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James Patrick O’Shaughnessy – so langweilig sind Zahlen gar nicht! 

Wenn man von erfolgreichen Börsianern liest, dann kommen einem schnell Namen wie Buffett, Kostolany oder Soros in den Sinn. Es gibt jedoch auch einige der breiteren Masse unbekannte höchst erfolgreiche Börsenakteure.

Einer von ihnen ist der im Jahre 1960 geborene James Patrick O’Shaughnessy. Wenn es um Aktienhandel geht, hat er das Prinzip des klaren Kopfes nahezu perfektioniert. Emotionen und Kurzschlusshandlungen ersetzt er durch quantifizierbare Methoden und ist damit seit Jahrzehnten erfolgreich. Er gilt als einer der diszipliniertesten Investoren der letzten Jahrzehnte.

Disziplin ist der Schlüssel, sagt James Patrick O’Shaughnessy 

Das kennen wir alle: Wir haben uns fest vorgenommen ins Fitnessstudio zu gehen oder eine Diät zu machen. Der Anfang ist gar nicht so schwer, die ersten Tage laufen super. Die Motivation ist hoch, doch dann wird es allmählich zäh. Die Erfolge kommen nicht so schnell wie gewünscht und oft fallen wir zurück in alte Muster. „Bringt ja doch nichts!“ Es ist oft nicht der Anfang, sondern die Dauer einer Sache, die unsere Disziplin erfordert. An der Börse ist diese Eigenschaft mehr als entscheidend. O’Shaughnessy gilt als so diszipliniert, dass er sich allein damit schon einen Namen in der Welt der Aktienmärkte gemacht hat. Durchhaltevermögen ist seiner Meinung nach eine der wichtigsten Eigenschaften an der Börse. Wenn er einen Plan hat und dieser Plan nicht sofort aufzugehen scheint, hält er an seinen Investments fest, sogar dann, wenn lukrativere Möglichkeiten in Sicht sind. Die Disziplin zu haben, einen Plan sorgfältig auszuarbeiten und diesen dann bedingungslos zu verfolgen, ist schwerer, als es sich anhört. Bei den vielen Nachrichten ruhig zu bleiben und gleichzeitig mit stoischer Gelassenheit die Märkte zu betrachten, zeichnet seinen Handelsansatz aus. Wenn wir das nächste Mal unüberlegt handeln, dann denken wir an O’Shaughnessy und seinen Erfolg. Wir brauchen einen guten Plan, eine ordentliche Portion Geduld und eisenharte Disziplin.

Gar nicht so kompliziert: der wertorientierte Ansatz 

O’Shaughnessy stellte während seiner Recherchen zu seinem eigenen Buch fest, dass er mit Investitionen in bestimmte einzelne Werte die Leitindizes um Längen schlagen konnte. Entscheidend bei seinen Berechnungen ist das sogenannte Kurs-Gewinn-Verhältnis. O’Shaughnessy schaut vor allem auf Aktien, die einen niedrigen Börsenwert haben, gleichzeitig aber mit einem überdurchschnittlichen Kurs-Umsatz-Verhältnis auftrumpfen. Zusätzlich sollten die Unternehmen seiner Wahl in den letzten Jahren möglichst immer Gewinne ausgewiesen haben. Findet er solche Titel, dann investiert er.

Wir können für unsere eigenen Investments lernen, dass nicht ausschließlich die Nachrichten zu verschiedenen Unternehmen entscheidend sind. Wir müssen lernen, mehrere Informationen miteinander zu einem Investmentplan zu verknüpfen.

Der Techniker mit Momentum und relativer Stärke 

James Patrick O’Shaughnessy gehört noch lange nicht zum alten Eisen und schon früh interessierte er sich auch für die technische Analyse von Aktien. Technische Indikatoren wie die relative Stärke oder das Momentum nutzt er ebenso für seine Entscheidungen. Diese Indikatoren lassen sich aus vergangenen Kursen berechnen und zeigen für ihn zusätzlich Potentiale oder Risiken auf. Nicht ohne Grund führt er höchst erfolgreich seit nunmehr mehreren Jahrzehnten sein eigenes Unternehmen, die O’Shaughnessy Asset Management, LLC. Zugegeben, manchmal wirken Zahlen, Indikatoren, Quartalsberichte und technische Analysen von Aktien für uns trocken, langweilig und irgendwie verstaubt. O’Shaughnessy hat bewiesen, dass es sich in Kombination mit bestimmten persönlichen Eigenschaften durchaus lohnen kann, auf diese Dinge zu achten. Richtig investieren ist zwar nicht immer leicht, es macht auf der Gewinnerseite aber ganz besonderen Spaß.

  • Eiserne Disziplin bei einem durchdachten Investmentplan ist laut O’Shaughnessy die Basis für langfristigen Erfolg.
  • Unter anderem das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Umsatz-Verhältnis, die Gewinn- und Verlustmeldungen sowie die relative Stärke und das Momentum fließen bei O’Shaughnessys Analysen in die Bewertung mit ein.
  • Emotionen gehören für O’Shaughnessy nicht in das eigene Depot. Dazu zählt für ihn auch, nicht jeder Nachricht oder jedem neuen Hype hinterherzujagen.

 

 


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