Anleihen - Auf einen Blick

Unternehmensanleihen in Euro

Name Moody's Rating Rest-
laufzeit
Rendite p.a.
HYBRID RAISI.. -- 37 J 26,35%
PORTUGAL TEL.. Caa2 8 J 26,20%
AIR BERLIN P.. -- 2 J 20,48%

Staatsanleihen in Euro

Name Moody's Rating Rest-
laufzeit
Rendite p.a.
GRIECHENLAND.. Caa3 1,9 J 5,66%
GENERALITAT .. -- 18 J 5,53%
GRIECHENLAND.. Caa3 1,8 J 4,89%

Charts

Umlaufrendite 0,19%
Die Umlaufrendite zeigt das aktuelle Marktzinsniveau und wird aus inländischen Anleihen mit einer Restlaufzeit von mehr als 4 Jahren berechnet.
Bund Future 161,02% +0,19%
Der Bund Future zeigt, wie Marktteilnehmer das aktuelle Zinsniveau einschätzen. Steigende Kurse bedeuten, dass in Deutschland sinkende Zinsen erwartet werden.
REX 482,2519 +0,08%
Der Kurs des REX zeigt die durch- schnittliche Rendite aller Bundes- anleihen inkl. Zinszahlungen. Der Index besteht aus 30 Bundesanleihen mit unterschiedlicher Laufzeit.

Meistgehandelte Anleihen der Woche

Name Moody's Rating Anzahl
Kurse
Rendite p.a.
RICKMERS HO.. -- 183 --
K+S AKTIENG.. -- 180 2,00%
DEUTSCHE BA.. Ba1 178 2,75%
SANHA GMBH .. -- 164 61,53%
DEUTSCHE BA.. Ba3 143 --

Währungsanleihen

Name Moody's Rating Währung Rendite p.a.
PETRÓLEOS D.. -- USD 28,76%
VENEZUELA, .. Caa3 USD 27,46%
PETRÓLEOS D.. -- USD 26,57%
VENEZUELA, .. Caa3 USD 25,51%
AIR BERLIN .. -- CHF 25,05%

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Anleihen für jede Anlagestrategie

comdirect Anleihen


Rentenpapiere bieten sichere Ausschüttungen. In Niedrigzinszeiten sind sie allerdings gering geworden, und Investoren suchen nach lukrativeren Anlagemöglichkeiten.


Für Anleihen gibt es viele verschiedene Namen: Inhaberschuldverschreibungen, Staatsanleihen, Obligationen, Corporate Bonds oder Pfandbriefe. Alle diese Wertpapiere verbriefen jedoch im Kern nichts anderes als ein Kreditgeschäft. Der Anleger stellt mit dem Kauf einer Anleihe einem Staat oder einem Unternehmen für einen festgelegten Zeitraum Geld zur Verfügung. Im Gegenzug erhält er dafür in regelmäßigen Abständen oder zu einem vereinbarten Ende Zinsen, den sogenannten Kupon. Anders als Aktionäre haben Anleihebesitzer kein Stimmrecht bei den Hauptversammlungen. Bei einer klassischen Anleihe erhält der Anleger den Kupon jährlich auf sein Konto ausgezahlt. Der Zinstermin wird in den Anleihebindungen festgelegt, er muss nicht am Jahresende liegen. Am Ende der Laufzeit erhält er dann sein gesamtes Kapital inklusive letzter Zinszahlung zurück. Neben den Standardanleihen gibt es eine Vielzahl von Varianten.

Warum in Anleihen investieren?

Anleihen und andere Rentenpapiere sind neben Aktien traditionell die wichtigste Anlageklasse in einem diversifizierten Depot. Tendenziell sorgen sie für Stabilität und bergen geringere Risiken als die Aktienanlage – bei allerdings auch eingeschränkten Renditechancen. Sie erfüllen eine wichtige Rolle im Sinne der optimalen Depotstruktur. Über den Anleiheanteil lässt sich die Risikoquote des Depots gezielt steuern. In früheren Jahren brachten Anleihen Anlegern auch eine sogenannte risikolose Rendite. Darunter versteht man die Differenz der nominalen Rendite einer Anleihe und der Inflationsrate. Diese risikolose Rendite gibt es heute bei Bundeswertpapieren und vergleichbaren internationalen Rententiteln nicht mehr. Verzinsung und Inflationsrate tendieren gleichermaßen gegen null. Deshalb setzen Anleiheinvestoren zunehmend auf Papiere mit einem riskanteren Profil, z. B. Fremdwährungsanleihen, bei denen neben höheren Kupons auch Änderungen der Devisenrelationen für Erträge sorgen können.

