Fonds - Auf einen Blick

Top Performer: Alle Fonds

Name Perf. 5 Jahre Disc.
BLACKROCK STRA.. +212,05% 50%
DANSKE INVEST .. +200,10% 25%
VANGUARD U.S. .. +192,65% 0%
VANGUARD U.S. .. +192,24% 0%
VANGUARD U.S. .. +191,16% 0%
Name Perf. 5 Jahre Disc.
AXA IM FIIS US.. +1.122,08% --
AXA IM FIIS US.. +878,29% 0%
AXA WF GLOBAL .. +231,43% 25%
OPPENHEIM ASSE.. +113,76% 25%
GAM STAR CREDI.. +98,30% 25%
Name Perf. 5 Jahre Disc.
INVESCO GLOBAL.. +163,10% 50%
ACATIS DATINI .. +123,66% 25%
ALLROUND QUADI.. +117,45% 25%
ALLROUND QUADI.. +114,84% 25%
AKZENT INVEST .. +100,97% 25%

Top Performer: Sparplan-Fonds

Name Perf. 5 Jahre Disc.
MAINFIRST GERM..Aktion +164,75% 100%
LUPUS ALPHA SM.. +142,80% 25%
AB SICAV I AME..Aktion +134,04% 100%
BARING EUROPE .. +129,59% 50%
FIDELITY FUNDS.. +125,46% 50%
Name Perf. 5 Jahre Disc.
FIDELITY FUNDS.. +51,94% 50%
PICTET-GLOBAL .. +50,47% 50%
ARAMEA RENDITE.. +47,37% 25%
HSBC GIF GLOBA..Aktion +46,26% 100%
HSBC GIF GLOBA.. +46,24% 50%
Name Perf. 5 Jahre Disc.
FIDELITY FUNDS.. +65,28% 50%
KEPLER VORSORG..Aktion +63,45% 50%
FRANKLIN TEMPL.. +59,69% 50%
MFS MERIDIAN F..Aktion +58,38% 50%
FIDELITY FUNDS.. +56,77% 50%

Fondsvergleich

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Top-Preis Fonds

Fonds Anlagestrategien Perf. 5 Jahre
ALLIANZ WACHSTUM EUROLA- ND - A - EUR DIS Aktien Euroland +83,31% Kauf
PIONEER INVESTMENTS GER- MAN EQUITY A ND Aktien Deutschland +74,47% Kauf
Fonds Anlagestrategien Perf. 5 Jahre
THREADNEEDLE (LUX) GLOB- AL TECHNOLOGY - CLASS AU Branche: Tec- hnologie & Telekom Akti.. +139,20% Kauf
VONTOBEL FUND - CLEAN TECHNOLOGY A Branche: Tec- hnologie & Telekom Akti.. +99,77% Kauf
Fonds Anlagestrategien Perf. 5 Jahre
BNY MELLON EUROLAND BON- D FUND EURO A Renten Euroland +24,76% Kauf
PIONEER FUNDS - EURO AGGREGATE BOND A EUR DA Renten Europa +20,84% Kauf

Investmentfonds – Experten erledigen die Auswahl

comdirect Fonds


Mit Investmentfonds können Anleger auch kleinere Investitionssummen breit streuen. Risiken und Chancen hängen von der gewählten Anlageklasse ab.


Die Risiken streuen – das ist die Basis jeder Anlagestrategie. Je kleiner das Budget, umso schwieriger ist jedoch eine solche Streuung. Deshalb hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland die Idee der Investmentfonds zunehmend durchgesetzt. 1950 wurde mit dem Fondak der erste Aktienfonds in Deutschland aufgelegt, 1966 kam der erste Rentenfonds auf den deutschen Markt. Mitte der 1980er-Jahre gab es annähernd 200 verschiedene Investmentfonds. Danach wuchs der Markt extrem. Dazu trugen die europäische Integration bei und die Öffnung für internationale Kapitalanlagegesellschaften. Inzwischen gibt es im comdirect Informer rund 26.000 Fonds. Das in Investmentfonds verwaltete Vermögen hat sich in den vergangenen 30 Jahren vervielfacht.

Was sind Investmentfonds?

