ETFs - Auf einen Blick

Bei den Kundenfavoriten handelt es sich um die ETFs, die von comdirect Kunden in der vergangenen Woche am meisten gekauft wurden. Unterschieden werden die 20 beliebtesten ETFs zur Einmalanlage und die Top 10 sparplanfähigen ETFs.

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ETF-Kundenfavoriten (09.10. - 15.10.)

Rang Name Perf. 5 Jahr
1 ISHARES TECDA.. +197,15%
2 COMSTAGE MSCI..Aktion +87,16%
3 ISHARES CORE .. +69,08%
4 ISHARES MDAX(.. +114,84%
5 ISHARES AUTOM.. --
6 ISHARES CORE .. --
7 COMSTAGE SDAX..Aktion +121,06%
8 ISHARES STOXX.. +38,59%
Rang Name Perf. 5 Jahr
1 COMSTAGE MSCI..Aktion +87,16%
2 COMSTAGE MSCI..Aktion +37,11%
3 ISHARES TECDA.. +197,15%
4 COMSTAGE STOX..Aktion +63,90%
5 COMSTAGE DAX©..Aktion +68,65%
6 COMSTAGE NASD..Aktion +159,61%
7 LYXOR UCITS E..Aktion +72,39%
8 ISHARES CORE .. --

Indizes

DAX Realtime-Kurs für Kunden12.991,28 +0,01%

ETFs auf den DAX: 6
EuroStoxx50 3.605,09 +0,08%

ETFs auf den EuroStoxx50: 13
MSCI World Realtime-Kurs6.925,11 +0,68%

ETFs auf den MSCI World: 11
Eonia Realtime-Kurs-0,36 0,00%

ETFs auf den Eonia: 2

Region | Anlagetyp | Branche

Deutschland 74
Europa 144
USA 121
International 124
Emerging Markets 54
Asien 24
Aktien 1079
Renten 338
Geldmarkt 10
Alternative Investments 29
Sonstige ETFs 14
Energie Aktien 22
Finanzwerte Aktien 26
Industrie Aktien 25
Konsumgüter Aktien 24
Rohstoff Aktien 27
Technologie & Telekom Aktien 26

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Meistgehandelt an deutschen Börsen

Mit Indexfonds einfach Vermögen aufbauen

comdirect ETFs


Mit Exchange Traded Funds (ETFs) können Anleger kostengünstig und transparent in komplette Indizes und somit in eine große Anzahl Aktien oder Rentenpapiere investieren.


Kosten spielen bei der Geldanlage eine wichtige Rolle. Kein Wunder, dass institutionelle und private Investoren zunehmend preisgünstige Anlagelösungen suchen. Davon profitieren die Anbieter von passiven Investment-Strategien – Exchange Traded Funds (ETFs) haben sich seit dem Jahr 2000 in Deutschland etabliert.

Was sind ETFs?

Exchange Traded Funds (ETFs) sind passiv gemanagte, börsengehandelte Indexfonds. Sie bilden die Wertentwicklung eines Basisindex nahezu eins zu eins ab. So können Anlagestrategien einfacher und effizienter umgesetzt werden als mit anderen Finanzinstrumenten. Mit dem Kauf eines einzigen ETFs können Anleger in einen gesamten Markt investieren. Denn jeder ETF bildet möglichst genau einen bestimmten Index ab, etwa den DAX, den MSCI World Index oder auch Government Bond Indizes (Indizes auf Staatsanleihen) oder Corporate Bond Indizes (Indizes auf Unternehmensanleihen). Im Gegensatz zu Zertifikaten gelten ETFs juristisch als Sondervermögen. Das bedeutet: Das Kapital der Anleger ist im Falle der Insolvenz des Emittenten in der Regel zu 100 % geschützt, bei Swap-ETFs zu mindestens 90 %. Zahlreiche ETF-Indexfonds tragen den Zusatz „UCITS“ (Undertakings for Collective Investment in transferable Securities). Ein solcher ETF oder Investmentfonds kann grundsätzlich europaweit vertrieben werden.

Wie sind ETFs konstruiert?