Wovon hängt die Höhe des Kupons bei der Auflage einer Anleihe ab?

Die Höhe der Verzinsung einer klassischen Anleihe orientiert sich an mehreren Faktoren. Die wichtigsten sind:


  • Allgemeines Zinsniveau: Wenn die Marktzinsen hoch liegen, müssen auch Schuldner höhere Zinsen zahlen. Wenn sie – wie seit der Finanzkrise – eher niedrig sind und an der Nullgrenze notieren, können sich insbesondere Schuldner mit guter Bonität zu sehr günstigen Konditionen Geld leihen.
  • Laufzeit der Anleihe: Nur bei entsprechender finanzieller Kompensation sind Anleger bereit, längerfristig auf ihr Geld zu verzichten. Deshalb lautet die Grundregel: Je länger die Laufzeit einer Anleihe ist, desto höher ist der Zins, den der Emittent zu zahlen bereit ist.
  • Bonität des Schuldners: Gute Schuldner müssen weniger Zinsen zahlen als schlechte Schuldner, die die Anleihe möglicherweise nicht zurückzahlen können. Die Bonität der Schuldner (Emittenten der Anleihe) wird in der Regel von Ratingagenturen geprüft. Viele Jahre achteten Anleger kaum auf die Bonität. Mit der Finanzkrise, der Insolvenz der Lehman Brothers und dem griechischen Schuldenschnitt rückte die Bonität verstärkt ins Blickfeld.

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gleich Null

Was bedeutet die EZB-Politik für Deutschland? Lohnen sich Anleihen noch? Welche Gefahren bergen Zinssteigerungen. Ein compass-Talk mit Prof. Henning Vöpel

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Was sagen Ratings aus?

Auskunft über die Bonität von Emittenten geben sogenannte Ratings, die von Ratingagenturen ermittelt werden. Bei der Beurteilung von Ländern und Unternehmen sind die Einschätzungen der drei amerikanischen Agenturen Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch am wichtigsten. Ihre Noten werden weltweit beachtet und entscheiden, ob und zu welchen Konditionen sich ein Unternehmen oder ein Staat am Kapitalmarkt refinanzieren kann. In die Bewertung fließen wirtschaftliche Kennzahlen wie Schuldenstand und Liquiditätssituation, Kapitalstruktur, Gewinnmarge, Ertragslage und Kundenstruktur mit ein. Bei Unternehmen werden auch qualitative Faktoren wie die Managementqualität, das Mitarbeiterpotenzial, das Risikomanagement und Aspekte wie Umweltverträglichkeit und Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter berücksichtigt.

Wofür stehen die Buchstabencodes in den Ratings?

Für ihre Einstufungen verwenden Ratingagenturen Buchstabencodes. Sie ähneln sich, variieren aber von Agentur zu Agentur. Die jeweilige Bestnote wird „Triple A“ genannt. Bei den Agenturen S&P und Fitch wird das „AAA“ geschrieben, bei Moody’s notiert man „Aaa“. Anschließend folgen weniger A, und die Buchstabenreihe geht weiter bis D. Eine wichtige Grenzmarke ist bei allen Ratingagenturen und bei den Investoren die Einstufung als „Investmentgrade-Rating“ oder als „Speculative-Grade“. Ab BB+ (Fitch und Standard & Poor’s) oder Ba (Moody’s) beginnt der spekulative Bereich. Diese Marke gilt als deutliches Warnsignal. Die Ausfallrisiken steigen überproportional an, der Totalverlust ist durchaus möglich. Einige Fondsgesellschaften oder ETF-Emittenten dürfen laut Prospekt nur in Investmentgrade-Anleihen investieren. Am Ende der Notenskala steht mit D der Ausfall, also die Pleite eines Schuldners. Die Agenturen urteilen allein auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen. Weil sie keine Prognosen für die zukünftige Bonität eines Landes oder eines Unternehmens abgeben, läuft die Einschätzung aktuellen Entwicklungen oft hinterher. Deshalb müssen sich Anleger immer auch eine eigene Meinung zur Bonität von Emittenten bilden.