Investmentfonds, die international Investment Funds genannt werden, kann man sich als sehr große Töpfe vorstellen. In diesen Töpfen wird das Kapital vieler Anleger gesammelt. Die Fonds werden von den sogenannten Investment- oder Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) aufgelegt und verwaltet. Diese Kapitalverwaltungsgesellschaften sind oft Töchter von großen deutschen oder internationalen Banken. Aber auch zahlreiche unabhängige Vermögensverwalter haben in den vergangenen Jahrzehnten Fonds aufgelegt. Zu den bekanntesten deutschen Fondsgesellschaften gehören Allianz Global Investors, Union Investment, Deka und Deutsche Asset Management (früher DWS). International bekannt und weltweit tätig sind zum Beispiel Fidelity, Franklin Templeton oder BlackRock.


Die Kapitalverwaltungsgesellschaften legen die eingesammelten Gelder in Wertpapieren (zum Beispiel Aktien) oder Immobilien an. Damit Anleger wissen, welche Anlagen zulässig sind, werden die Anlagemöglichkeiten im sogenannten Fondsprospekt definiert. Mit dem Fondsprospekt werden die Märkte und die Anlageformen (z. B. Aktien, Anleihen oder Immobilien) festgelegt, in denen die Kapitalanlage erfolgen wird. Die Zusammenfassung des Fondsprospektes ist das sogenannte KIID (Key Investor Information Document). Es dient der besseren Vergleichbarkeit.


In regelmäßigen Abständen klären die Anlagegesellschaften über die wichtigsten Fondsdaten und die Entwicklung des Anlagevermögens auf. Dazu veröffentlichen sie Jahresberichte, Halbjahresberichte und Monatsberichte. Der Wert eines einzelnen Fondsanteils wird täglich ermittelt und errechnet sich aus dem Fondsvermögen.

Welche Fondsgattungen gibt es?

In der Fondsbranche gibt es eine Vielzahl von Fondsgattungen. Die wichtigsten und bekanntesten sind Aktienfonds, Rentenfonds, Geldmarktfonds, Mischfonds bzw. Vermögensverwaltende Fonds und Offene Immobilienfonds.


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sich aus mit ETFs und Fonds?

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Aktienfonds: Chance auf die höchsten Renditen

Aktienfonds bieten zahlreiche Anlagemöglichkeiten. Alle investieren in Aktien oder aktienähnliche Papiere und haben meist zwischen 20 und 200 verschiedene Aktien im Fondsportfolio. Dann aber beginnen die Unterschiede. Die größte Gruppe unter den Aktienfonds ist die der globalen oder internationalen Aktienfonds. Die Fondsmanager können hier weltweit investieren. Europäische Fonds konzentrieren sich auf Werte des europäischen Kontinents. Einige beschränken sich dabei explizit auf Aktien aus der Euro-Zone und schließen somit Aktien aus Großbritannien und der Schweiz aus dem Anlageuniversum aus.


Fokussierter als globale oder kontinentale Fonds sind Länderfonds oder Branchenfonds. Mit Länderfonds können Anleger zum Beispiel gezielt in US-amerikanische Aktien, japanische Aktien oder auch deutsche Aktien investieren. Branchenfonds wiederum investieren in Aktienwerte aus bestimmten festgelegten Segmenten. Dazu gehören der Konsumsektor, der Hightech-Sektor oder die Biotechnologie. Aufgrund des eindeutigen Fokus sind die Chancen, aber auch die Risiken bei Branchenfonds größer als bei breiter anlegenden Aktienfonds.


Seit der Jahrtausendwende hat sich das Angebot an Aktienfonds noch stärker diversifiziert. Spezialisierte Fonds suchen aussichtsreiche kleinere Unternehmen für Nebenwertefonds aus. Emerging-Markets-Fonds wiederum kaufen Aktien aus Asien, Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa. Fonds mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, Ökologie oder Ethik schließlich schließen in ihren Fondsprospekten bestimmte Branchen oder Unternehmen von der Investition aus.

Rentenfonds: Zur Risikobegrenzung geeignet

In Zeiten extrem niedriger Zinsen macht Anlegern klassisches Sparen mit Tagesgeld, Festgeld oder auch Sparbriefen wenig Freude. Die Zinsen und Renditen liegen zumindest bei kurzen Laufzeiten unter der Inflationsrate. Hilfe können Rentenfonds bieten. Sie legen die Kundengelder nahezu ausschließlich in festverzinsliche Wertpapiere an. Dazu gehören vor allem Staats- und Unternehmensanleihen, in Deutschland auch Pfandbriefe und Kommunalobligationen.


