Nachhaltigkeit in der Commerzbank

Nachhaltigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Konzernstrategie. Damit bestimmt sie unser alltägliches Handeln und somit auch unsere Kundenbeziehungen.

Aus diesem Grund möchten wir an Nachhaltigkeit Interessierte bei der Ausrichtung ihrer Vermögen nach Nachhaltigkeitsfaktoren unterstützen. Zudem wollen wir aus diesem Bereich resultierende Risiken identifizieren und unseren Kunden transparent machen.
 

1. Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in unserer Vermögensverwaltung

In unserer digitalen Vermögensverwaltung cominvest identifizieren wir sukzessive im Rahmen unserer Bewertung von Wertpapieren tatsächliche oder potenzielle Nachhaltigkeitsrisiken. Hierbei handelt es sich um Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, die tatsächlich oder potenziell erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens haben können.

Diese Nachhaltigkeitsrisiken beziehen wir, neben anderen ökonomischen Chancen und Risiken, in die Anlageentscheidungsprozesse ein. Durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken können wir hieraus resultierende Verluste in der Geldanlage minimieren. Dies kann zu einem besseren Chance-Risiko-Verhältnis führen.

Im Rahmen unserer Portfolioallokation legen wir großen Wert auf eine diversifizierte Anlage. Wie auch andere unternehmensspezifische Risiken können die Nachhaltigkeitsrisiken durch eine breite Streuung deutlich reduziert werden. cominvest investiert grundsätzlich in breit diversifizierte ETFs und aktive Fonds. Diese umfassen oft mehr als hundert Einzelwerte.  

Für die Verwaltung der Anlagen von cominvest identifizieren wir für alle investierbaren Fonds und ETFs in unserem Anlageuniversum wesentliche Nachhaltigkeitsrisiken anhand von MSCI ESG-Ratings. cominvest berücksichtigt die identifizierten Nachhaltigkeitsrisiken sukzessive in regelmäßigen Überprüfungen der Modellportfolien und des Anlageuniversums. cominvest schließt Fonds und ETFs aus, sofern sie ein MSCI ESG Rating von „CCC“ aufweisen. Darüber hinaus verzichtet cominvest auf direkte oder indirekte Investments (z.B. Derivate) in Grundnahrungsmitteln wie z.B. Weizen, Mais, Soja.

cominvest investiert darüber hinaus in ETCs für Rohstoffe und Edelmetalle. Sie dienen der Beimischung und unterstützen die breite Streuung des Portfolios und können potenzielle Nachhaltigkeitsrisiken enthalten. Die Nachhaltigkeitsrisiken werden jedoch dadurch begrenzt, dass nur ein bestimmter Anteil der Anlageklassen Rohstoffe und Edelmetalle im Gesamtportfolio zugelassen ist.

Die digitale Vermögensverwaltung cominvest ist weder ein Produkt, das ökologische oder soziale Merkmale im Sinne der Offenlegungs-Verordnung bewirbt, noch ein Produkt, das nachhaltige Investitionen zum Ziel hat.

2. Erwartete Auswirkung von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite der Finanzprodukte

Nachhaltigkeitsrisiken können sowohl zu einem kurzfristigen Wertverlust führen, als auch langfristige Auswirkungen auf den Wert einer Anlage haben. Ein kurzfristiger Wertverlust kann z.B. durch einen plötzlichen und unerwarteten Umweltschaden ausgelöst werden. Ein langfristiger Wertverlust kann z.B. auftreten, wenn ein Unternehmen aufgrund von Nachhaltigkeitsaspekten eine grundsätzliche Umorientierung bzw. Anpassung des Geschäftsmodells nicht rechtzeitig vornimmt.

In unseren Vermögensverwaltungsportfolios werden die identifizierten Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigt. Damit reduzieren wir die Wahrscheinlichkeit, dass die Rendite hierdurch negativ beeinflusst wird.

3. Erklärung zu den nachteiligen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit

Nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen können in allen Bereichen der ESG-Betrachtung auftreten.

Da die Wirkung der ökologischen (Environment) und sozialen (Social) Faktoren sowie der nachhaltigen Unternehmensführung (Governance) von Branche zu Branche variieren, werden diese entsprechend der Relevanz gewichtet. Die Gewichtung erfolgt anhand der Branchenlogik von MSCI ESG Research. So ist zum Beispiel der CO2 Ausstoß in produzierenden Branchen höher, als im Vergleich zu Finanzinstituten.

Für die Identifizierung und Messung der nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen wird zukünftig auf eine Auswahl von Indikatoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung zurückgegriffen.

Die für die Aufnahme in unser Portfolioallokation geltenden Mindestanforderungen, wie beispielsweise Ausschlusskriterien und Mindestrating, führen zu einer Reduzierung wesentlicher nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen.
Bei den ETFs und Investmentfonds erfolgt die Bewertung von Produkten auf Basis der nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen, die von Fondsgesellschaften veröffentlicht werden, und auf Analysen renommierter ESG Rating Agenturen.


Weitere Information zu Nachhaltigkeitsaspekten finden Sie hier.