Die ursprüngliche Konstruktion von ETFs ist die vollständige Nachbildung eines Index, die sogenannte physische Replikation. Dabei kaufen die ETF-Verwalter die Aktien des zugrunde liegenden Index im jeweiligen Verhältnis. Die Aktien in einem ETF auf den Euro STOXX 50 sind also im Idealfall permanent exakt so gewichtet wie im Index selbst. Tägliche Anpassungen sind notwendig und werden auch zeitnah vollzogen. Bei Indizes mit relativ wenigen Mitgliedern wie dem Euro STOXX 50, dem STOXX 50 oder dem DAX 30 ist diese Methode möglich; bei dem S&P 500 oder dem MSCI World ist sie jedoch mit größerem Aufwand und Transaktionskosten verbunden. Für diese Indizes wählen die ETF-Anbieter das sogenannte Sampling-Verfahren: Dabei werden nicht alle, sondern nur noch diejenigen Einzelwerte physisch gekauft und verkauft, die die Wertentwicklung des Index am stärksten beeinflussen. Dadurch lassen sich die Verwaltungskosten in Grenzen halten, allerdings kann die Performance von derartigen physisch replizierenden Sampling-ETFs etwas stärker von dem zugrunde liegenden Index abweichen als komplett replizierende Indizes.

Was ist ein Swap-ETF?

Als Alternative zur physischen Nachbildung hat sich die synthetische Replikation etabliert (Swap-ETF). Hier handelt es sich um ein Tauschgeschäft. Der ETF-Emittent schließt einen Vertrag mit einer Bank. Die Bank (oft die Mutter des ETF-Emittenten) garantiert dem ETF die Rendite des Index. Sie bekommt im Gegenzug ein Swap-Entgelt und zusätzlich die Rendite der Wertpapiere im sogenannten „Sicherheiten-Portfolio“. Die Gelder der Anleger werden bei einem Swap-ETF in einen Korb mit Wertpapieren investiert. Dieser Korb kann ganz andere Aktien als der dem ETF zugrunde liegende Index enthalten.


Mit Swap-ETFs können Aktien- oder Rohstoffmärkte oft einfacher und kostengünstiger abgebildet werden als mit den physisch replizierenden ETFs. Denn der ETF muss nur in einfach zugängliche Wertpapiere für das Sicherheiten-Portfolio investieren. Allerdings ist das Anlagekapital nur zu mindestens 90 % gesichert. Per Gesetz ist das Risiko aus einem Swap auf maximal 10 % des Fondsvermögens begrenzt. Dieses Risiko wird bei den meisten ETF-Anbietern durch zusätzliche Sicherheiten weiter reduziert, z. B. hinterlegte Anleihen oder Edelmetalle.

Wie teuer sind ETFs?

ETFs werden tagesaktuell an der Börse gehandelt. Sie vollziehen die Entwicklung ihrer Basisindizes nach. Ein großer Vorteil von ETF-Indexfonds sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds ihre geringen Kosten. Ausgabeaufschläge fallen nicht an, sondern nur die üblichen geringen Orderkosten im Börsenhandel. Auch die laufende Verwaltungsvergütung ist bei ETFs wesentlich geringer als bei aktiv gemanagten Fonds. Da die ETFs Indizes nur nachbilden, gibt es Produkte auf den DAX schon für eine Gesamtkostenquote unter 0,1 %. Indizes aus ferneren Regionen oder „Smart Beta ETFs“, die sehr spezielle Strategien anwenden, kosten etwas mehr. Die gesamte Kostenbelastung ist aber auch hier geringer als bei gemanagten Fonds.


Zusätzliche Möglichkeiten zum Sparen haben Anleger bei comdirect, wenn sie in einen der aktuell 90 Top-Preis ETFs investieren. Diese ETFs von ComStage und Lyxor können in der Einmalanlage über XETRA bei einem Ordervolumen zwischen 1.000 und 50.000 Euro je ETF für 3,90 Euro gekauft oder im Sparplan gänzlich ohne Orderentgelt bespart werden.


compass online: Streitgespräch
Markt oder Manager?

ETFs bilden passiv und damit kostengünstig breite Märkte ab. Bei klassischen Fonds sucht ein Manager die Aktien aktiv aus. Welche Strategie ist Anleger bessert? Ein Streitgespräch.

compass Streitgespräch
Welche Märkte können mit ETFs abgedeckt werden?

