Kryptowährung – Bitcoin, Dash, Ripple, Ether

Kryptowährung Infos und Tipps rund um Bitcoin, Dash, Ripple und Co.

Geschätzte Lesedauer: 7 Minuten
Icon Gluehbirne

Der Name „Kryp­towäh­rung“ lei­tet sich von „Kryp­to­gra­phie“ ab, ursprüng­lich die Bezeich­nung der Wis­sen­schaft für die Ver­schlüs­se­lung von Infor­ma­tio­nen.

Verschiedene Symbole für Kryptowährungen wie Bitcoin, Litecoin, Ripple, Quarkrcoin,, Dogecoin, Mondero, Dash, NetCoin, Ethereum, Peercoin, Steem, Namecoin, Nem, Zcash etc..

Seit 2009 sind zahl­rei­che Kryp­towäh­run­gen ent­stan­den – wel­che digi­ta­len Zahl­sys­te­me sich durch­set­zen, wird sich zei­gen

Die Digi­ta­li­sie­rung macht auch vor dem Finanz­markt nicht halt: Digi­ta­le Kryp­towäh­run­gen wie Bit­coin, XRP, Dash oder Ether sor­gen immer wie­der für Schlag­zei­len. Aber wie funk­tio­nie­ren die digi­ta­len Zah­lungs­sys­te­me eigent­lich? Und ist Kryp­to­geld eine siche­re Geld­an­la­ge – oder eine risi­ko­rei­che Mög­lich­keit, Geld zu ver­die­nen? Hier erhal­ten Sie alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen rund um das Spe­ku­la­ti­ons­ob­jekt Kryp­towäh­rung.

Was ist Kryptowährung? Definition und Erklärung.

Kryp­towäh­run­gen, im Eng­li­schen Cryp­to­cur­ren­ci­es, sind vir­tu­el­le Zah­lungs­mit­tel im Inter­net. Bei Kryp­to­geld han­delt es sich fast aus­schließ­lich um digi­ta­le Wäh­run­gen ohne phy­si­sche Ent­spre­chung in Form von Geld­schei­nen oder Mün­zen. Die ein­zi­ge Aus­nah­me sind Secu­ri­ty Token, die auch Asset-based Token genannt wer­den, bei denen die ent­spre­chen­den Wer­te in Dol­lar, Euro oder Gold hin­ter­legt wer­den. Die­se bil­den jedoch nur einen gerin­gen pro­zen­tua­len Anteil der unter­schied­li­chen For­men des Kryp­to­gel­des ab, wel­che wie­der­um nur einen gerin­gen Anteil an der Gesamt­sum­me der unter­schied­li­chen Token der jewei­li­gen Kryp­towäh­run­gen dar­stel­len. Das vir­tu­el­le Geld wird durch spe­zi­el­le Soft­ware und kom­ple­xe Prüf­ver­fah­ren und Ver­schlüs­se­lungs­tech­ni­ken erzeugt. Wich­ti­ge kryp­to­gra­phi­sche Ver­fah­ren sind Block­chains und digi­ta­le Signa­tu­ren.

Liste der 10 bekanntesten Kryptowährungen – Ranking:

  1. Bit­coin (BTC)
  2. Ether bzw. Ethe­re­um (ETH)
  3. Ripp­le (XRP)
  4. Bit­coin Cash (BCH / BCC)
  5. Dash (DASH)
  6. Lite­coin (LTC)
  7. Mone­ro (XMR)
  8. NEO (NEO)
  9. Ether Clas­sic (ETC)
  10. Zcash (ZEC)

Was ist eine Blockchain?

Eine Block­chain (eng­lisch für Block­ket­te) ist eine dezen­tra­le Daten­bank, in der soge­nann­te „Blö­cke“ von Daten­sät­zen zu einer kon­ti­nu­ier­lich erwei­ter­ba­ren Lis­te in Form soge­nann­ter „Hashs“ mit­ein­an­der ver­ket­tet wer­den. Dadurch soll die Inte­gri­tät der Kryp­towäh­rung gegen nach­träg­li­che Mani­pu­la­tio­nen gesi­chert wer­den. Alle statt­fin­den­den Trans­ak­tio­nen wer­den in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge in Form soge­nann­ter Hash­wer­te in der Block­chain fest­ge­hal­ten.

Wie funktioniert die Verschlüsselung?

