Corona-Update: Märkte, Meinungen & Einschätzungen – immer für Sie dabei
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Märkte, Meinungen & Einschätzungen –
immer für Sie dabei

Gut informiert – häufig gestellte Anlegerfragen und unsere Antworten 

cominvest verfügt über 5 Anlagestrategien, die sich in ihrem Risikoprofil voneinander unterscheiden.  Gemessen wird das Risiko an der Schwankungsbreite der Kursentwicklung, der sogenannten Volatilität. Diese reicht von 4 % in der Strategie Ertrag bis zu 20 % in der Strategie Chance.

Werden die Volatilitätsgrenzen einer Anlagestrategie aufgrund der turbulenten Marktentwicklungen überschritten, stößt cominvest die Umschichtung der Kundenportfolios an. Dabei beurteilt der Robo-Advisor das Portfolio objektiv und emotionslos und prüft die Anlageklassen nach Rendite-Risiko-Gesichtspunkten. Sein Ziel im Falle starker Marktturbulenzen ist in erster Linie, die Portfolios in die jeweils zulässige Schwankungsbreite zurückzuführen. Dafür beobachtet cominvest die Kundenportfolios börsentäglich und stellt so sicher, dass die Geldanlage nicht sich selbst überlassen ist.

In der aktuellen Marktsituation ist cominvest daher wiederholt aktiv geworden, um die Volatilitäten der Anlagestrategien kontrolliert im vorgebebenen Rahmen zu halten. Dabei gilt in der Regel: Je geringer die definierte Volatilitätsgrenze einer Anlagestrategie ist, desto eher entsteht hier Handlungsbedarf, wenn die Märkte sich in einen außergewöhnlichen Abschwung begeben. Seit Ende Februar schlägt der Robo-Advisor daher unter anderem vor, den Aktienanteil in den risikoärmeren Strategien auf die Mindestquote zu reduzieren und den Anteil an Anleihen mit guter Bonität aufzubauen. Für „Wir für Sie“ Kunden werden diesen Anpassungen automatisch umgesetzt, „Wir gemeinsam“ Kunden können die Anpassung durch Freigabe ihrer Handlungsempfehlung anstoßen.

Wir gehen angesichts der turbulenten Marktentwicklung davon aus, dass weiterhin Anpassungen an den Portfolios der einzelnen Strategien vorgenommen werden müssen. Diese erfolgen stets systematisch, das heißt nach klar vorgegebenen Regeln und frei von Emotionalität.

Für Privatkunden bietet sich generell die Möglichkeit die Risiken möglichst weit zu streuen. Auf Einzelaktien oder Sektoren zu setzen kann gut gehen, muss es aber nicht. Wer dennoch investieren will, mag für sich im Einzelfall selbst entscheiden, ob eher auf breitgestreute ETFs oder aktive gemanagte Fonds mit einem Anlagehorizont von min. 3 Jahren gesetzt werden sollte. Eine Branche oder Aktien kann in den kommenden Wochen top sein und danach wesentlich schwächer. Bei großen und etablierten Aktienindizes hingegen, war dies in der Vergangenheit eher selten der Fall. Es hatte sich oft ein langfristiger Trend herausgebildet und damit zugleich Stabilität in das Depot gebracht.

Es macht durchaus Sinn sein Depot ab einer bestimmten Depotgröße abzusichern. Dies kann sowohl mittels Derivaten, als auch durch einer breiten Depotstreuung und negativ korrelierenden Anlageklassen umgesetzt werden. Zudem besteht die Möglichkeit die Depotpositionen durch ein individuelles Risikomanagement in der Positionsgröße und dem vorher geplanten Stop-Loss-Limit abzusichern. 

Die Börsen wurden sowohl von den Ausmaßen der Corona-Virus-Pandemie und dem gleichzeitigen Ölpreisschock vollkommen unvorbereitet getroffen. Das ist zugleich auch die Symptomatik eines Marktcrashs. Die wenigsten Marktteilnehmer sehen solche Ereignisse im Vorfeld und werden dadurch negativ überrascht. Diese sog. Schwarzen Schwäne erscheinen unregelmäßig an den Finanzmärkten und hinterlassen oftmals scharfe Kurskorrekturen.

Eine Bodenbildung an den Finanzmärkten kann sowohl von der technischen, als auch der fundamentalen Seite her erfolgen. Von der technischen Seite her betrachtet spricht man dann von einer Resignationsphase bei der die Marktteilnehmer durch fehlende neue Impulse dem betroffenen Finanzplatz fernbleiben und dadurch eine Beruhigung eintritt. Von der fundamentalen Seite aus betrachtet, kommen neue Informationen und Nachrichten in die Finanzmärkte, welche für einen Paradigmenwechsel bei den Marktteilnehmern sorgen. Dies sind dann oftmals die Wendepunkte eines vorher vorherrschenden eingeschlagenen Trends.

Hoffnung ist keine Strategie: mit der comdirect Akademie Börsenwissen selbst erlernen und anwenden 

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