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Pressestimme: 'Rhein-Neckar-Zeitung' zu Linnemann/Merz
Mo, 24.08.26 05:35· Quelle: dpa-AFX
HEIDELBERG (dpa-AFX) - "Rhein-Neckar-Zeitung" zu Linnemann/Merz:
"Der neue Gesundheitsminister Carsten Linnemann kassiert einen Plan seiner Vorgängerin Nina Warken, weil er ihn für unsozial hält. Konkret geht es um Rentenanwartschaften für pflegende Angehörige. Die sollen bestehen bleiben, damit die Gesellschaft nicht noch "kälter" wird. Da hat Linnemann recht. (...) Der "Neue" hat damit Pluspunkte in der Branche, aber auch sonst gesammelt. Freilich: Auf Kosten Warkens, die ins Bundeskanzleramt wechselte. Und damit auch auf Kosten von Friedrich Merz, dem ohnehin schon unbeliebtesten Bundeskanzler aller Zeiten. Die Linnemann-Volte ist eines von vielen Beispielen, dass Merz so manches nicht glückt, weil andere ihm dazwischen grätschen. Als Bundeskanzler und CDU-Chef sollte er solche Alleingänge zwar im Griff haben - aber Merzens angegriffene Autorität ist natürlich auch ein Einfallstor für Andere, für Jüngere, für solche, die noch etwas werden (und sein) wollen, wenn dieser Kanzler bereits Geschichte ist. Und da wird es gefährlich."/yyzz/DP/he
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