Die meis­ten Kryp­towäh­run­gen wie Bit­coin basie­ren auf cloud- und soft­ware-basier­ten Peer-to-Peer-Netz­wer­ken. Alle Infor­ma­tio­nen inner­halb die­ser Netz­wer­ke sind für alle ande­ren Netz­werk­teil­neh­mer zugäng­lich. Für Sicher­heit sor­gen spe­zi­el­le kryp­to­gra­phi­sche Ver­schlüs­se­lungs­tech­ni­ken. Jeder Teil­neh­mer nutzt dabei 2 zusam­men­ge­hö­ri­ge kryp­to­gra­phi­sche Schlüs­sel:

  • 1 öffent­li­chen Schlüs­sel (auf Eng­lisch Account Address genannt), der wie eine Kon­to­num­mer genutzt wird,
  • 1 gehei­men Schlüs­sel, mit dem Trans­ak­tio­nen kryp­to­gra­phisch signiert wer­den (ähn­lich dem TAN-Ver­fah­ren bei Über­wei­sun­gen)

Was ist ein Wallet für Kryptowährungen?

Die kryp­to­gra­phi­schen Schlüs­sel wer­den in einer Datei auf­be­wahrt, die Cyber­wal­let, Online Wal­let oder ein­fach Wal­let (eng­lisch für Brief­ta­sche) genannt wird. Ein Wal­let hat in etwa die Funk­ti­on eines vir­tu­el­len Kon­tos: Hier wer­den Gut­ha­ben und Ein- und Aus­gän­ge der jewei­li­gen Kryp­towäh­rung ver­zeich­net und Trans­ak­tio­nen getä­tigt.

Wie funktionieren Kryptowährungen wie Bitcoin und Co.?

Das beson­de­re bei nicht-staat­li­chen Kryp­towäh­run­gen wie dem bekann­ten Bit­coin ist die dezen­tra­le Kon­trol­le aller Vor­gän­ge durch die ande­ren User: Jede Trans­ak­ti­on wird im P2P-Netz ver­öf­fent­licht und muss nun von ande­ren Teil­neh­mern anhand der bis­he­ri­gen Ein­trä­ge in der Block­chain dar­auf über­prüft wer­den, ob der öffent­li­che Schlüs­sel des Absen­ders legi­tim ist und ob das Kon­to durch die Über­wei­sung nicht über­zo­gen wird. Kon­to­über­zie­hun­gen sol­len dadurch aus­ge­schlos­sen wer­den. Wird die Trans­ak­ti­on als legi­tim bestä­tigt, wird sie in der Block­chain doku­men­tiert.

Grafik mit zentralem Bitcoin-Symbol in einem Netzwerk zwischen verschiedenen Computern.

Ein Peer-to-Peer-Netz­werk arbei­tet an der Block­chain – denn Pro­of-of-Work ver­spricht Pro­fi­te

Damit genü­gend User Zeit und vor allem Rechen­leis­tung in die Block­chain inves­tie­ren, wird der Nach­weis von Arbeit (Pro­of-of-Work) belohnt: Je mehr Rechen­leis­tung und Arbeit in die Block­chain inves­tiert wer­den, des­to höher sind die Chan­cen, von Neu­emis­sio­nen und Trans­ak­ti­ons­ent­gel­ten zu pro­fi­tie­ren. In Ana­lo­gie zum Gold­schür­fen wird die­ser Vor­gang im Eng­li­schen als „Mining“ bezeich­net.

Die locken­den Pro­fi­te beim Mining füh­ren dazu, dass immer höhe­re Rechen­leis­tun­gen auf­ge­bracht wer­den müs­sen. Die stei­gen­den Anfor­de­run­gen und die immer stär­ker spe­zia­li­sier­te Hard­ware haben welt­weit rie­si­ge Rechen­zen­tren, soge­nann­te Mining Far­men, ent­ste­hen las­sen. Gewöhn­li­che PC-User müs­sen ihren Com­pu­ter inzwi­schen mit beson­ders leis­tungs­fä­hi­gen Glo­bal Pro­ces­sing Units und Gra­fik­kar­ten erwei­tern, wenn sie am Mining von Kryp­towäh­run­gen teil­ha­ben wol­len.

Icon Bitcoin

Was sind Bit­coins?
Bit­coin (BTC) bedeu­tet so viel wie „digi­ta­le Mün­ze“ und ist die bis­her bekann­tes­te Kryp­towäh­rung.

