Was ist die Depothandelsstufe (Zielmarkt)?

Mit der Depothandelsstufe (Zielmarkt) bestimmen Sie, wie komplex die Wertpapiere sein dürfen, die Sie handeln möchten. Sie können sich dabei selbst einschränken oder die volle Komplexität zulassen. Je nach Wertpapierart wird von den Herausgebern (Emittenten) festgelegt, welche Depothandelsstufe (Zielmarktdefinition) erfüllt sein muss, um diese handeln zu können.

Man unterscheidet dabei in 3 Stufen:

- Einfache Wertpapiere, die Basiskenntnisse erfordern
z. B. Aktien, Renten, Fonds, ETFs

- Komplexe Wertpapiere, die erweiterte Kenntnisse erfordern
z. B. ETCs, Aktien-Anleihen, offene Immobilienfonds

- Sehr komplexe Wertpapiere, die umfangreiche Kenntnisse erfordern
z. B. Optionsscheine, Knock-out-Produkte, gehebelte ETCs

Wo passe ich meine Depothandelsstufe (Zielmarkt) an?
Im Persönlichen Bereich in der Verwaltung unter Wertpapierkenntnisse können Sie die Depothandelsstufe (Zielmarkt) jederzeit anpassen, je nachdem wie komplex Ihre Wertpapiergeschäfte sein dürfen.

Wie kann ich einzelne Produktgruppen freischalten?
Die Freischaltung einer Produktgruppe erfolgt im Persönlichen Bereich in der Verwaltung unter Wertpapierkenntnisse durch die Angabe von Kenntnissen und Erfahrungen. Je nach Komplexität sind die Kenntnisse durch die Beantwortung von Quizfragen zu bestätigen.

Gibt es Besonderheiten bei Knock-out-Optionsscheine oder Turbo-Zertifikaten?
Aufgrund der besonderen Verlustrisiken beim Handel von Knock-out-Optionsscheinen (u. a. Turbo-Zertifikate) ist zur Freischaltung ein umfangreicherer Kenntnisnachweis erforderlich, welcher alle 6 Monate wiederholt werden muss.

Depothandelsstufe & Wertpapierkenntnisse

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