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Wieso Anleger nicht alles auf Edelmetalle setzen sollten

Edelmetalle gelten als Krisenwährung und könnten 2020 zu einem Goldbullen-Jahr machen. Wieso sie dennoch nur eine Beimischung in der Anlagestrategie sein sollten.

Seit Monaten kennt die Preisentwicklung von Gold nur noch eine Bewegung: aufwärts. So stieg der Preis für eine Feinunze bereits auf über 2.000 US-Dollar und auch in Euro notiert das gelbe Edelmetall ebenfalls auf Höchstständen.
 

Hinweis: Transaktionskosten, Provisionen und Steuern sind in der Performance des Charts nicht enthalten. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.
Quelle: comdirect Informer

 

Die Unsicherheiten durch die Corona-Krise und die damit verbundenen Konjunkturhilfen von Notenbanken und Regierungen schüren die Inflationsangst. Daher verlagern viele Anleger ihr Geld aus Zins- oder Aktienanlagen in Goldinvestments. Denn Gold und andere Edelmetalle können zur Diversifikation eines Gesamtportfolios beitragen – und werden aktuell ihrem Ruf als sichere Krisenwährung gerecht.

Gold eher als Beimischung geeignet
Doch es gibt gute Gründe, weshalb Anleger auch in Krisenzeiten nicht alles auf Gold setzen sollten. „Es gibt natürlich Phasen, in denen sich Gold und andere Edelmetalle – auch über einen längeren Zeitraum – besser entwickelt haben als die meisten Aktienindizes“, sagt Anlageexperte Dirk Schwitzke von comdirect. „Das gilt aber bei weitem nicht in allen Phasen. So hat sich Gold zwar in den vergangenen 5 Jahren vergleichbar stark entwickelt wie der marktbreite US-Aktienindex S&P 500. Über die vergangenen 10 Jahre oder gar 25 Jahre betrachtet, gilt das aber nicht. Und dabei ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass Aktien im Gegensatz zu Edelmetallen auch Dividenden abwerfen können.“ Das zeigt auch der direkte Kursvergleich von Gold (gelbe Kurve) und dem S&P 500 (violette Kurve) in den vergangenen 25 Jahren.
 

Hinweis: Transaktionskosten, Provisionen und Steuern sind in der Performance des Charts nicht enthalten. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.
Quelle: comdirect Informer

 

Bei cominvest sind in den meisten Zielportfolios Gold und teilweise auch Silber über ETCs (Exchange Traded Commodities) beigemischt. Denn verschiedene Rohstoffe haben durchaus unterschiedliche Funktionen. Gold als „sicherer Hafen“ dient traditionell als Inflationsschutz und profitiert hauptsächlich von Phasen, in denen Inflationsgefahren entstehen. Silber oder Platin etwa haben darüber hinaus eine industrielle Bedeutung und profitieren daher auch von Erwartungen anziehender Industrieproduktion. Bei sogenannten Industriemetallen wie Kupfer oder Nickel steht ausschließlich diese industrielle Nachfrage im Fokus bei der Preisentwicklung. Industriemetalle wurden bei cominvest im Gegensatz zu Edelmetallen im Jahr 2020 bisher allerdings nicht eingesetzt.

Edelmetalle sind, wie Aktien, vergleichsweise schwankungsintensiv – also risikoreich. Sie erbringen aber nicht grundsätzlich bessere Renditen. In bestimmten Marktsituationen können sie eine attraktive Depotbeimischung darstellen. So ist es möglich, dass sie einerseits zur Diversifikation und damit zur Risikoverringerung und andererseits zur Renditesteigerung beitragen.

Gute Investmentchancen durch breites Anlagespektrum
Die digitale Vermögensverwaltung cominvest setzt auf möglichst viele verschiedene Anlageklassen, um das Portfolio zu diversifizieren und Anlegern dadurch gute Investmentchancen zu bieten. Wie sich die Klassen im Detail aufteilen, hängt von der Marktlage und dem gewünschten Risikoprofil des Anlegers ab. Regelmäßig überprüft der Robo-Advisor daher im Rahmen seines dynamischen Portfoliomanagements sein Anlageuniversum. Dabei ermittelt cominvest alle 16 Wochen für sämtliche Wertpapiere die aktuelle Rangfolge innerhalb der jeweiligen Anlageklasse – und nur für Wertpapiere mit dem höchsten Ranking gilt eine klare Kauf- oder Halteempfehlung. Dieses dynamische Portfoliomanagement sorgt dafür, dass sich die Anlagestruktur an der aktuellen Börsenphase orientiert.