|
DAX
|
MDAX
|
TecDAX
|
NASDAQ 1..
|
DOW JONE..
|
S&P500 I..
|
L&S BREN..
|
Gold
|
EUR/USD
|
Bitcoin ..
|
Aktien Frankfurt: Vereinbarte Waffenruhe im Iran-Krieg lässt Dax kräftig steigen
Mi, 08.04.26 12:19· Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran hat bei den Anlegern am Mittwoch weltweit für enorme Erleichterung gesorgt - vor allem dank des massiven Einbruchs der Ölpreise. Mehrere Börsianer sprachen von einem "Geschenk von Pakistan". Der Nachbar des Iran hatte eine sofortige Waffenruhe vermittelt.
Daraufhin sackten die Ölpreise prozentual zweistellig ab. Sie sind derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni war zeitweise unter 92 US-Dollar und damit auf das tiefste Niveau seit mehr als zwei Wochen gefallen.
Wichtig für die globalen Märkte ist vor allem, dass der Iran die Straße von Hormus nun wieder für den Schiffsverkehr öffnen will. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Rohöl und Gas. Ihre Öffnung war die Bedingung der USA für eine Feuerpause.
Hierzulande schnellte der Dax
Der MDax
In Asien ging es am stärksten an solchen Börsen nach oben, die zuvor am meisten unter dem Ölpreisanstieg gelitten hatten. So gehörten die Leitindizes in Japan
"An den Finanzmärkten ist Aufatmen angesagt", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Mit dem Waffenstillstand bleibe vorerst eine weitere Eskalation aus. Vor allem die deutlich gefallenen Ölpreise lassen dem Experten zufolge Hoffnungen keimen, dass der Anstieg der Inflationsraten eine kurze Episode bleiben wird. Die Notenbanken könnten im Falle einer nachhaltigen Entspannung der Ölpreise auch von bereits befürchteten Zinsanhebungen absehen.
Marktstratege Matthew Ryan vom britischen Fintech-Unternehmen Ebury ergänzte: "Der Fokus richtet sich nun auf die bevorstehenden, entscheidenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran." Die zentrale Frage werde sein, ob diese zu einem dauerhaften Frieden führen oder ob der Waffenstillstand nur einen Aufschub des Problems darstellt.
Am deutschen Aktienmarkt waren die Papiere solcher Unternehmen gefragt, die stark von der Konjunktur abhängen. So gewannen im Dax die Titel des Finanzhauses Commerzbank, des Energietechnikkonzerns Siemens Energy und des Chipherstellers Infineon jeweils rund zehn Prozent.
Im Nebenwerte-Index SDax
Aktien von Redcare Pharmacy stiegen nach der Vorlage von Geschäftszahlen an der MDax-Spitze um gut 13 Prozent. Der Experte Martin Comtesse vom Analysehaus Jefferies sprach von einem insgesamt "konstruktiven Start" ins Jahr für die Online-Apotheke./la/jha/
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| COMMERZBANK AG | 34,01 | -0,93 % | Xetra |
| DAX PERFORMANCE INDEX | 23.864,44 | -0,90 % | Xetra |
| EURO STOXX 50 | 5.874,72 | -0,65 % | STOXX |
| INFINEON TECHNOLOGIES AG | 42,135 | -1,53 % | Xetra |
| MDAX PERFORMANCE INDEX | 29.975,68 | -1,05 % | Xetra |
| Nikkei 225 © | 55.877,35 | -0,83 % | World indices |
| NIKKEI NIKKEI 225 INDEX | -- | -- | -- |
| REDCARE PHARMACY NV | 38,56 | -0,82 % | Xetra |
| SALZGITTER AG | 44,40 | -0,98 % | Xetra |
| SDAX PERFORMANCE-INDEX | 17.093,54 | -0,82 % | Xetra |
| SIEMENS ENERGY AG | 162,28 | -1,87 % | Xetra |
Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.