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Aktien Frankfurt: Dax nach zwei Tagen Talfahrt stabil knapp unter 25.000 Punkten
Do, 09.07.26 14:45· Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach kräftigen Verlusten in den vergangenen zwei Handelstagen hat sich der Dax
Der MDax
Neben Verlusten aufgrund einer eingetrübten Stimmung für KI-Werte, die sich besonders in Asien bemerkbar gemacht hatte, trübte am Vortag zusätzlich die erneute Eskalation im Nahen Osten die Börsenlaune. Sie schürte einmal mehr Sorgen vor steigenden Ölpreisen und damit vor Inflationsdruck und einer Belastung der Konjunktur.
"Monatelang entwickelte sich der Iran-Konflikt in eine Richtung, die auf ein diplomatisches Endspiel hindeutete. Die Ereignisse der letzten Tage gehen allerdings in die falsche Richtung", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die jüngsten Entwicklungen.
In Asien stabilisierten sich die Aktienmärkte. Dem südkoreanische Kospi
Auch Siltronic waren mit von der Partie. Doch ihr Kursplus von fast 14 Prozent war auch einem positiven Analystenurteil zu verdanken. So hatte Martin Jungfleisch von Exane BNP das Kursziel kräftig auf 108 Euro angehoben und die Aktie auf "Outperform" hochgestuft. Er sieht die KI-Nachfrage als Katalysator für den Absatz von Wafern mit Durchmessern bis 300 Millimeter und hält daher massive Preissteigerungen für möglich.
Die VW-Aktie weitete dagegen ihre Verluste um 1,8 Prozent aus. Der Aufsichtsrat berät über neue Sparpläne des Konzernvorstands, während IG Metall und Betriebsrat mit einem bundesweiten Aktionstag dagegen halten. Die Pläne des Autobauers mit Stellenstreichungen und möglichen Werksschließungen könnten laut der UBS zu Umbaukosten in Milliardenhöhe führen. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs aus China sieht die Schweizer Bank zudem das Risiko einer Gewinnwarnung.
Nordex machten mit plus 5,5 Prozent einen kleinen Teil der Verluste der vergangenen Handelstage wett. Der Windkraftanlagenbauer meldete für das zweite Quartal deutlich mehr Bestellungen als im Vorjahr und auch im ersten Quartal. Das Papier des Motorenherstellers Deutz profitierte mit plus 3,4 Prozent zugleich von einem angekündigten Zukauf im Bereich Rüstung.
Der Pharmazulieferer Schott aus dem SDax
--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| AIXTRON SE | 39,31 | -6,80 % | Xetra |
| DAX PERFORMANCE INDEX | 26.228,45 | -0,42 % | Xetra |
| DEUTZ AG | 10,20 | -1,35 % | Xetra |
| ELMOS SEMICONDUCTOR SE | 146,00 | -5,44 % | Xetra |
| INFINEON TECHNOLOGIES AG | 58,61 | -5,42 % | Xetra |
| JENOPTIK AG | 41,00 | -3,80 % | Xetra |
| KOREA COMPOSITE STOCK PRICE INDE .. | 6.869,83 | -1,55 % | FactSet Internal |
| MDAX PERFORMANCE INDEX | 32.107,47 | -0,77 % | Xetra |
| NORDEX SE | 39,62 | -1,54 % | Xetra |
| SCHOTT PHARMA AG & CO. KGAA | 22,30 | +3,24 % | Xetra |
| SDAX PERFORMANCE-INDEX | 18.493,78 | +0,04 % | Xetra |
| SILTRONIC AG | 83,80 | -6,68 % | Xetra |
| SUSS MICROTEC SE | 79,55 | -6,02 % | Xetra |
| VOLKSWAGEN AG VZ | 74,06 | +1,15 % | Xetra |
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