Wie kann ich eine Anleihe kaufen?

Der Gesamtbetrag einer Anleihe ist meist viel höher als beim konventionellen Bankkredit. Er beläuft sich auf mehrere Millionen Euro oder US-Dollar, bei globalen Unternehmen oder Industrienationen mitunter sogar auf Milliarden Euro oder US-Dollar. Damit auch Privatanleger in solche Rentenpapiere investieren können, wird die Anleihe in viele Portionen aufgeteilt. Diese Mindeststückelung beträgt in der Regel 1.000 Euro; bei Anleihen, mit denen gezielt institutionelle Anleger wie Rentenfonds oder Pensionskassen angesprochen werden sollen, mitunter auch mehr.


Der Kurs einer Anleihe notiert dabei nicht in Euro, sondern in Prozent. Anleihen können Anleger vor dem Börsengang zeichnen, oder sie kaufen sie später an der Börse, z. B. an der Börse Stuttgart oder an der Börse Frankfurt. Kostengünstig ist der Handel auch im LiveTrading von comdirect möglich. Wer eine Anleihe zwischen zwei Zinsterminen kauft, muss neben dem Kaufpreis auch noch die sogenannten Stückzinsen zahlen. Das sind alle vom letzten Zinstermin bis zum Verkaufsdatum aufgelaufenen anteiligen Zinsen. Der Käufer tritt also in Vorleistung, dafür erhält er dann beim nächsten Zinstermin den vollen Kupon.

Warum schwanken die Kurse?

Klassische Anleihen haben in der Regel festgelegte Zinssätze. Sie werden bei der Neuemission normalerweise zu 100 % ausgegeben und am Laufzeitende zu 100 % getilgt. Zwischenzeitlich schwankt der Börsenkurs aber. Verantwortlich dafür sind


  • die Zinsentwicklung am Markt,
  • die Laufzeit der jeweiligen Anleihe und
  • Veränderungen bei der Einschätzung der Bonität des Emittenten.

Wenn sich z. B. nach der Emission die Kreditwürdigkeit des Emittenten deutlich verschlechtert und ein Zahlungsausfall droht, kann der Kurs der Anleihe dramatisch sinken. Das geschah zum Beispiel in der Vergangenheit mit argentinischen oder griechischen Staatsanleihen, aber auch bei zahlreichen Mittelstandsanleihen. Umgekehrt kann der Kurs auch deutlich über 100 % steigen. Denn wenn der Marktzins sinkt und neue Anleihen geringer oder wie aktuell fast gar nicht mehr verzinst werden, steigen die Kurse der alten Bonds desselben Emittenten. Deshalb notieren heute viele Bundesanleihen und auch Staatsanleihen anderer stabiler Länder weit über der 100-%-Marke.

Warum entspricht der Zinskupon während der Laufzeit einer Anleihe nicht der Rendite?

Die Auswahl von Anleihen wäre für Anleger denkbar angenehm, wenn der Zinskupon genau der Effektivverzinsung entsprechen würde. Dann würde ein Investor natürlich unter mehreren Anleihen ähnlicher Restlaufzeit eines Emittenten (z. B. der Bundesrepublik Deutschland oder der USA) diejenigen mit dem höheren Kupon nehmen. Allerdings liegt der Kurs der Anleihe mit dem höheren Zins aber auch höher als der Kurs der Anleihe mit dem niedrigeren Zins. Und damit sind die effektiven Renditen der beiden Papiere nahezu gleich. Denn die Rendite einer Anleihe hängt von zwei Faktoren ab:


  • den regelmäßig ausgezahlten Zinskupons und
  • der Differenz zwischen Ankaufskurs und Rückzahlungskurs.

Die Ermittlung der effektiven Rendite ist nicht ganz einfach. Anleger müssen dafür bei comdirect jedoch keine komplizierten Formeln verwenden – die effektive Rendite wird im Informer bei jeder Anleihe ausgewiesen.

Welche Chancen und Risiken bergen Staatsanleihen?