Geht nicht, gibt es nicht in der deutschen ETF-Szene. Mehr als 1.000 ETFs sind inzwischen in Deutschland handelbar. Zu den größten Anbietern zählen db-x-trackers, iShares, ComStage und Lyxor. Bei Privatanlegern am beliebtesten sind ETF-Indexfonds, die sich auf die weltweit bekanntesten Aktienindizes beziehen. Beim absoluten Volumen und bei der Handelshäufigkeit liegen ETFs auf den DAX, ETFs auf Indizes aus der Euro-Zone und den USA sowie ETFs auf den MSCI World vorne.

Können ETFs auch in Regionen oder Branchen investieren?

Alle gängigen Regional- und Ländermärkte sind inzwischen über ETFs investierbar. Dazu gehören neben den US-Indizes diverse Japan-Indizes (z. B. auf den Nikkei-Index oder auf den TOPIX), aber auch Indizes aus dem pazifischen Raum. Ein breites ETF-Angebot gibt es schließlich für die Emerging Markets – ob Korea, Taiwan, Vietnam, Brasilien oder Mexiko. Exchange Traded Funds ersparen institutionellen wie auch privaten Anlegern in diesen Ländern und Regionen aufwendiges Research und komplizierte Modalitäten beim Kauf und Verkauf von Einzelwerten.


Auch Branchenindizes stehen Investoren zur gezielten Anlage zur Verfügung. Besonders populär sind die ETFs auf die Branchen des STOXX 600, der die jeweils größten Unternehmen Europas zusammenfasst. Zunehmend beliebt sind ETFs auf internationale und vor allem deutsche MidCap- oder SmallCap-Indizes – dazu gehören der TecDAX, der SDAX und vor allem der MDAX-ETF, der die Performance der 50 größten Aktien nach dem DAX widerspiegelt.

Gibt es ETFs auch auf Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen?

Rentenpapiere und Renten-ETFs finden manche Privatanleger eher langweilig. Profis dagegen setzen schon seit Langem auf Renten-ETFs. Auch für Privatanleger bieten sie diverse Vorteile. Zum Ersten gilt: Je niedriger die Zinsen an den Märkten, umso wichtiger ist eine geringe Kostenbelastung. Renten-ETFs sind genauso wie Aktien-ETFs preisgünstiger als die entsprechenden aktiven Investmentfonds. Zum Zweiten können Anleger per ETF auch Anteile an exotischen Rentenpapieren wie Emerging-Markets-Staatsanleihen oder High Yield Corporate Bonds erwerben. Diese Auswahl wäre sonst schwer zu treffen und mit starken Risiken behaftet. Zum Dritten ist es mit einem ETF-Sparplan für Anleger möglich, sich schon mit kleinen Summen an Rentenpapieren zu beteiligen, die im Regelfall 1.000 Euro oder ein Vielfaches davon kosten.


Auch in einem chancenorientierten Depot gehört ein gewisser Anteil an Rentenpapieren zu einer effektiven Mischung. ETF-Anleger haben die Wahl zwischen sehr bonitätsstarken ETFs auf Staatsanleihen aus Deutschland oder Kerneuropa. Inflation-Linked ETFs können sich lohnen, wenn die Inflation wieder zunimmt. Höhere Chancen bei größeren Risiken bieten ETFs auf Emerging-Markets-Anleihen oder höherverzinsliche Unternehmensanleihen (High-Yield-ETF). Zahlreiche Renten-ETFs basieren auf den iBoxx-Indizes. iBoxx bietet Indizes für festverzinsliche Staatsanleihen (Sovereigns), sub-staatliche Anleihen (Sub-Sovereigns), besicherte Anleihen (Collateralized) und Unternehmensanleihen (Corporates).

Können ETFs in Rohstoffe und Edelmetalle investieren?

