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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx zieht dank Ölpreisrückgang wieder an
Fr, 02.10.26 19:03· Quelle: dpa-AFX
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Freitag wieder zugelegt und sich damit etwas von den deutlichen Verlusten am Vortag erholt. Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets verwies auf die wieder gesunkenen Ölpreise. Sie dämpften die Zins- und Inflationssorgen der Anleger ebenso wie der enttäuschend ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für September. In den USA gab es deutlich weniger neue Stellen als erwartet.
Der EuroStoxx 50
Außerhalb der Eurozone stieg der Schweizer Leitindex SMI
Die nachgebenden Ölpreise überlagerten die weiter gestiegene Inflation im Euroraum. "Die Hoffnung, dass es zu wesentlich tieferen Preisniveaus bei den Rohölsorten kommen wird, treibt die europäischen Aktienmärkte am Freitag an", erklärte Lipkow.
Technologiewerte knüpften an die Stärke vom Vortag an und lagen mit einem Plus von 2,6 Prozent an der Spitze der Einzelsektoren. Der Subindex setzte damit seinen Mitte September begonnenen kurzfristigen Aufwärtstrend fort und erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit September 2000.
Taktgeber waren dabei die Halbleiteraktien. So zogen die Aktien des Schwergewichts ASML um 3,5 Prozent an, und die Anteilsscheine von STMicroelectronics schnellten um 6,5 Prozent in die Höhe.
Zu Infineon, die an der EuroStoxx-Spitze sogar mit 8,8 Prozent Aufschlag herausstachen, hatte sich ein Experte des Investmenthauses Jefferies zuversichtlich geäußert. Das Unternehmen dürfte danach im kommenden Jahr von steigenden Preisen profitieren.
Unter den Autowerten sackten die Aktien von Volvo Car um mehr als sieben Prozent ab. Sie reagierten damit auf einen gesenkten Ausblick der Schweden. Die Analysten der US-Bank JPMorgan sprachen von einer erwartbaren Nachricht angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen.
In Zürich gewannen die Papiere von Julius Bär zwei Prozent. Die Privatbank will Aktien für bis zu 600 Millionen Franken zurückkaufen.
Heftig erwischte es dagegen einen Titel aus dem Segment der Broker. Aktien der britischen IG Group stürzten nach einem enttäuschenden Ausblick um fast 23 Prozent ab und waren damit das klare Schlusslicht im "Footsie"./la/men
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| ASML HOLDING N.V. | 1.653,00 | +3,51 % | Euronext Amsterdam |
| CAC 40 INDEX | 7.897,19 | +0,79 % | Euronext Indices |
| EURO STOXX 50 | 6.238,50 | +1,02 % | STOXX |
| FTSE 100 | -- | -- | -- |
| IG GROUP HOLDINGS PLC | 990,00 | -22,60 % | London Stock Exchange |
| INFINEON TECHNOLOGIES AG | 64,64 | +8,78 % | Xetra |
| JULIUS BAER GRUPPE AG | 72,64 | +1,99 % | SIX Swiss Exchange |
| STMICROELECTRONICS N.V. | 50,35 | +6,67 % | Euronext Milan |
| SWISS MARKET INDEX | 13.660,92 | +0,28 % | SIX Swiss Exchange Indices |
| VOLVO CAR AB | 14,175 | -7,35 % | Nasdaq Stockholm |
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