Die unglaubliche Geschichte und Entwicklung von Bitcoin:

Wann wur­den Bit­coins erfun­den?
2008: Unter dem Pseud­onym Sato­shi Naka­mo­to wird eine Beschrei­bung des Bit­coin-Zah­lungs­sys­tems ver­öf­fent­licht.

Wann kam der ers­te Bit­coin auf den Markt?
2009: Ver­öf­fent­li­chung einer Open-Source-Refe­renz­soft­ware – der 1. Bit­coin ent­steht.

Wer ist der Erfin­der von Bit­coin?
2016 behaup­tet der aus­tra­li­sche Unter­neh­mer Craig Ste­ven Wright, der Erfin­der von Bit­coin zu sein. Eben­falls betei­ligt war wohl der inzwi­schen ver­stor­be­ne Dave Klei­man. 2018 ver­klagt der Erbe von Dave Klei­man Craig Wright auf 10 Mil­li­ar­den Dol­lar. Aller­dings ist bis­her noch nicht voll­stän­dig geklärt, wer genau hin­ter dem Pseud­onym Sato­shi Naka­mo­to steckt und ob es sich um Ein­zel­per­so­nen oder eine Grup­pie­rung han­delt.

Wie viel ist ein Bit­coin wert?
Der Wert des Bit­coins ver­än­dert sich per­ma­nent. Am 09.10.2010 lag der Höchst­wert bei 0,1 US-Dol­lar, am 01.04.2013 bei 100 US-Dol­lar. Am 22.12.2017 erreich­te der Bit­coin-Kurs einen Höchst­wert von fast 20.000 US-Dol­lar.

Gibt es Alternativen zum Mining durch Proof-of-Work?

Inzwi­schen gibt es zahl­rei­che Kryp­towäh­run­gen wie EOS, Car­da­no (ADA) oder BitS­ha­res (BTS), die anstel­le von Pro­of-of-Work auf Pro­of-of-Sta­ke set­zen: Hier muss man vor allem in Antei­le inves­tie­ren. Ähn­lich wie bei Akti­en­ge­sell­schaf­ten wird die Grö­ße des Sta­kes, also des Anteils der Token, zum ent­schei­den­den Fak­tor.

Worin besteht der Unterschied zwischen Coins und Token?

Kryp­towäh­run­gen wer­den meist in Coins oder Token gehan­delt. Die Bezeich­nung Coin lei­tet sich von Bit­coin ab. Daher umfasst der Begriff vor allem digi­ta­le Wäh­run­gen wie Bit­coin. Token wie­der­um dif­fe­ren­zie­ren sich in Uti­li­ty Token, Equi­ty Token und Secu­ri­ty Token. Letz­te­res sind Token, bei denen ein ech­ter Geld­ge­gen­wert wie Gold, Dol­lar, Euro oder Immo­bi­li­en hin­ter­legt wird. Equi­ty Token sind Betei­li­gun­gen an den jewei­li­gen Unter­neh­men und beinhal­ten häu­fig auch eine mög­li­che Gewinn­be­tei­li­gung an den zukünf­ti­gen Unter­neh­mens­er­fol­gen. Die­se kann man am ehes­ten mit Akti­en gleich­set­zen und auch regu­la­to­risch wer­den sie sehr ähn­lich behan­delt. Uti­li­ty Token sind wie­der­um Bezahl­mit­tel auf der jewei­li­gen Platt­form der Unter­neh­men und stel­len den Zugang zu die­ser Platt­form dar. Wenn die Uti­li­ty Token nur die­se Eigen­schaf­ten vor­wei­sen, dann sind sie kei­nen regu­la­to­ri­schen Ver­pflich­tun­gen unter­wor­fen. Dem­entspre­chend ver­su­chen vie­le Unter­neh­men ihre Kryp­towäh­rung als Uti­li­ty Token zu kenn­zeich­nen und die­se als sol­che raus­zu­ge­ben. Aller­dings ist hier­bei wich­tig zu beto­nen, dass unab­hän­gig von der Selbst­ein­schät­zung der Unter­neh­men immer nur die BaFin eine ver­pflich­ten­de Ein­schät­zung der jewei­li­gen Token­art vor­neh­men kann. Dort wird wie­der­um jeder Token als Ein­zel­fall geprüft, wodurch es in Deutsch­land bei der deut­li­chen Mehr­heit der Coins kei­ne Rechts­si­cher­heit gibt. Umgangs­sprach­lich wird jedoch meist nicht zwi­schen Coins und Token dif­fe­ren­ziert.