Gemäß dem jeweiligen Fondsprospekt konzentrieren sich Rentenfonds auf verschiedene Märkte, verschiedene Qualitäten (Bonitäten) der Schuldner und unterschiedliche Laufzeiten. Rentenfonds entwickeln sich im Durchschnitt gleichmäßiger als Aktienfonds. Chancen und Risiken sind bei europäisch und kurzfristig anlegenden Fonds aus dem Euro-Raum am geringsten. Bei Emerging-Market-Fonds und High-Yield-Fonds können Anleger mit höheren Renditechancen rechnen. Gleichzeitig steigen jedoch die Bonitäts- und Währungsrisiken.

Geldmarktfonds: Komfortables kurzfristiges Parken

Geldmarktfonds legen die Kundengelder am Geldmarkt und in kurzlaufenden Rentenpapieren an. Aufgrund der geringen Restlaufzeit der Anleihen gibt es nur geringe Kursrisiken. Geldmarktfonds werden von institutionellen und privaten Anlegern in der Regel genutzt, um überschüssiges Kapital kurzfristig zu parken. Die Verzinsung bewegte sich über viele Jahre in etwa auf dem Niveau von Festgeld. In der aktuellen Niedrigzinsphase können Anleger von Geldmarktfonds allerdings keine Renditen erwarten. Größer sind die Chancen und Risiken bei Geldmarktfonds, die außerhalb der Europäischen Währungsunion anlegen. Hier sind höhere Zinsen möglich, allerdings gibt es auch Währungsrisiken.


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Mischfonds: Assets und Assetklassen gemixt

Angesichts der volatilen Anlagemärkte trauen sich viele Anleger nicht, Aktien und Anleihen bzw. die entsprechenden Fonds selbst auszuwählen. Viele überlassen deshalb erfahrenen Vermögensverwaltern oder Fondsmanagern die Auswahl der einzelnen Asset-Klassen und das Timing. Unter dem Begriff Mischfonds oder vermögensverwaltende Fonds werden die Fonds zusammengefasst, die gleichzeitig in mehrere Anlageklassen investieren. Die ersten Mischfonds enthielten nur Aktien, Anleihen und Cash. Inzwischen mischen viele Manager auch Rohstoffe, Edelmetalle oder sogenannte alternative Anlagen bei. Insbesondere die Gattung der vermögensverwaltenden Fonds ermöglicht den Fondsmanagern eine breite Auswahl an Anlagemöglichkeiten.


Mischfonds unterscheiden sich vor allem nach den Freiheitsgraden der Fondsmanager und dem daraus resultierenden Chance/Risiko-Profil. Die Einordung erfolgt in der Regel nach dem maximal möglichen Aktienanteil am Gesamtportfolio. Defensive Mischfonds investieren in erster Linie am Rentenmarkt. Sie dürfen maximal 30 bis 40 % ihres Anlagevermögens an den Aktienmärkten anlegen. Bei dynamischen Mischfonds können die Fondsmanager mitunter komplett auf Aktien setzen. In den vergangenen Jahren sind flexible Mischfonds aufgelegt worden. Die Fondsmanager haben bei ihnen die größten Freiheiten und können mitunter den Aktienanteil zwischen 0 und 100 % variieren.


Zu der Gattung der Mischfonds gehören auch verschiedene Spezialfonds. Eines davon sind Dachfonds, die sogenannten Funds of Funds. Die Fondsmanager kaufen mit den Anlegergeldern Anteile an anderen Fonds. Sie beschränken sich dabei in der Regel nicht auf die eigene Fondsgesellschaft und können so die besten Angebote des Marktes nutzen. Allerdings ist die Kostenbelastung von Dachfonds in der Regel größer als bei klassischen Mischfonds, weil sowohl für die Dachfondsmanager als auch für die Fondsmanager der Zielfonds Kosten anfallen.

Offene Immobilienfonds: Stabilität wiedergewonnen

Offene Immobilienfonds gelten als „Hausbesitz des kleinen Mannes“. Schon mit einem Anteil werden Fondsanleger Miteigentümer an einer Vielzahl von Gebäuden. Seit über 50 Jahren gibt es sie in Deutschland. Sie gehören damit zu den traditionsreichsten Fonds in Deutschland. Offene Immobilienfonds investieren in Grundstücke und Gebäude. Meist handelt es sich dabei um Gewerbeimmobilien, Bürogebäude oder Hotels. Erträge werden durch zwei Faktoren erzielt: durch Mieteinnahmen und Wertsteigerungen der Objekte. Die Anteile an Offenen Immobilienfonds sind übertragbar und müssen von den Kapitalanlagegesellschaften zurückgenommen werden. Früher konnten Anleger die Anteile sogar an jedem Werktag zurückgeben. Das führte jedoch im Zuge der Finanzkrise zu so großen Rückflüssen, dass zahlreiche Offene Immobilienfonds vorübergehend oder sogar endgültig geschlossen werden mussten. Seit 2013 gilt für Anteile an Offenen Immobilienfonds eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren und eine Kündigungsfrist von einem Jahr. Mit dieser Gesetzesänderung soll die Liquiditätsplanung für das Fondsmanagement verbessert und die Stabilität der Fonds erhöht werden. Wer als Anleger seine Fonds kurzfristig verkaufen möchte, muss dieses jetzt über die Börse versuchen.


