|
DAX
|
MDAX
|
TecDAX
|
NASDAQ 1..
|
DOW JONE..
|
S&P500 I..
|
L&S BREN..
|
Gold
|
EUR/USD
|
Bitcoin ..
|
Klingbeil: Wachstums-Impuls jetzt nutzen
Do, 15.10.26 08:04· Quelle: dpa-AFX
IWF-Tagung
Bangkok (dpa) - Bundesfinanzminister Lars Klingbeil setzt nach ersten positiven Anzeichen auf eine weitere Stärkung der Konjunktur in Deutschland. Der SPD-Politiker sagte am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Bangkok, auch dort werde anerkannt, «dass Deutschland zurück ist, was das Wirtschaftswachstum angeht».
Haupttreiber sei das Sondervermögen für Investitionen des Bundes in die Infrastruktur. Dies sei ein Impuls. «Der muss jetzt aber auch genutzt werden.» Klingbeil wies unter anderem auf zusätzliche private Investitionen, Bürokratieabbau und mehr private Altersvorsorge hin.
Der IWF hat seine Wachstumsprognose für Deutschland für dieses Jahr gerade auf 1,3 Prozent von zuvor 0,7 Prozent angehoben. Für kommendes Jahr rechnen die Ökonomen nun mit einem Plus von 1,1 Prozent - 0,1 Punkte mehr als bislang. Auch die Bundesregierung erwartet für 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent.
Weitere Reformen angehen
Klingbeil sagte, damit werde «vorsichtiger Optimismus» möglich, man sehe auch anziehende Exporte. «Wir dürfen als Bundesregierung jetzt nicht aufhören, sondern wir müssen weitere Schritte gehen, was die Reformen angeht.»
Mit Blick auf den konfrontativen Handelskurs der USA sagte der Vizekanzler: «Wo eine Tür zugeht, gehen neue wieder auf.» Deutschland sei für viele ein attraktiver Partner. «Es gibt viele, die mit uns enger kooperieren wollen.»
Russland nicht normales G20-Mitglied
Klingbeil sagte, er werbe dafür, dass neben Europa auch andere internationale Partner der von Russland angegriffenen Ukraine bei der Finanzierung für dieses und nächstes Jahr zur Seite stehen. Bei einem Treffen der G20-Finanzminister am Rande der IWF-Tagung sei auch der russische Ressortchef dabei gewesen. «Wir haben nicht geredet», sagte Klingbeil. So zu tun, als sitze Russland als normales G20-Mitglied am Tisch, das werde es mit den Europäern nicht geben.
Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.