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Aktien Frankfurt: Dax kaum bewegt - Lage im Nahen Osten bleibt fragil
Mo, 20.07.26 15:17· Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach seinen jüngsten Verlusten hat sich der Dax
Der deutsche Leitindex verharrte nahezu bei 24.832 Punkte. Für den MDax
Der Iran hat nach einer erneuten militärischen Eskalation eigenen Angaben zufolge Vorschläge für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen erhalten. Demnach kommen die Vorschläge von den USA, wie der Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna bestätigt hat. Der Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte er.
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran war Anfang Juli im Streit um die Kontrolle der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormus wieder eskaliert. Experten warnen vor einer weiteren Zuspitzung. Die zunehmenden Angriffe "deuten allesamt darauf hin, dass sich der Konflikt sowohl in seinem Ausmaß als auch in seiner Dauer ausweiten könnte," erklärte Saul Kavonic, Energieanalyst bei MST Marquee.
Die weiter angespannte Lage im Nahen Osten belastete die Aktien der Fluggesellschaft Lufthansa, die im MDax um mehr als ein Prozent fielen. Als negative Nachricht hinzukam ein überraschend deutlicher Gewinneinbruch bei dem irischen Wettbewerber Ryanair.
Die Aktien von Salzgitter setzten ihre Freitagserholung mit einem Gewinn von mehr als drei Prozent fort. Zum Wochenschluss hatte ein kurz vor Handelsschluss veröffentlichter, optimistischerer Geschäftsausblick den Papieren kräftigen Rückenwind verliehen. An der MDax-Spitze erholten sich die Aktien des Windanlagenbauers Nordex um gut fünf Prozent.
Unter den besten Werten im Dax stiegen die Anteilsscheine des Medizinkonzerns und Krankenhausbetreibers Fresenius um fast drei Prozent. Sie profitierten von einem optimistischen Ausblick der Analysten der Deutschen Bank auf die anstehenden Quartalszahlen.
An der Dax-Spitze zogen die Papiere von Siemens Energy um 4,4 Prozent auf gut 154 Euro an, nachdem die Großbank UBS das Kursziel für die Anteilsscheine des Energietechnikkonzerns von 175 auf 210 Euro angehoben hatte. Diskutiert werde am Markt vor allem die Frage, wann die Dynamik der Auftragseingänge nachzulassen beginnt, schrieb Christopher Leonard. Er rechnet für das kommende Jahr mit steigenden Aufträgen in Relation zum laufenden Jahr. Untermauert werde seine positive Sicht von der jüngst erhöhten Wachstumsprognose für das Geschäft mit Gasturbinen.
Im Nebenwerteindex SDax
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| DAX PERFORMANCE INDEX | 26.338,61 | -0,38 % | Xetra |
| DEUTSCHE LUFTHANSA AG | 8,058 | -0,86 % | Xetra |
| EURO STOXX 50 | 6.530,45 | -0,14 % | STOXX |
| FRESENIUS SE & CO. KGAA | 46,735 | -0,73 % | Xetra |
| FRIEDRICH VORWERK GROUP SE INHAB .. | 65,50 | -2,31 % | Xetra |
| MDAX PERFORMANCE INDEX | 32.356,98 | -0,33 % | Xetra |
| NORDEX SE | 40,24 | +2,65 % | Xetra |
| RYANAIR HOLDINGS | 24,20 | -1,63 % | Xetra |
| SALZGITTER AG | 52,20 | +3,37 % | Xetra |
| SDAX PERFORMANCE-INDEX | 18.486,32 | -0,79 % | Xetra |
| SIEMENS ENERGY AG | 162,80 | +1,29 % | Xetra |
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