Icon Schloss mit Schlüsselloch

Kryp­towäh­run­gen locken mit schnel­len Gewin­nen – aber wo Geld zu holen ist, lau­ern auch Gefah­ren.

Sicherheit und Risiken von Kryptowährungen als Geldanlage und Spekulationsobjekt

Neben plötz­li­chen Wert­ver­lus­ten durch Kurs­schwan­kun­gen besteht das größ­te Sicher­heits­ri­si­ko – wie über­all im Inter­net – durch Cyber­at­ta­cken. Für Schlag­zei­len sorg­te zum Bei­spiel der Cyber­an­griff auf den Bit­coin-Able­ger Bit­coin Gold, bei dem vom 16.05.2018 bis 18.05.2018 Cyber­kri­mi­nel­le das Sys­tem aus­tricks­ten und einen Scha­den in Mil­lio­nen­hö­he ver­ur­sach­ten. Stellt sich also die berech­tig­te Fra­ge: Sind Kryp­towäh­run­gen sicher? Die Ant­wort: Nein. Denn Cyber­si­cher­heit ist eine Her­aus­for­de­rung, die mit tech­ni­schen Ent­wick­lun­gen und Inno­va­tio­nen wächst.

Die größten – bisher bekannten – Gefahren für alle, die mit Kryptowährungen handeln:

  • Clip­board Hacking – hier ver­schaf­fen sich Hacker Zugriff zur Zwi­schen­ab­la­ge und ver­än­dern bei Trans­ak­tio­nen die Emp­fangs­adres­se. Über­prü­fen Sie daher immer die Trans­ak­ti­ons­adres­se, bevor Sie eine Trans­ak­ti­on bestä­ti­gen.
  • Phis­hing – hier ver­su­chen gefälsch­te Web­sei­ten, die mit dem Ori­gi­nal vom Aus­se­hen her iden­tisch sind, Nut­zer­da­ten „abzu­fi­schen“. Auch gro­ße Kryp­to­händ­ler und Wal­let-Anbie­ter wie MyE­ther­Wal­let und Tre­zor waren bereits Opfer von Phis­hing-Atta­cken.
    Ach­ten Sie daher immer auf die Authen­ti­zi­tät der Web­site (erkenn­bar am gül­ti­gen SSL-Zer­ti­fi­kat „https://“ auf der lin­ken Sei­te der URL), bevor Sie Ihre Log­in-Daten ein­ge­ben
  • Sim Hijacking oder Sim Swap­ping – hier wird die 2-Fak­tor-Authen­ti­fi­zie­rung (2FA) per SMS gehackt, indem Hacker die SMS auf eine ande­re SIM-Kar­te umlei­ten. Emp­feh­lung: Nut­zen Sie ein Authen­ti­ca­tor-Pro­gramm anstel­le von Authen­ti­fi­zie­rungs­codes, die per SMS ver­sen­det wer­den.

Tipps zur Sicherheit:

  • Pri­va­te Schlüs­sel sind ein gehei­mes Pass­wort und gewähr­leis­ten, dass nur Sie Zugriff auf Ihr Wal­let haben und Trans­ak­tio­nen aus­füh­ren kön­nen. Geben Sie Ihren pri­va­ten Schlüs­sel also nie­mals preis.
  • Sichern Sie Ihre Wal­let: Sie kön­nen zwi­schen ver­schie­de­nen Anbie­tern für Wal­lets wäh­len. Ach­ten Sie dabei unbe­dingt auf die Sicher­heit! Kön­nen Sie die Wal­let mit einem per­sön­li­chen Pass­wort schüt­zen? Als beson­ders sicher gilt die 2-Fak­tor-Authen­ti­fi­zie­rung (2FA) mit einem Authen­ti­ca­tor-Pro­gramm (nicht per SMS – hier besteht die Gefahr von Sim Hijacking oder Sim Swap­ping).
  • Behal­ten Sie die Kur­se der Kryp­towäh­run­gen im Auge. Da die digi­ta­len Wäh­run­gen in Sekun­den­schnel­le gehan­delt wer­den, sind Pro­gno­sen über Kurs­ge­win­ne oder Kurs­ver­lus­te sehr viel schwie­ri­ger als bei Akti­en und ande­ren Wert­an­la­gen.
  • Und der wich­tigs­te Tipp, wenn Sie Kryp­towäh­run­gen kau­fen wol­len: Inves­tie­ren Sie nur so viel in Kryp­towäh­run­gen, wie Sie ver­schmer­zen kön­nen.