Deutsche oder österreichische Staatsanleihen gehören zu den Anlageklassen mit den geringsten Risiken weltweit. Dementsprechend niedrig sind in den aktuellen Niedrigzinszeiten aber auch die Renditen. Bei Bundeswertpapieren mit relativ geringer Restlaufzeit mussten die Anleger im Verlauf des Jahres 2016 sogar noch Geld bezahlen. Etwas höhere Renditen lassen sich mit Staatsanleihen aus dem Euro-Raum erzielen, die von Staaten mit geringerer Bonität ausgegeben werden. Entsprechend höher sind allerdings auch die Risiken, wie das griechische Beispiel gezeigt hat. Höhere Gewinne sind möglich, wenn neben der Bonität auch Währungsrisiken in Kauf genommen werden. US-Bonds bieten aktuell höhere Zinsen. Zusätzlich könnten Anleger bei einer weiteren Stärkung des US-Dollars auch Währungsgewinne erzielen. Umgekehrt sind selbstverständlich auch Währungsverluste möglich. Dieses gilt noch stärker bei Bonds aus Emerging Markets. Sie bieten zwar noch einmal höhere, mitunter zweistellige Zinsen. Die Währungen der Schwellenländer waren aber zuletzt volatil und tendenziell gegenüber dem Euro fallend.

Welche Möglichkeiten bieten Unternehmensanleihen?

Wer im Rentensektor größere Renditen erzielen möchte, investiert traditionell in Corporate Bonds, also in Unternehmensanleihen. Corporate Bonds sind eine der größten Anlageklassen der Welt und eine zunehmend wichtigere Finanzierungsquelle für Unternehmen. Investoren stellen durch den Kauf einer Anleihe dem jeweiligen Unternehmen Kapital zur Verfügung. Im Gegenzug kassieren sie dafür in regelmäßigen Abständen Zinsen. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger sein gesamtes Kapital zurück. Die Höhe des Kupons und damit auch die erzielbare Rendite orientieren sich im Wesentlichen an den drei bekannten Faktoren Laufzeit, allgemeines Zinsniveau und vor allem Bonität. In den Emissionsbedingungen kann sich der Emittent allerdings ein vorzeitiges Kündigungsrecht vorbehalten. Dies kann für den Anleger zu Abweichungen von der erwarteten Rendite führen. Bei Unternehmensanleihen kommt es hier viel häufiger zu Schwankungen als bei den Anleihen großer Industrienationen. Allerdings ist beim aktuell allgemein extrem niedrigen Zinsniveau auch mit Corporate Bonds stabiler Unternehmen wenig Rendite zu erzielen. Einige Anleihen mit kürzeren Laufzeiten von internationalen Bluechips wie Nestlé oder Siemens notierten zuletzt sogar schon mit negativer Rendite.


Anleihen bieten feste
Zinserträge - für jede
Risikoneigung

Attraktiv in Zeiten niedriger Zinsen:
Anleihen bieten in der Regel feste Zinserträge bei kurzen Laufzeiten.

comdirect Anleihen
Wofür stehen High-Yield-Anleihen?

Wer höhere Renditen erzielen will, muss höhere Risiken eingehen. Das gilt bei Aktien und Aktienfonds, aber auch im tendenziell eher risikoärmeren Anleihesektor. Risikoaffine Anleger setzen daher auf sogenannte High-Yield-Bonds, im Börsenjargon oft auch Junk-Bonds genannt. High-Yield-Anleihen stammen von Staaten und vor allem Unternehmen, deren Bonität von den Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Moody’s oder Fitch als mittelmäßig oder schlecht beurteilt wird. Das bedeutet: Die Bewertung liegt mit BB+ (S&P) oder schlechter unterhalb des „Investmentgrade“. Die geringere Bonität und damit das höhere Risiko eines Zahlungsausfalles führen zu deutlich höheren Zinsen. Innerhalb des hochverzinslichen Bereiches gibt es erhebliche Abstufungen. Bei BB+-Anleihen liegen die Verzinsungen nur wenig über denen erstklassiger Schuldner. Anleihen mit C-Rating bringen dagegen oft zweistellige Jahresrenditen. Solche hohen Verzinsungen gibt es natürlich nicht umsonst. Investoren müssen bei High-Yield-Bonds immer mit dem „Worst Case“, also einer Insolvenz rechnen. Wegen der hohen Ausfallrisiken einzelner Emittenten ist bei der Anlage in High-Yields eine Mischung dringend notwendig. Vermögende Privatkunden können sie durch Streuung selbst erzielen, High-Yield-Fonds sind eine sinnvolle Alternative.