Auch Rohstoffe werden in ETFs und in ETF-ähnlicher Form gehandelt. Sie heißen dann allerdings ETC (Exchange Traded Commodities). Der Preis von ETCs orientiert sich an der Preisentwicklung des jeweiligen Rohstoffes bzw. des jeweiligen Edelmetalles (Gold oder Silber) bzw. einem Rohstoff-Basket. Zu den beliebtesten ETCs bei Privatanlegern gehören Produkte, die sich auf Gold beziehen (z. B. EUWAX-Gold). ETCs unterscheiden sich von ETFs nicht nur im Namen. Bei comdirect finden Anleger sie nicht bei den ETFs, sondern unter den „Zertifikaten“. Denn ETCs sind rechtlich wie Zertifikate gestellt und damit kein Sondervermögen. Da die meisten Rohstoffe und Gold in US-Dollar gehandelt werden, sollten ETC-Käufer auch auf Währungsentwicklungen achten. Man kann allerdings genauso ohne Währungsrisiken in Rohstoff- oder Gold-ETCs investieren. Die entsprechenden ETCs haben den Zusatz „Euro-hedged“.

Smart-Beta-ETFs: Höhere Rendite oder weniger Volatilität?

Nahezu alle gängigen Indizes der Börsenwelt sind inzwischen von einem oder mehreren ETFs abgedeckt. Vermehrt bieten Indexanbieter deshalb Produkte an, die nicht mehr rein passiv einen gegebenen Index abbilden, sondern mit einem Management nach zuvor definierten Regeln Indizes „smarter“ abbilden. Im Vergleich zu den Basisindizes sollen sie weniger schwankungsanfällig oder performancestärker sein. Solche ETFs werden „Alternative Beta“ oder auch „Smart Beta“ genannt.

Können ETFs auch nach Dividendenkriterien auswählen?

Die älteste Variante der Smart-Beta-ETFs sind Dividenden-ETFs. Die ersten einfachen Konstruktionen wählten aus einem gegebenen Anlageuniversum (z. B. DAX 30 oder Euro STOXX 600) die Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen aus. Auch bei regelmäßiger Aktualisierung hat diese Methode Nachteile: Wenn Aktien bei konstanten Dividenden im Kurs nachgeben, haben sie steigende Dividendenrenditen und werden dementsprechend im ETF hoch gewichtet. Das passierte etwa vor der Finanzkrise bei den Bankaktien. Die Folge: Dividenden-ETFs blieben hinter aktiv gemanagten Dividendenfonds zurück, die ihre Aktien freier auswählen durften und die performanceschwachen Branchen mieden. Neuere Ansätze bei Dividenden-ETFs beschränken sich deshalb nicht alleine auf die reine Dividendenhöhe. Sie berücksichtigen auch Zusatzkriterien wie die Dividendenkontinuität und die Ausschüttungsquote.

Was sind RAFI-Indizes?

Eine andere Version der Index-Optimierung sind die sogenannten RAFI (Research Affiliates Fundamental Indexing) -Indizes. RAFI-Indizes gewichten die Aktien ihres zu konstruierenden Index nicht wie etwa bei DAX oder Euro STOXX nach der Marktkapitalisierung bzw. nach dem Gesamtgewicht der frei handelbaren Aktien (Free Float), sondern nach verschiedenen fundamentalen Kriterien. Dazu gehören Kennzahlen zu Umsatz, Buchwert oder der Dividendenrendite. Die so zusammengestellten Indizes sollen qualitativ hochwertiger sein als klassische Indizes und in guten Zeiten am Aktienmarkt besser abschneiden, vor allem aber wegen der Qualität der enthaltenen Aktien Abschwünge besser abfedern.

Was sind gleichgewichtete Indizes?

Oft sind Aktien nach einer langen positiven Entwicklung in den einzelnen Indizes hoch gewichtet. Gerade nach einem solchen Aufschwung sind sie aber auch anfällig für eine kräftige Korrektur. Im Falle eines Kurssturzes würden sie den gesamten Index mit in die Tiefe ziehen. Bei gleichgewichteten Indizes gibt es diese Gefahr nicht. Jeder Wert ist mit dem gleichen prozentualen Anteil vertreten. In festgelegten Abständen werden die Indizes wieder gleichgewichtet. Bei dieser Konstruktion profitieren Anleger zwar von einem lang anhaltenden Aufschwung einzelner Werte weniger stark, reduzieren aber die Gefahr starker Rückschläge.

Was sind Minimum-Varianz-ETFs?

