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Aktien Wien Schluss: ATX verliert leicht
Mi, 07.01.26 18:02· Quelle: dpa-AFX
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit etwas leichterer Tendenz den Handel beendet. Der ATX
An den europäischen Leitbörsen gab es am Berichtstag keinen einheitlichen Richtungstrend zu sehen. In Frankfurt konnte der Dax
Am Wiener Aktienmarkt lag auf Unternehmensebene eine sehr dünne Meldungslage vor. Auf dem ATX lasteten am Berichtstag vor allem die Kursverluste der schwergewichteten Banken. Bawag verbilligten sich um 1,1 Prozent. Erste Group sanken um 0,7 Prozent und die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von 2,4 Prozent verbuchen.
Die OMV-Titel fielen unter den weiteren Schwergewichten um 2,2 Prozent. Europaweit standen die Ölwerte wegen erneut rückläufiger Rohölnotierungen unter Druck. Experten begründeten den Preisrückgang mit der Erwartung eines möglicherweise bald steigenden Angebots aus dem ölreichen südamerikanischen Land Venezuela.
Eine Meldung konnte die OMV-Aktie in Wien nicht stützen. Die Republik Österreich hat der OMV für die geplante Wasserstoff-Elektrolyseanlage in Bruck an der Leitha eine Förderung von bis zu 123 Millionen Euro zugesagt. Die Anlage soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen, 140 Megawatt Elektrolyseleistung erreichen und jährlich bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff für industrielle Anwendungen erzeugen. OMV-Chef Alfred Stern sieht darin ein "starkes Signal für die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung" in Österreich.
Voestalpine gewannen in einem starken Sektor 3,1 Prozent. Die Verbund-Anteilsscheine steigerten sich um deutliche drei Prozent. Im Versicherungsbereich schwächten sich Vienna Insurance Group (VIG) um 1,6 Prozent ab.
Klar nach oben ging es für Immobilienwerte. CA Immo bauten ein Plus von 4,9 Prozent. CPI Europe steigerten sich um 2,7 Prozent.
Im Blickfeld standen auf fundamentaler Ebene publizierte Preisdaten aus dem Euroraum. Die Inflation in der Eurozone ist Ende 2025 wie erwartet gesunken. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Dezember um durchschnittlich 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten damit gerechnet, nachdem die Teuerung im November bei 2,1 Prozent gelegen war.
Die Inflation in Österreich schwächt sich ab, bleibt aber weiter deutlich höher als im Rest der Eurozone. Im Dezember betrug die Teuerungsrate 3,8 Prozent, teilte die Statistik Austria mit. Sie liegt damit erstmals seit Juli 2025 wieder unter vier Prozent.
Die in den USA veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen verfehlten die Prognosen. Die Zahl der Beschäftigten in der Privatwirtschaft der USA ist Ende des vergangenen Jahres etwas unter den Prognosen gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte ihre Anzahl um 41.000 zu, wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen etwas stärkeren Anstieg um 50.000 Stellen erwartet./ste/sto/APA/men
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| ATX AUSTRIAN TRADED INDEX | 5.619,76 | +1,71 % | Wiener Börse |
| BAWAG GROUP AG | 139,20 | +1,83 % | Wiener Börse |
| CA IMMOBILIEN ANLAGEN AG | 24,84 | +0,49 % | Wiener Börse |
| CPI EUROPE AG | 15,84 | +0,76 % | Wiener Börse |
| DAX PERFORMANCE INDEX | 24.894,44 | -0,15 % | Xetra |
| ERSTE GROUP BANK AG | 109,90 | +1,67 % | Wiener Börse |
| OMV AG | 49,46 | +0,49 % | Wiener Börse |
| RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL AG | 41,36 | +4,44 % | Wiener Börse |
| VERBUND AG | 62,20 | +1,88 % | Wiener Börse |
| VIENNA INSURANCE GROUP AG | 66,80 | +2,30 % | Wiener Börse |
| VOESTALPINE AG | 40,18 | -0,05 % | Wiener Börse |
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