Welche Besonderheiten bergen Wandelanleihen?

Wandelanleihen (Convertibles) sind eine Mischung aus Unternehmensanleihe und Optionsschein. Zunächst ist ein Convertible eine normale Unternehmensanleihe. Diese hat meist einen festen Kupon. Der Zinssatz liegt relativ niedrig (aktuell oft an der Nullgrenze), wird aber durch die sogenannte Wandeloption ausgeglichen. Diese Wandeloption gibt dem Investor das Recht, zum Ablauftermin der Anleihe eine festgeschriebene Anzahl an Aktien des jeweiligen Unternehmens statt einer Kapitalauszahlung zu erhalten.

Was kann man mit Wandelanleihen gewinnen oder verlieren?

Die Renditen von Wandelanleihen hängen wesentlich von der Entwicklung des Aktienkurses eines Unternehmens ab. Dazu ein vereinfachtes Rechenbeispiel: Die Aktie des Unternehmens X notiert bei 80 Euro. Das Unternehmen begibt eine Wandelanleihe über vier Jahre. Der Zinskupon liegt im aktuellen Niedrigzinsumfeld bei jährlich 1 %. Die Anleihe kostet 100 Euro und berechtigt zum Umtausch in eine Aktie.


  • Fall 1: Der Aktienkurs sinkt auf 70 Euro. Der Anleger kassiert vier Jahre lang jährlich jeweils 1 Euro Zins und erhält am Laufzeitende seinen Einsatz von 100 Euro zurück. Die Rendite ist mager, aber es gibt im Gegensatz zur Direktinvestition in die Aktie keinen Verlust.
  • Fall 2: Die Aktie steigt auf 120 Euro. Der Anleger macht von seinem Recht auf Wandlung Gebrauch. Inklusive Zinsen hat er bei einem Einsatz von 100 Euro einen Erlös von124 Euro – weniger als bei einer direkten Investition in die Aktie, aber deutlich mehr als beim Kauf einer klassischen Unternehmensanleihe.

Wandelanleihen haben unterschiedliche Risikoprofile. Das Risiko hängt von der Bonität der Emittenten und der Höhe der Wandelprämie ab. Die Wandelprämie ist die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs der Aktie und dem Kurs, bei dem sich der Umtausch der Wandelanleihe in Aktien lohnt. Ist die Wandelprämie sehr hoch, hat das Papier eher den ruhigen Charakter einer Anleihe. Ist die Wandelprämie jedoch gering, entwickelt sich die Wandelanleihe ähnlich wie eine Aktie – mit höheren Kurschancen, aber auch größeren Risiken.

Kann ich ETFs auch in einem Sparplan anlegen?

comdirect bietet umfassende Informationen rund um Anleihen. Über Charts werden die wichtigsten Anleihebarometer und Indizes präsentiert, an denen sich Investoren orientieren. Die Umlaufrendite zeigt dabei das aktuelle Marktzinsniveau und wird aus inländischen Anleihen mit einer Restlaufzeit von mehr als vier Jahren berechnet. Am Kurs des REX ist die durchschnittliche Rendite aller Bundesanleihen inkl. Zinszahlungen ablesbar. Der Bund Future schließlich zeigt, wie Marktteilnehmer das aktuelle Zinsniveau einschätzen. Steigende Kurse bedeuten, dass in Deutschland sinkende Zinsen erwartet werden.


Auf der Überblicksseite finden Anleger auch die renditestärksten Staats-, Fremdwährungs- und Unternehmensanleihen. Diese Produkte sind jedoch in der Regel nur für sehr risikofreudige Anleger geeignet. Wer Anleihen mit geringerem Risiko sucht, findet sie unter den meistgehandelten Anleihen oder bei den Bundeswertpapieren. Die aktuellen Konditionen für Bundesschatzbriefe, Bundesobligationen und Finanzierungsschätze sind ausgewiesen. Die gezielte Suche nach Anleihen mit speziellen Spezifikationen in Sachen Schuldner, Laufzeit, Bonität, Devise und Währung oder Rendite ermöglicht der Anleihen-Selector. Hier haben Anleger die Auswahl unter nahezu 40.000 handelbaren Rentenpapieren.

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