Was kostet die Fondsanlage?

Fondskäufer sind flexibel. Sie können schon mit sehr kleinen Summen Fonds kaufen. Ein einzelner Investmentfondsanteil kostet häufig nicht mehr als 50 Euro, im Sparplan sind Anlagen sogar ab 25 Euro möglich. Die Fondsgesellschaften nehmen den Anlegern viel Arbeit ab. Sie müssen sich nicht täglich um ihr Depot und einzelne Aktien kümmern. Diesen Service gibt es natürlich nicht umsonst. Die Kosten für die Fondsanlage setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen:


  • Ausgabeaufschlag: Der Ausgabepreis besteht aus zwei Komponenten: dem eigentlichen Wert des Fondsanteils (Rücknahmepreis) und dem Ausgabeaufschlag. Der Ausgabeaufschlag ist eine Art Vertriebsprovision, seine Höhe richtet sich nach den Fondstypen. Geldmarktfonds haben einen sehr niedrigen Aufschlag, Rentenfonds kosten oft 2 bis 3 %. Bei Misch- und vor allem Aktienfonds werden bis zu 5 % und mehr fällig. comdirect bietet viele Fonds schon mit 50 % Rabatt auf den regulären Ausgabeaufschlag an. Zahlreiche Investmentfonds sind, vor allem in Aktionen wie den Top-Preis-Fonds, sogar komplett ohne Ausgabeaufschlag erhältlich.
  • Laufende Kosten: Die laufenden Kosten werden dem Fondsvermögen entnommen. Der wichtigste Posten ist die jährliche Verwaltungsvergütung. Dessen Höhe richtet sich tendenziell nach dem Aufwand für die Depotverwaltung. Aktien- und Mischfonds sind wegen der zeitintensiveren Suche nach lukrativen Assets teurer als Geldmarkt- oder Rentenfonds. Die jährliche Verwaltungsvergütung liegt je nach Fondsgattung zwischen in der Regel 0,5 % und 2 % des Depotvermögens bzw. des einzelnen Anteilswertes. Hinzu addieren sich noch mehrere kleine Kostenblöcke. Dazu gehören die Depotentgelte, Prüfungsentgelte des Fonds etc. Als Kennzahl für die gesamten laufenden Kosten hat sich die sogenannte Total Expense Ratio (TER) am Markt durchgesetzt. Sie macht die Kosten unterschiedlicher Fonds am besten vergleichbar.

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Profitieren Sie von unseren Top-Konditionen und stellen Sie Ihr individuelles Portfolio mit Fonds aller wichtigen Aktien- und Anleihemärkte sowie Rohstoffen zusammen. Unsere Fondsauswahl bietet Ihnen dazu eine Vielzahl an Möglichkeiten: mit konservativ bis chancenorientiert ausgelegten Wertpapieren.

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Wie wähle ich Fonds aus?

Anleger haben unter den vielen Tausenden zugelassenen Publikumsfonds die Qual der Wahl. Vor der Investition in einen einzelnen Fonds oder in ein Fondsportfolio sollten sie zunächst prüfen, welches Risiko sie eingehen möchten. Innerhalb der gängigen Fondskategorien bergen Aktienfonds in der Regel die höchsten Renditechancen, haben aber zumindest kurz- und mittelfristig die größten Rückschlagrisiken. Danach folgen die dynamischen und flexiblen Mischfonds. Bei defensiven Mischfonds, Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds sind die Chancen und Risiken in der Regel geringer.

Historische Performance

Für die Entscheidung wichtig sind die Performance und qualitative Kriterien. Dafür bieten verschiedene Anbieter Performancelisten, Rankings und Ratings. Bei comdirect etwa können Anleger im Fonds-Informer eine Vielzahl von Fondskategorien nach der Performance in verschiedenen Zeiträumen ranken. Diese Daten beziehen sich immer auf die Vergangenheit.

