Studien

Wertpapierradar Deutschland

Die Studie untersucht die Einstellungen, das Verhalten und die Wünsche der Deutschen im Umgang mit Wertpapieren.

Themenüberblick

Das Wertpapierradar zeigt, welche Einstellungen und Ziele die Deutschen bei der Anlage in Aktien und Co. bewegen. Die Deutschen stehen Wertpapieren als Anlageform nach wie vor skeptisch gegenüber. Erfahrene Anleger erkennen eher die Chancen, die Wertpapiere als Alternative zu niedrigen Zinsen und für den langfristigen Vermögensaufbau bieten. Die Studie gibt außerdem Antwort auf weitere Fragen wie:

  • Welche Anlageformen halten die Deutschen für sicher?
  • Warum kaufen die Deutschen Wertpapiere?
  • Welche Kriterien sind beim Aktienkauf ausschlaggebend?
  • Wie wirkt sich die Eurokrise auf das Anlageverhalten aus?
  • Wie unterscheiden sich Männer und Frauen beim Anlageverhalten?
  • Was halten die Deutschen von der Finanztransaktionssteuer?
  • Welche Unterschiede bestehen zwischen den Bundesländern?

Befragt wurden 2.960 Personen, quotiert nach Alter, Geschlecht und Region. Die Ergebnisse wurden mit Hilfe eines Online-Panels erhoben.

Fachwissen ist Entscheidungsgrundlage beim Aktienkauf:

Für Männer und Frauen ist Fachwissen beim Aktienkauf ausschlaggebend: Bei Männern das eigene (56 %), bei Frauen das von Finanzanalysten (57 %). Für knapp ein Viertel der Männer ist der Bankberater wichtig – Frauen folgen ebenso häufig der Empfehlung ihres Bankberaters wie dem Rat von Freunden und Bekannten (jeweils 40 %).

Tabuthema Aktie:

Knapp zwei Drittel der Deutschen würden mit ihren Bekannten nicht über Aktien sprechen. Das ändert sich jedoch mit steigendem Einkommen. Wer 3.000 Euro oder mehr verdient, kann sich ein solches Gespräch mit seinen Freunden eher vorstellen (50 %). Bei Direktbankkunden ist jeder Zweite bereit, über Aktien zu reden.

Aktienbesitz ist mit vielen Vorurteilen behaftet:

Über die Hälfte der Deutschen sind der Ansicht, dass Aktien nur etwas für reiche Leute sind. Aktionäre haben keinen guten Ruf: 42 % der Deutschen halten Aktienbesitzer für gewissenlose Spekulanten. Je höher das Einkommen und der Bildungsabschluss, desto weniger Befragte sind dieser Ansicht. Auch wer schon einmal Erfahrung mit Aktien gemacht hat, lehnt diese Aussage eher ab.

Aufklärung ist gefragt:

Wer bereits Erfahrung mit Wertpapieren hat, erkennt eher deren Chancen. Mehr als jeder zweite Deutsche mit Vorkenntnissen sieht in Aktien, Fonds und Co. eine gute Alternative angesichts niedriger Zinsniveaus bei Sparbuch oder Tagesgeld. Unter den erfahrenen Befragten ist auch der Anteil derjenigen größer, die in Wertpapieren ein gutes Instrument für den langfristigen Vermögensaufbau sehen.

Ihre Ansprechpartner
bei comdirect

Erfahrung und Interesse: Schweden und Polen vorne, Deutschland im Mittelfeld

Fachwissen ist Entscheidungsgrundlage beim Aktienkauf

Tabuthema Aktie

Tabuthema Aktie

Aktienbesitz ist mit vielen Vorurteilen behaftet

Aktienbesitz ist mit vielen Vorurteilen behaftet

Aufklärung ist gefragt

Aufklärung ist gefragt