Die Volatilität großer Indizes wollen ETFs dämpfen, die auf dem Minimum-Varianz-Prinzip basieren. Bei einfacher Konstruktion wählen sie aus den zugrunde liegenden Indizes (z. B. S&P 500, STOXX 600, Euro STOXX 600) alle Aktien aus, die über einen Beobachtungszeitraum (z. B. drei oder fünf Jahre) am wenigsten schwankten. Diese Methode führt jedoch zu starken Übergewichtungen von volatilitätsarmen Sektoren. Die verfeinerten Versionen der Minimum-Varianz-ETFs legen für die jeweiligen Sektoren maximale Gewichtungen fest und beachten zuweilen auch die historischen Korrelationen zwischen einzelnen Branchen, um die gesamte Schwankung des ETFs zu reduzieren.

Wie baut man mit ETFs ein Vermögen auf?

Ohne renditeträchtige Anlagen wie Aktien ist es in Niedrigzinszeiten schwierig, ein Vermögen zu mehren oder aufzubauen. Aber die Risiken von Einzelwerten und die Sorge vor einem falschen Timing halten viele Anleger von Aktien ab. ETF-Indexfonds nehmen Anlegern das Auswahlrisiko ab, das Timing-Risiko können sie mit einem Sparplan oder mehreren Sparplänen vermeiden. Auf der comdirect ETF-Seite finden Investoren weitreichende Informationen zu den aktuellen Kundenfavoriten und zu den ETF-Top-Performern (unterteilt nach Aktien, Branchen, Renten und Geldmarkt).

Wie kann ich mein Depot mit ETFs strukturieren?

Viele Anleger nutzen ETFs dank der Übersichtlichkeit und der günstigen Preisstruktur als langfristige Basis des Vermögensaufbaues. Schon mit wenigen ETFs kann ein diversifiziertes Depot aufgebaut werden. Hilfreich ist dabei oft der comdirect AnlageAssistent. Dieses Tool unterbreitet Anlegern einen kostenlosen Anlagevorschlag, der entweder mittels aktiv gemanagten Investmentfonds oder mit ETF-Indexfonds umgesetzt werden kann. In einer ganz einfachen Lösung können Anleger sogar mit einem einzigen vermögensverwaltenden ETF-Indexfonds auskommen. Vermögensverwaltende ETFs verteilen die Kundengelder auf verschiedene Aktien-, Renten- und Rohstoffindizes und bieten so zu geringen Kosten ähnliche Leistungen wie ein professionelles Vermögensmanagement.

Kann ich ETFs auch in einem Sparplan anlegen?

Eine gute Streuung ist die halbe Miete. Gleichwohl geht ein Investor bei einer einmaligen Depotaufteilung ein Timing-Risiko ein. Investiert er etwa kurz vor einem Kurssturz wie etwa in der Finanzkrise, kann es einige Jahre dauern, bis die Verluste aufgeholt sind. Noch geringere Risiken als bei Einmalanlagen gibt es für Anleger, die ihr Depot per Sparplan langsam aufbauen. ETF-Sparpläne sind bei comdirect bereits ab einer Sparrate von 25 Euro möglich. Diese Sparraten können monatlich, zweimonatlich oder auch alle 3 Monate vereinbart werden. Per Sparplan wird für die gewählte konstante Summe der ETF bzw. Bruchteile des ETFs gekauft. Bei starken Märkten und entsprechend hohen ETF-Kursen gibt es weniger Anteile, bei schwachen Märkten und niedrigen ETF-Kursen für die Sparrate entsprechend mehr Anteile. Anleger profitieren über längere Zeiträume von diesem Cost-Average-Effekt, auch Durchschnittskosteneffekt genannt. Einmalanlagen und Sparplan können durchaus auch kombiniert werden.


ETFs unterliegen Kursschwankungen. Damit sind Kursverluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs eines ETFs sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres- und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen, die in englischer und/oder deutscher Sprache vorliegen, erhalten Sie auf der Wertpapier-Detailseite unter www.comdirect.de oder direkt beim Emittenten. Die Beschreibung der Wertpapiere stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Stand: 10.10.2016; Quelle: comdirect.de.

Hinweise zu Chart- und Performanceangaben

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Börse Stuttgart http://www.boerse-stuttgart.de/
Datenquelle "Fondsprospekte":
FWW
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