Corona-Update: Märkte, Meinungen & Einschätzungen – immer für Sie dabei
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Mitten im Börsengeschehen:
Finanzmarkt kompakt
vom 19.04.21

Die Märkte und das Leben sind ständig in Bewegung – und Sie mittendrin. Damit Sie den Überblick behalten, versorgen wir Sie mit vielfältigen Informationen rund um das Thema Börse. Schnell, auf den Punkt – zum Lesen, Hören oder Zuschauen.

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Expertenwissen auf YouTube:
Markt-Update mit Andreas Lipkow

Andreas Lipkow ist Marktexperte bei comdirect. Als institutioneller Marktteilnehmer ist er seit mehr als 20 Jahren an internationalen Finanzmärkten aktiv. Seine langjährige Tätigkeit im Investmentbanking und speziell im Bereich Trading sorgen für ein breites Wissensspektrum. Und den richtigen Blick auch Hinter die Börsenkulissen.


Sie fragen – wir antworten

Das Markt-Update läuft jeweils montags um 17.00 Uhr live auf unserem YouTube- Kanal. Sowie mittwochs um 14.00 Uhr. Ihre Fragen zum Finanzmarkt stehen im Mittelpunkt der Sendung. Andreas Lipkow wird sie beantworten.

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Fragen & Antworten
Häufige Anlegerfragen und unsere Antworten:

Nein, grundsätzlich unterliegen alle Wertpapiere Schwankungen. Alle Unternehmen wurden von der Corona-Pandemie beeinflusst – und damit auch ihre Aktien. Der Effekt aber ist unterschiedlich, einige haben sogar profitiert. Dazu gehören Pharma- und Biotechunternehmen, die an Lösungen gegen Corona arbeiten. Ebenso haben Online-Dienstleister wie beispielsweise Amazon, Essenslieferanten wie Hello Fresh und Anbieter von Home Office-Lösungen zugelegt. Auch bei Telekommunikationsunternehmen und Herstellern von Produkten des Basiskonsums stiegen die Nachfragen.

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Nachhaltige investieren können Anleger beispielsweise mittels Aktien, Anleihen, Fonds oder ETFs. Grundsätzlich gibt es verschiedene Kriterien, mit denen Papiere als nachhaltig eingestuft werden. Bekannt sind vor allem die ESG-Kriterien und die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN. Einige Anbieter legen klare Ausschlusskriterien fest und verzichten auf bestimmte Branchen (z.B. Atom- oder Kohlekraftwerke, Rüstung). Andere suchen nach dem „Best-in-Class“-Ansatz nach Unternehmen, die in ihrem Sektor Nachhaltigkeitskriterien am besten erfüllen.

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Das Depot lässt sich beispielsweise mit Stop-Loss Orders absichern. Darüber hinaus gibt es weitere Instrumente, die eine Absicherung des Depots ermöglichen. Hierbei empfiehlt es sich aber, sich eingehend über die verschiedenen Optionen zu informieren. Weitere Informationen finden Sie z.B. hier:

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Bisher ist noch nichts entschieden. Aber der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2020 verheißt für Gold-Anleger nichts Gutes: Ab 2021 sollen Depotbanken beim Verkauf von Gold-ETCs auf Gewinne Abgeltungsteuer sowie Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abführen. Anleger können die Entscheidung abwarten und vor dem Jahreswechsel steuerfrei verkaufen. Bei physischem Gold ändert sich nichts: Verkaufsgewinne mit Goldbarren und -münzen bleiben nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei.

Bitcoin ist die populärste unter den sogenannten Kryptowährungen. Kryptowährungen sind rein digitale Zahlungsmittel und nicht an Staaten oder ein Bankensystem gebunden. Sie werden durch die Nutzer in der Blockchain selbst verwaltet. Den ersten Aufschwung nahmen Kryptowährungen in der Finanzkrise, als das Vertrauen in Politik und Notenbanken nachließ. Die Geldströme im Zuge der Corovirus-Krise haben Bitcoin & Co zuletzt zu vorübergehenden Höchstkursen verholfen. Entscheidend für den Durchbruch der Kryptowährungen ist die Akzeptanz im gesellschaftlichen Leben. So hat jüngst Paypal angekündigt, ab 2021 Bitcoin als Zahlungsmittel zu berücksichtigen. Für Anleger können digitale Währungen zur Portfolio-Diversifikation interessant sein. Investitionen sind inzwischen über Zertifikate möglich. Bei Zertifikaten besteht als Schuldverschreibung ein Emittentenrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten können Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals eintreten.