Ist Kryptogeld eine sichere Geldanlage?

Im Unter­schied zu Devi­sen und Wäh­run­gen funk­tio­nie­ren Kryp­towäh­run­gen prak­tisch unab­hän­gig von Ban­ken und Staa­ten – bis­her zumin­dest. Vene­zue­la hat im August 2018 mit dem Petro als 1. Land eine staat­li­che Kryp­towäh­rung ins Leben geru­fen. Ande­re Kryp­towäh­run­gen sind an den Kurs einer offi­zi­el­len Wäh­rung gebun­den. So wird der Tether (USDT) 1:1 mit dem US-Dol­lar gehan­delt. Steigt der Dol­lar, steigt auch der Kurs der Kryp­towäh­rung – und umge­kehrt. Die meis­ten Kur­se von Kryp­towäh­run­gen sind aber unab­hän­gig von ande­ren Wäh­run­gen, unter­lie­gen aber eben­falls Kurs­schwan­kun­gen.

Wie entsteht der Kurswert einer Kryptowährung?

Wert und Kurs rich­ten sich nach Ange­bot und Nach­fra­ge. Wie alle Han­dels­gü­ter, Geld­an­la­gen und Spe­ku­la­ti­ons­ob­jek­te unter­lie­gen Kryp­towäh­run­gen daher Kurs­schwan­kun­gen. Der glo­ba­le Han­del mit Kryp­towäh­run­gen hat aber die Beson­der­heit, dass digi­ta­le Trans­ak­tio­nen in Sekun­den­schnel­le zu enor­men Ver­än­de­run­gen und somit Kurs­ge­win­nen oder -ver­lus­ten füh­ren kön­nen.

Icon Kursanstieg

Lese­tipp: 
Erfah­ren Sie hier mehr zu Kurs­ent­wick­lun­gen von Bit­coin und Co.

Wert­stei­ge­rung eines Bit­coins (in US-Dol­lar)
Quel­le: Blockchain.info

Einstieg in Kryptowährungen – wie fange ich an?

Wenn Sie mit Kryp­towäh­run­gen han­deln wol­len, stellt sich zunächst die Fra­ge: Wie und wo kann ich Kryp­towäh­run­gen kau­fen? Wenn Sie Kryp­towäh­rung kau­fen wol­len, müs­sen Sie nicht gleich in das Dar­knet gehen. Inzwi­schen gibt es im Inter­net zahl­rei­che eta­blier­te Anbie­ter, die mit Kryp­towäh­rung han­deln. Hier kön­nen Sie Kryp­towäh­run­gen kau­fen und bekom­men meist auch ein Wal­let bereit­ge­stellt. Andern­falls kön­nen Sie ein Wal­let von ande­ren Anbie­tern nut­zen. Bezah­lung ist meist mit SEPA-Über­wei­sung, Giro­pay oder Sofort­über­wei­sung mög­lich. Bei eini­gen Anbie­tern kön­nen Sie auch Ihr Bank­kon­to mit Ihrem Wal­let direkt ver­bin­den.

Hinweis: Welche Risiken Sie eingehen, wenn Sie Kryptowährungen kaufen

  • Kurs­schwan­kun­gen und Wert­ver­lus­te
  • Dieb­stahl und Betrug durch Hacker und Cyber­kri­mi­nel­le
  • steu­er­li­che Abga­ben

Wie werden Gewinne aus Kryptowährungen versteuert?

Da Kryp­towäh­run­gen bis­her nicht als gesetz­li­ches Zah­lungs­mit­tel aner­kannt sind, wer­den Gewin­ne nicht wie Kapi­tal­ein­künf­te besteu­ert. Es fällt auch kei­ne Abgel­tungs­teu­er auf Gewin­ne durch den Ver­kauf an. Da es sich aber um ein pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft nach § 22 Nr. 2 EStG han­delt, müs­sen Gewin­ne aus Ver­käu­fen von Kryp­towäh­run­gen in der Regel mit dem pri­va­ten Steu­er­satz ver­steu­ert wer­den. Aus­nah­me: Bei einem Jahr hal­ten ohne Tra­den (zwi­schen Kryp­to-Fiat bzw. Kryp­to-Kryp­to) ist der Gewinn steu­er­frei. Gewin­ne aus dem Mining oder Tra­ding müs­sen eben­falls ver­steu­ert wer­den, aller­dings ist hier­zu die Recht­spre­chung zur Ver­steue­rung von Gewin­nen mit Kryp­towäh­rung noch nicht ein­deu­tig. Da Kryp­towäh­run­gen bei der Ver­steue­rung meist ähn­lich wie staat­li­che Fremd­wäh­run­gen behan­delt wer­den, wird meist eine ana­lo­ge Anwen­dung der Fifo-Metho­de (First-in-first-out) emp­foh­len.

