr niedrigen Aufschlag, Rentenfonds kosten oft 2 bis 3 %. Bei Misch- und vor allem Aktienfonds werden bis zu 5 % und mehr fällig. comdirect bietet viele Fonds schon mit 50 % Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag an. Zahlreiche Investmentfonds sind, vor allem in Aktionen wie den Top-Preis-Fonds, sogar komplett ohne Ausgabeaufschlag erhältlich.
  • Laufende Kosten: Die laufenden Kosten werden dem Fondsvermögen entnommen. Der wichtigste Posten ist die jährliche Verwaltungsvergütung. Dessen Höhe richtet sich tendenziell nach dem Aufwand für die Depotverwaltung. Aktien- und Mischfonds sind wegen der zeitintensiveren Suche nach lukrativen Assets teurer als Geldmarkt- oder Rentenfonds. Die jährliche Verwaltungsvergütung liegt je nach Fondsgattung zwischen in der Regel 0,5 % und 2 % des Depotvermögens bzw. des einzelnen Anteilswertes. Hinzu addieren sich noch mehrere kleine Kostenblöcke. Dazu gehören die Depotentgelte, Prüfungsentgelte des Fonds etc. Als Kennzahl für die gesamten laufenden Kosten hat sich die sogenannte Total Expense Ratio (TER) am Markt durchgesetzt. Sie macht die Kosten unterschiedlicher Fonds am besten vergleichbar.

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zu günstigen Konditionen

Profitieren Sie von unseren Top-Konditionen und stellen Sie Ihr individuelles Portfolio mit Fonds aller wichtigen Aktien- und Anleihemärkte sowie Rohstoffen zusammen. Unsere Fondsauswahl bietet Ihnen dazu eine Vielzahl an Möglichkeiten: mit konservativ bis chancenorientiert ausgelegten Wertpapieren.

Anleger haben unter den vielen Tausenden zugelassenen Publikumsfonds die Qual der Wahl. Vor der Investition in einen einzelnen Fonds oder in ein Fondsportfolio sollten sie zunächst prüfen, welches Risiko sie eingehen möchten. Innerhalb der gängigen Fondskategorien bergen Aktienfonds in der Regel die höchsten Renditechancen, haben aber zumindest kurz- und mittelfristig die größten Rückschlagrisiken. Danach folgen die dynamischen und flexiblen Mischfonds. Bei defensiven Mischfonds, Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds sind die Chancen und Risiken in der Regel geringer.

Für die Entscheidung wichtig sind die Performance und qualitative Kriterien. Dafür bieten verschiedene Anbieter Performancelisten, Rankings und Ratings. Bei comdirect etwa können Anleger im Fonds-Informer eine Vielzahl von Fondskategorien nach der Performance in verschiedenen Zeiträumen ranken. Diese Daten beziehen sich immer auf die Vergangenheit.

Die Ratingagentur Morningstar kombiniert für ihr bekanntes Sterne-System die reine Drei-Jahres-Performance mit dem dafür eingegangenen Risiko. Jeder Fonds einer Morningstar-Fondskategorie bekommt nach drei Jahren eine solche Sternewertung: Dabei erhalten die 10 % der Fonds mit der besten risikoadjustierten Rendite fünf Sterne, die folgenden 22,5 % bekommen vier Sterne, die 35 % der Fonds im Mittelfeld bekommen drei Sterne, die nachfolgenden 22,5 % zwei und die schlechtesten 10 % der Fonds einer Morningstar-Kategorie nur einen Stern. Ein sehr ähnliches Modell bietet Feri, die Noten reichen hier von „A“ (sehr gut) bis „E“ (schwach).

Auch bei risikoadjustierten Rankings stehen Vergangenheitsdaten im Fokus. Ausgeklügelter und individueller sind qualitative Fonds-Ratings. Im „Analysten Rating“ etwa untersuchen die Spezialisten von Morningstar die Stringenz der Fondsstrategie, die Qualität des Managers, die Ressourcen und Stabilität des Fondsanbieters, die Struktur des Portfolios und die Kontinuität der Performance über verschiedene Marktphasen hinweg. Die Noten „Gold“, „Silber“ und „Bronze“ erhalten die Fonds, denen Morningstar weiterhin überdurchschnittliche Rendite zutraut.