Risikoadjustierte Performance

Die Ratingagentur Morningstar kombiniert für ihr bekanntes Sterne-System die reine Drei-Jahres-Performance mit dem dafür eingegangenen Risiko. Jeder Fonds einer Morningstar-Fondskategorie bekommt nach drei Jahren eine solche Sternewertung: Dabei erhalten die 10 % der Fonds mit der besten risikoadjustierten Rendite fünf Sterne, die folgenden 22,5 % bekommen vier Sterne, die 35 % der Fonds im Mittelfeld bekommen drei Sterne, die nachfolgenden 22,5 % zwei und die schlechtesten 10 % der Fonds einer Morningstar-Kategorie nur einen Stern. Ein sehr ähnliches Modell bietet Feri, die Noten reichen hier von „A“ (sehr gut) bis „E“ (schwach).

Qualitatives Fondsranking

Auch bei risikoadjustierten Rankings stehen Vergangenheitsdaten im Fokus. Ausgeklügelter und individueller sind qualitative Fonds-Ratings. Im „Analysten Rating“ etwa untersuchen die Spezialisten von Morningstar die Stringenz der Fondsstrategie, die Qualität des Managers, die Ressourcen und Stabilität des Fondsanbieters, die Struktur des Portfolios und die Kontinuität der Performance über verschiedene Marktphasen hinweg. Die Noten „Gold“, „Silber“ und „Bronze“ erhalten die Fonds, denen Morningstar weiterhin überdurchschnittliche Rendite zutraut.

Fondsmanager-Rating

Meist geht es bei den Rankings und Ratings um Fonds – bei dem Kölner Dachfondsmanager Sauren geht es um die Qualität der Fondsmanager. Bei der Bewertung der Fondsmanager spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle: Anlagephilosophie und die Erfolge aus der Vergangenheit, der persönliche Eindruck, die Höhe des gemanagten Fondsvolumens und die Bedeutung des gesamten Teams. Die von Sauren am besten eingeschätzten Fondsmanager erhalten als Auszeichnung ein bis drei Goldmedaillen. Ein ähnliches System hat die Agentur Citywire. Hier reichen die besten Noten für Fondsmanager von A über AA bis AAA.

Einmalanlage oder Sparplan: Vom Cost Average-Effekt profitieren

Nahezu alle Investmentgesellschaften, Broker und Direktbanken bieten Anlegern die Alternative zwischen einer Einmalanlage und einem Fondssparplan. Bei einer einmaligen Anlage erhalten Anleger für ihre Anlagesumme die tagesaktuelle Summe der Anteile (ggf. inklusive Ausgabeaufschlag). Die Einmalanlage hat einen Vorteil: Mit dem gesamten Anlagevermögen profitiert der Fondsinvestor sofort vom Erfolg des Fonds. Sie kann aber auch einen gravierenden Nachteil haben: Fonds werden oft gekauft, wenn sich die Kurse an den Märkten bereits einige Zeit positiv entwickelt haben und die Rückschlaggefahren steigen. Wenn Fondskunden unglücklicherweise nahe des Kurshochs gekauft haben, müssen sie oft zunächst empfindliche Verluste registrieren. Gerade nervöse Anleger verkaufen dann mitunter ihre Anteile mit Verlust.


Wer dieses vermeiden möchte oder auch nicht über das entsprechende Kapital für eine Einmalanlage verfügt, kann einen Sparplan abschließen. Dabei werden monatlich (oder auch in einem längeren Turnus) mindestens 25 Euro in einen Fonds, bei höheren Summen auch in mehrere Fonds, investiert. Die Beiträge werden jeweils zum Tageskurs in Anteile umgerechnet. Bei höheren Anteilwerten gibt es für den Sparbetrag weniger Anteile, bei fallenden Kursen entsprechend mehr Anteile. Die Experten nennen diese Logik Cost Average-Effekt – Durchschnittskosteneffekt. Der Cost Average-Effekt macht sich besonders bei langen Anlagezeiträumen bezahlt. Wenn die Börsen und Fondskurse zwischenzeitlich stark gefallen sind, hat ein Anleger bei konstanten Sparplanzahlungen in der Krise viele Anteile gesammelt. Wenn er mit dem Verkauf seines Sparplanes auf gute Börsenzeiten warten kann, erwirtschaftet er überdurchschnittliche Gewinne.

Hinweise zu Chart- und Performanceangaben

Datenquelle "Fondsprospekte":
FWW
FWW
Datenquelle "S&P Rating":
S&P Global
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Datenquelle "Morningstar Rating":
© 2010 Morningstar Inc. [Disclaimer]
© 1997-2017 comdirect bank AG
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