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AKTIEN IM FOKUS 2: Autowerte weiter erholt trotz zunehmender China-Konkurrenz
Di, 07.07.26 14:49· Quelle: dpa-AFX
(Neu: ergänzt um Porsche, inkl. Analystenkommentar, aktuelle Kurse)
FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX) - Europas Autowerte haben ihre Erholung am Dienstag den sechsten Tag in Folge fortgesetzt. Der Branchenindex Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts
Die 21-Tage-Linie, die den kurzfristigen Trend signalisiert, hatte der Branchenindex erst wenige Tage zuvor hinter sich gelassen. Mit Blick auf den bisherigen Jahresverlauf liegt er aber noch etwas mehr als 13 Prozent im Minus, während der marktbreite Stoxx Europe 600
Unter den Einzelwerten ragten hierzulande im Index der mittelgroßen Werte MDax
So hätten sich etwa die Ergebnisse von Porsche stabilisiert und dürften im zweiten Quartal stark bleiben, während die operativen Ergebnismargen (Ebit-Margen) der Wettbewerber und die Markterwartungen sänken. Außerdem werde der Fokus des neuen Vorstandschefs Michael Leiters auf Kosten, geringere Mengen und höhere Margen als Schritt in die richtige Richtung wahrgenommen.
Wegen seiner Kundenpositionierung sei Porsche obendrein auch nicht denselben strukturellen Wettbewerbsrisiken in der Europäischen Union und in den USA ausgesetzt wie andere Autobauer.
"Auch wenn das Geschäftsjahr 2027 weiterhin eine Herausforderung bleibt, zeichnet sich unserer Meinung nach der langfristige Erholungspfad für die Ebit-Margen von Porsche inzwischen klarer ab, worauf die Anleger positiv reagiert haben", resümierte Hendrikse.
Unter den deutschen Autobauern legten zudem Volkswagen (VW) um 2,3 Prozent auf 76,50 Euro zu und liegen damit wieder fast 10 Prozent über ihrem 16-Jahrestief, das sie Anfang Juli bei etwas unter 70 Euro erreicht hatten. Mercedes erholten sich mit plus 1,5 Prozent auf 46,08 Euro und BMW mit plus 2,0 Prozent auf 61,32 Euro weiter von ihren Sechsjahrestiefs.
In Paris ging es unterdessen für Renault um 1,8 Prozent hoch und Stellantis erholten sich um weitere 1,4 Prozent auf 5,10 Euro von ihrem Ende Juni erreichten Rekordtief von 4,83 Euro.
Laut Analyst Christian Frenes von der US-Bank Goldman Sachs könnten die schwachen Branchendaten des vergangenen Monats möglicherweise doch etwas Positives bewirken. Die Zahlen hätten gezeigt, dass die chinesische Konkurrenz immer stärker auf den Markt dränge und den europäischen Herstellern kollektiv schneller Anteile abgrabe. Dies wiederum könnte nicht nur die Autobauer in Europa, sondern auch die Politik unter Druck setzen und zu größerem Protektionismus veranlassen, schlussfolgert der Experte./ck/ag/la/mis
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG | 57,96 | -0,65 % | Xetra |
| DR. ING. H.C. F. PORSCHE AG INHA .. | 43,99 | -1,28 % | Xetra |
| MDAX PERFORMANCE INDEX | 31.839,83 | -1,60 % | Xetra |
| MERCEDES-BENZ GROUP AG | 45,065 | -1,00 % | Xetra |
| RENAULT SA | 28,59 | +0,70 % | Euronext Paris |
| STELLANTIS N.V. | 4,381 | -1,11 % | Euronext Milan |
| STOXX EUROPE 600 INDEX | 651,90 | -0,69 % | STOXX |
| STXE 600 AUTOMOBILES & PARTS IND .. | 441,78 | -1,06 % | STOXX |
| VOLKSWAGEN AG VZ | 73,00 | -0,30 % | Xetra |
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