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Aktien Frankfurt Ausblick: Anleger verlieren im Iran-Krieg allmählich die Geduld
Do, 23.04.26 08:21· Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die fortdauernde Unsicherheit über den Nahost-Konflikt und steigende Energiepreise dürften die Finanzmärkte am Donnerstag einmal mehr belasten. Der Preis für die Ölsorte Brent stieg über der 100-Dollar-Marke weiter an. Inflations- und Konjunkturrisiken nehmen zu, Aktien werden gemieden.
So signalisierte der X-Dax
Gute Vorgaben aus den USA kann der deutsche Aktienmarkt somit nicht verwerten. Der technologielastige Nasdaq 100
"Der Ölpreis und die Zinsen steigen wieder. Aktienkurse fallen", konstatierte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Die Normalisierung der Energiemärkte verschiebe sich immer weiter nach hinten. Der Schaden, den der Konflikt im Nahen Osten der Weltwirtschaft zufüge, werde von Tag zu Tag größer. "Die Geduld der Börsianer ist mehr und mehr aufgezehrt", so der Portfolio-Manager.
In der hierzulande allmählich Fahrt aufnehmenden Berichtssaison veröffentlicht an diesem Donnerstag Europas größter Softwarehersteller SAP Quartalszahlen, dies allerdings erst am Abend nach US-Börsenschluss. Anleger sind vorsichtig, auf Tradegate sank der SAP-Kurs um 3 Prozent zum Xetra-Schluss.
Im Blick mit Quartalsbilanzen stehen außerdem der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius sowie der Online-Broker Flatexdegiro aus dem MDax
Sartorius rutschten im vorbörslichen Handel auf Tradegate um 2,5 Prozent ab zum Xetra-Schluss. Die Zahlen lägen etwas unter den Erwartungen und die Aktien seien zuletzt gut gelaufen, sagte ein Händler. Flatexdegiro gewannen 1 Prozent auf Tradegate nach einem besser als erwartet ausgefallenen Umsatz und Gewinn.
Infineon dürften ihre Rally fortsetzen und könnten erstmals die 50-Euro-Marke überspringen. Treiber am Donnerstag sind starke Ausblicke der Halbleiterkonzerne STMicro und Texas Instruments. Der Kurszuwachs für die Infineon-Papiere betrug auf Tradegate am Morgen 2,2 Prozent im Vergleich mit dem Xetra-Schluss.
RTL Group legten um 4,7 Prozent zu. Der Medienkonzern darf Sky Deutschland übernehmen./ajx/nas
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| DAX PERFORMANCE INDEX | 24.338,63 | -1,32 % | Xetra |
| FLATEXDEGIRO AG | 30,48 | -2,25 % | Xetra |
| INFINEON TECHNOLOGIES AG | 61,66 | +3,63 % | Xetra |
| MDAX PERFORMANCE INDEX | 31.181,06 | -1,20 % | Xetra |
| NASDAQ 100 | 29.201,0755 | +2,23 % | Nasdaq Global Indices |
| RTL GROUP S.A. | 32,70 | -0,61 % | Xetra |
| SAP SE | 146,20 | -3,42 % | Xetra |
| SARTORIUS AG VZ | 216,90 | -2,08 % | Xetra |
| SDAX PERFORMANCE-INDEX | 18.628,53 | +0,22 % | Xetra |
| STABILUS SE | 18,36 | +4,32 % | Xetra |
| STMICROELECTRONICS N.V. | 49,02 | +1,69 % | Euronext Milan |
| TEXAS INSTRUMENTS INC | 288,875 | +1,27 % | Nasdaq |
| VOSSLOH AG | 75,15 | -3,72 % | Xetra |
| X-DAX PERFORMANCE-INDEX | 24.364,89 | -0,14 % | Xetra |
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