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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung - EuroStoxx bricht auf Monatssicht ein
Di, 31.03.26 19:09· Quelle: dpa-AFX
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die wichtigsten europäischen Börsen haben sich am Dienstag etwas weiter von ihren Verlusten im Zuge des Iran-Kriegs erholt. Die Optimisten am Markt klammern sich aktuell an die Hoffnung, dass der Krieg im Nahen Osten bald enden könnte. Laut dem "Wall Street Journal" soll sich US-Präsident Donald Trump gegenüber seinen Beratern bereit erklärt haben, den Krieg zu beenden. Dies solle geschehen, selbst wenn die strategisch wichtige Straße von Hormus weiterhin weitgehend gesperrt bleibe.
Der EuroStoxx 50
In Zürich stieg der SMI
Das Geschäft verlief mit angezogener Handbremse. "Die Stimmung der Anleger pendelt weiter zwischen der Angst, eine Erleichterungsrally zu verpassen, und den Befürchtungen einer erneuten Eskalation hin und her", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets
Zur Vorsicht mahnen derzeit die möglichen Folgen eines längeren Konflikts im Iran und anhaltend hoher Ölpreise. "Mit dem starken Anstieg der Energiepreise wächst die Befürchtung, dass die Weltwirtschaft in eine stagflationäre Phase geraten könnte, also in eine Zeit schwachen Wachstums bei gleichzeitig hoher Inflation", gab Duncan Lamont, Leiter Strategic Research bei der Fondsgesellschaft Schroders, zu bedenken. "Für den Aktienmarkt ist das im historischen Mittel das ungünstigste Szenario."
Aus Branchensicht waren Finanzdienstleister
Für die Anteilscheine von DocMorris ging es um fast 13 Prozent nach oben. Börsianer verwiesen vor allem auf Eindeckungen von Leerverkäufen zum Quartalsende hin. Denn Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, wurden durch die jüngste Erholung der Aktien auf dem falschen Fuß erwischt. Analyst Felix Dennl vom Bankhaus Metzler verwies zudem auf die Reformvorschläge für das deutsche Krankenkassen-System. Vor allem der Vorschlag, die Zuzahlung von gesetzlich Versicherten für verschreibungspflichtige Medikamente zu erhöhen, könnte die Verbraucher dazu veranlassen, von Apotheken vor Ort zu den preisgünstigeren Versandapotheken zu wechseln.
In London sackten die Anteilscheine von Unilever als klares Schlusslicht im "Footsie" um mehr als sieben Prozent ab. Der Konsumgüterkonzern verkauft den Großteil seines Lebensmittelgeschäfts an den US-Gewürzhersteller McCormick & Co. In Folge der nun vereinbarten Transaktion hält Unilever 65 Prozent an dem fusionierten Unternehmen. Der Experte Callum Elliott vom US-Analysehaus Bernstein Research äußerte sich skeptisch: Das fusionierte Unternehmen dürfte hoch verschuldet sein und die Hauptnotierung in den USA dürfte voraussichtlich erheblichen Verkaufsdruck seitens der europäischen Unilever-Aktionäre auslösen./la/he
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| CAC 40 INDEX | 7.816,94 | +0,57 % | Euronext Indices |
| DOCMORRIS AG | 4,81 | +12,70 % | SIX Swiss Exchange |
| EURO STOXX 50 | 5.569,73 | +0,50 % | STOXX |
| FTSE 100 | -- | -- | -- |
| MCCORMICK & COMPANY INC | 50,44 | -6,11 % | NYSE |
| STXE 600 FINANCIAL SERVICES INDE .. | 833,45 | +1,66 % | STOXX |
| SWISS MARKET INDEX | 12.776,79 | +0,85 % | SIX Swiss Exchange Indices |
| UBS GROUP | 30,73 | +3,96 % | SIX Swiss Exchange |
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