Meist geht es bei den Rankings und Ratings um Fonds – bei dem Kölner Dachfondsmanager Sauren geht es um die Qualität der Fondsmanager. Bei der Bewertung der Fondsmanager spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle: Anlagephilosophie und die Erfolge aus der Vergangenheit, der persönliche Eindruck, die Höhe des gemanagten Fondsvolumens und die Bedeutung des gesamten Teams. Die von Sauren am besten eingeschätzten Fondsmanager erhalten als Auszeichnung ein bis drei Goldmedaillen. Ein ähnliches System hat die Agentur Citywire. Hier reichen die besten Noten für Fondsmanager von A über AA bis AAA.

Einmalanlage oder Sparplan: Vom Cost Average-Effekt profitieren

Na­he­zu al­le In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten, Bro­ker und Di­rekt­ban­ken bie­ten An­le­gern die Al­ter­na­ti­ve zwi­schen ei­ner Ein­mal­an­la­ge und ei­nem Fonds­spar­plan. Bei ei­ner ein­ma­li­gen An­la­ge er­hal­ten An­le­ger für ih­re An­la­ge­sum­me die ta­ges­ak­tu­el­le Sum­me der An­tei­le (ggf. in­klu­si­ve Aus­ga­be­auf­schlag). Die Ein­mal­an­la­ge hat ei­nen Vor­teil: Mit dem ge­sam­ten An­la­ge­ver­mö­gen pro­fi­tiert der Fonds­in­ves­tor so­fort vom Er­folg des Fonds. Sie kann aber auch ei­nen gra­vie­ren­den Nach­teil ha­ben: Fonds wer­den oft ge­kauft, wenn sich die Kur­se an den Märk­ten be­reits ei­ni­ge Zeit po­si­tiv ent­wi­ckelt ha­ben und die Rück­schlag­ge­fah­ren stei­gen. Wenn Fonds­kun­den un­glück­li­cher­wei­se na­he des Kurs­hochs ge­kauft ha­ben, müs­sen sie oft zu­nächst emp­find­li­che Ver­lus­te re­gis­trie­ren. Ge­ra­de ner­vö­se An­le­ger ver­kau­fen dann mit­un­ter ih­re An­tei­le mit Ver­lust.

Wer die­ses ver­mei­den möch­te oder auch nicht über das ent­spre­chen­de Ka­pi­tal für ei­ne Ein­mal­an­la­ge ver­fügt, kann ei­nen Spar­plan ab­schlie­ßen. Da­bei wer­den mo­nat­lich (oder auch in ei­nem län­ge­ren Tur­nus) min­des­tens 25 Eu­ro in ei­nen Fonds, bei hö­he­ren Sum­men auch in meh­re­re Fonds, in­ves­tiert. Die Bei­trä­ge wer­den je­weils zum Ta­ges­kurs in An­tei­le um­ge­rech­net. Bei hö­he­ren An­teil­wer­ten gibt es für den Spar­be­trag we­ni­ger An­tei­le, bei fal­len­den Kur­sen ent­spre­chend mehr An­tei­le. Die Ex­per­ten nen­nen die­se Lo­gik Cost Aver­a­ge-Ef­fekt – Durch­schnitts­kos­ten­ef­fekt. Der Cost Aver­a­ge-Ef­fekt macht sich be­son­ders bei lan­gen An­la­ge­zeit­räu­men be­zahlt. Wenn die Bör­sen und Fonds­kur­se zwi­schen­zeit­lich stark ge­fal­len sind, hat ein An­le­ger bei kon­stan­ten Spar­plan­zah­lun­gen in der Kri­se vie­le An­tei­le ge­sam­melt. Wenn er mit dem Ver­kauf sei­nes Spar­pla­nes auf gu­te Bör­sen­zei­ten war­ten kann, er­wirt­schaf­tet er über­durch­schnitt­li­che Ge­win­ne.

Datenquelle "Fondsprospekte":
FWW
FWW
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Datenquelle "S&P Rating":
S&P Global
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Datenquelle "Morningstar Rating":
© 2010 Morningstar Inc. [

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