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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste reduziert - Öl wieder unter 100 Dollar
Mo, 09.03.26 18:59· Quelle: dpa-AFX
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Das Kriegsgeschehen im Nahen Osten und damit steigende Energiepreise haben die europäischen Börsen zum Wochenstart abermals durchgeschüttelt. Zunächst hatte der heftige Anstieg der Ölpreise die Aktienkurse am Montag auf Talfahrt geschickt, doch verringerten sich die Verluste im Handelsverlauf spürbar, nachdem der Ölpreis seine Gewinne deutlich eingegrenzt hatte.
Zuletzt kostete ein Fass (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Marke Brent wieder knapp unter 100 US-Dollar, nachdem der Preis zeitweise auf knapp 120 Dollar in die Höhe geschnellt war. Ähnlich ausgeprägt war zeitweise der Anstieg des Preises für in Amsterdam gehandeltes Flüssiggas gewesen. Gleichwohl blieben am Aktienmarkt die Inflations- und Wachstumssorgen präsent.
Mit Blick auf die mögliche Freigabe von Teilen der nationalen Ölreserven wegen des Iran-Kriegs wurde nach französischer Darstellung noch keine Entscheidung getroffen. "Soweit sind wir noch nicht", sagte Frankreichs Finanzminister Roland Lescure auf eine entsprechende Frage in Brüssel nach einem Gespräch der Finanzminister der G7-Länder.
Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50
Außerhalb der Eurozone gab der britische Leitindex FTSE 100
Nicola Grass, Portfolio-Manager der Zürcher Kantonalbank, schrieb zum aktuellen Marktgeschehen: "Die Schwierigkeiten bei der Wiederöffnung der Straße von Hormus halten an und Fortschritte bei einem möglichen Machtwechsel in Teheran bleiben aus." Der Iran beweise zudem die Fähigkeit, kritische Infrastrukturen in benachbarten Ländern anzugreifen.
In dieser Gemengelage verzeichnete europaweit nur der Sektor der Öl- und Gasproduzenten
Diese Konjunktursorgen bekamen die Rohstoffproduzenten
In Zürich fielen Roche-Aktien um 2,6 Prozent. Anleger zeigten sich enttäuscht darüber, dass der Brustkrebswirkstoff Giredestrant die gesteckten Ziele in einer zulassungsrelevanten Studie nicht erreicht hatte.
Novo Nordisk zogen in Kopenhagen um 2,7 Prozent an. Der Streit um den Verkauf von Abnehmmedikamenten zwischen den Dänen und dem US-Telemedizinanbieter Hims & Hers dürfte durch eine Kooperation der beiden Unternehmen beendet werden. Hims & Hers schnellten in New York zuletzt um gut 38 Prozent in die Höhe./la/mis
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| ARCELORMITTAL S.A. | 46,04 | -3,88 % | Euronext Amsterdam |
| CAC 40 INDEX | 7.915,36 | -0,98 % | Euronext Indices |
| EURO STOXX 50 | 5.685,20 | -0,61 % | STOXX |
| FTSE 100 | -- | -- | -- |
| HIMS & HERS HEALTH INC. CLASS A | 22,16 | +40,79 % | NYSE |
| NOVO-NORDISK AS B | 254,50 | +2,66 % | Nasdaq Copenhagen |
| ROCHE HOLDING AG GENUßSCHEINE O.N. | 332,40 | -2,58 % | SIX Swiss Exchange |
| STXE 600 BASIC RESOURCES INDEX ( .. | 736,20 | -1,77 % | STOXX |
| STXE 600 OIL & GAS INDEX (PRICE) .. | 491,76 | +1,35 % | STOXX |
| SWISS MARKET INDEX | 13.000,09 | -0,73 % | SIX Swiss Exchange Indices |
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