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Auch der neue US-Präsident Joe Biden nutzt Twitter: „Heute hat die Trump-Administration offiziell das Pariser Abkommen verlassen“, schrieb er am 4. November 2020: „Und in exakt 77 Tagen wird eine Biden-Administration wieder beitreten.“ Als Kandidat hat er Investition von zwei Billionen US-Dollar in eine Umweltwende versprochen und will die USA bis 2050 klimaneutral machen. Wie viel der neue US-Präsident von seinen Planungen umsetzen kann, steht noch nicht fest. Einen Impuls für erneuerbare Energien dürfte es in jedem Fall geben. Grundsätzlich stehen die Zeichen weltweit auf Nachhaltigkeit. Zunehmend mehr institutionelle Anleger wie etwa der norwegische Staatsfonds verbannen Aktien aus ihren Portfolios, die mit konventioneller Energie ihr Geld verdienen. Stattdessen werden diese durch Werte aus Solar-, Wind- und Wasserstoffwirtschaft ersetzt.

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Bei comdirect können Anleger enorm viele Wertpapiere an deutschen und internationalen Börsen handeln. Einige Aktien sind jedoch davon ausgenommen. In erster Linie handelt es sich um sogenannte Pink Sheets, Pennystocks oder Werte, die in den USA auf einer „restricted list“ stehen.

Pink Sheets sind Wertpapiere vom privaten Unternehmen Pink Sheets LLC. Sie tragen diesen Namen, weil sie in der vordigitalen Zeit auf rosafarbenem Papier ausgegeben wurden. Diese Wertpapiere erfüllen keine gesetzlichen Mindestanforderungen und werden nicht bei der Börsenaufsicht U. S. Securities and Exchange Commission (SEC) registriert. Der Film „The Wolf of Wall Street“ mit Leonardo DiCaprio zeigt, wie Pink Sheets mit enorm hohen Provisionen von Börsenmaklern gehandelt werden. Der Handel mit Pink Sheets wird wegen des hohen Anlagerisikos und der mangelnden Regulierung von comdirect nicht angeboten.

Unter dem Label Pennystocks werden Aktien zusammengefasst, die einen geringen Wert pro Einzelaktie haben. Meist wird die Grenze bei einem US-Dollar bzw. einem Euro angesetzt. Es kommt allerdings nicht allein auf den Preis an. Klassische Pennystocks aus den USA werden „Over the Counter“ (OTC) gehandelt. Sie sind nur geringfügig regulierter als die „Pink Sheets“. Der Handel bei comdirect ist daher ebenfalls nicht möglich. Anders sieht das bei Pennystocks aus, die an ihren Heimatbörsen im geregelten Markt gehandelt werden und teilweise sogar in renommierten Indizes vertreten sind. Bei ihnen ist eine Notierung unter einem Euro normalerweise durch die Stückelung begründet. Ein Handel ist bei comdirect in der Regel möglich.

Restriktionen für Pink Sheets und Pennystocks gibt es schon seit längerer Zeit. Es gibt aber noch weitere Gründe, weshalb Aktien mitunter bei comdirect nicht handelbar sind. Dazu gehören regulatorische Anforderungen, steuerliche Aspekte oder politische Gründe und Sanktionen. Vor allem in den vergangenen Jahren kam es aufgrund der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China dazu, dass einzelne chinesische Aktien von der New York Stock Exchange „delisted“ wurden oder auf einer sogenannten „restricted list“ stehen. Dazu gehören auch bekannte Werte wie etwa China Mobile und China Telecom, die in der Vergangenheit bei comdirect recht rege gehandelt wurden.

Der Handel mit diesen Papieren ist für international tätige Banken sanktionsbewehrt. Deshalb haben sich comdirect und die Commerzbank entschieden, diese Werte nicht mehr zum Kauf oder Verkauf anzubieten. Das betrifft auch Werte auf den „restricted lists“, die bei anderen deutschen und internationalen Anbietern mitunter noch handelbar sind. Wir bemühen uns, für Kunden, die diese Wertpapiere bei uns in der Vergangenheit gekauft haben, beim Verkaufswunsch Lösungen zu finden. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an unseren Kundenservice.

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