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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax etwas tiefer zum Ende schwacher Woche
Fr, 24.04.26 18:09· Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei zuletzt wieder leicht gesunkenen Ölpreisen hat der Dax
Für die anderen wichtigen Börsen in Europa ging es ebenfalls abwärts. Der EuroStoxx
Meldungen, wonach sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf dem Weg in die pakistanische Hauptstadt Islamabad befinden soll, nährten Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Araghtschi soll nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mit Vertretern Pakistans, die im Konflikt zwischen den USA und dem Iran vermitteln, sprechen. Treffen mit US-Vertretern seien allerdings nicht geplant, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Sicherheitskreisen.
Insgesamt bleibe die Nervosität angesichts der weiterhin undurchsichtigen Lage im Nahen Osten hoch, stellte Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets fest. Die Investoren wollten derzeit keine größeren Risiken eingehen. "Ölpreise über 100 US-Dollar stellen einen klaren Belastungsfaktor dar, da sich mit jedem weiteren Tag die Inflationsfrage für die Zukunft immer deutlicher stellt", ergänzte Lipkow.
Die Geschäftszahlen von SAP konnten die zuletzt enttäuschten Anleger wieder etwas beruhigen. Die Aktien legten um 4,7 Prozent zu. Der aus Cloudverträgen in den nächsten zwölf Monaten zu erwartende Umsatz (current cloud backlog - CCB) sei besser als erwartet gewesen, urteilten Analysten. SAP sind 2026 mit einem Abschlag von fast 29 Prozent mit Abstand schwächster Dax-Wert. Am Vortag hatten sie sich mit einem Minus von mehr als 6 Prozent noch ihrem Jahrestief genähert.
Der Energietechnikkonzern Siemens Energy wird nach der positiven Entwicklung im ersten Geschäftshalbjahr und der starken Marktnachfrage optimistischer für das Gesamtjahr. Die Papiere erklommen erneut ein Rekordhoch und endeten 2,6 Prozent im Plus. Siemens Energy sind im Dax im Jahr 2026 der stärkste Wert mit einem Zuwachs von knapp 56 Prozent.
UBS stufte MTU auf "Sell" ab. Darauf reagierten die Anteile des Triebwerkherstellers mit einem Minus von 3,7 Prozent. Von den drei führenden Triebwerkherstellern sei bei MTU das Risiko einer "harten Landung" am größten, wenn der Wind im Ersatzteil- und Servicegeschäft drehe, schrieb Analyst Ian Douglas-Pennant.
Nach vorläufigen Quartalszahlen brachen die Aktien von Jungheinrich um knapp 15 Prozent auf den tiefsten Stand seit 14 Monaten ein. Der Spezialist für Lagerlogistik stellte die Anleger auf einen Einbruch des operativen Ergebnisses (Ebit) auf fast die Hälfte des Vorjahres ein. Ende März hatte Jungheinrich am Markt bereits mit den Zielen für 2026 enttäuscht.
Der Softwareanbieter Atoss Software rechnet im laufenden Jahr mit einer höheren Profitabilität. Die Papiere gewannen 3,9 Prozent./edh/he
--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| ATOSS SOFTWARE SE | 82,20 | +3,92 % | Xetra |
| DAX PERFORMANCE INDEX | 24.128,98 | -0,11 % | Xetra |
| DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE | 49.230,71 | -0,16 % | DOW JONES |
| EURO STOXX 50 | 5.883,48 | -0,19 % | STOXX |
| JUNGHEINRICH AG VZ | 24,24 | -14,83 % | Xetra |
| MDAX PERFORMANCE INDEX | 30.249,93 | -1,95 % | Xetra |
| MTU AERO ENGINES AG | 291,80 | -3,70 % | Xetra |
| SAP SE | 147,28 | +4,68 % | Xetra |
| SIEMENS ENERGY AG | 187,62 | +2,64 % | Xetra |
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