Hin­weis: Wenn Sie pri­vat oder gewerb­lich mit Kryp­towäh­run­gen Geld ver­die­nen, emp­fiehlt es sich, bei der Steu­er­erklä­rung einen Fach­mann zu Rate zu zie­hen. Beach­ten Sie bit­te, dass com­di­rect kei­ne Steu­er­be­ra­tung bie­tet. Die steu­er­li­che Behand­lung hängt von den per­sön­li­chen Ver­hält­nis­sen des jewei­li­gen Kun­den ab und kann künf­ti­gen Ände­run­gen unter­wor­fen sein.

Wich­tig: Steu­er­hin­ter­zie­hung kann hohe Geld­stra­fen und sogar Haft­stra­fen zur Fol­ge haben.

Fragzeichen

Sie haben noch Fra­gen zu Kryp­towäh­run­gen oder ande­ren Geld­an­la­gen?
Kon­tak­tie­ren Sie uns jeder­zeit – wir hel­fen Ihnen ger­ne wei­ter! Unser Kun­den­ser­vice ist 7 Tage die Woche und 24 Stun­den am Tag für Sie erreich­bar – bequem per Tele­fon, E-Mail, Live-Chat oder Video-Chat.

Alternative Geldanlagen zum Kauf von Kryptowährungen

Wenn Sie nicht direkt Kryp­towäh­run­gen kau­fen wol­len, kön­nen Sie den­noch an der Per­for­mance teil­ha­ben, bei­spiels­wei­se über ein Zer­ti­fi­kat. Dafür benö­ti­gen Sie ledig­lich ein nor­ma­les Depot. Beim com­di­rect Depot haben Sie bei­spiels­wei­se die Mög­lich­keit, mit einem Bit­coin-Par­ti­zi­pa­ti­ons­zer­ti­fi­kat (WKN VN5MJG) von der Schwei­zer Von­to­bel-Bank außer­börs­lich und börs­lich zu han­deln. Oder Sie han­deln mit Akti­en von Unter­neh­men, die vom Hype rund um Kryp­towäh­run­gen pro­fi­tie­ren, bei­spiels­wei­se der Bit­coin Group (WKN A1TNV9), einem Unter­neh­men aus Her­ford, das den bekann­tes­ten Bit­coin-Markt­platz in Deutsch­land betreibt.

Modernes Portfoliomanagement und Anlageberatung: Robo-Advisor

Sie sind fas­zi­niert von den inno­va­ti­ven Mög­lich­kei­ten der digi­ta­len Tech­nik rund um das The­ma Geld­an­la­ge? Ler­nen Sie unse­ren Robo-Advi­sor comin­vest ken­nen: Der auto­ma­ti­sier­te Algo­rith­mus von comin­vest iden­ti­fi­ziert neben ETFs (Index­fonds) und ETCs (Exchan­ge Tra­ded Com­mo­di­ties) auch gema­nag­te Fonds und zieht die­se vor, wenn die höhe­ren inter­nen Kos­ten des gema­nag­ten Fonds durch eine bes­se­re zu erwar­ten­de Ren­di­te über­kom­pen­siert wer­den. Sie wol­len bei Ihrer Geld­an­la­ge nicht blind einem Algo­rith­mus ver­trau­en? Kei­ne Sor­ge: Alle vom Robo-Advi­sor gemach­ten Vor­schlä­ge wer­den von unse­ren com­di­rect Finanz­ex­per­ten über­prüft. Zudem kön­nen Sie das Port­fo­lio­ma­nage­ment durch den Robo Advi­sor Ihren per­sön­li­chen Wün­schen ent­spre­chend kon­fi­gu­rie­ren. So ver­eint comin­vest die Neu­tra­li­tät und Effi­zi­enz des Robo-Advi­sors mit dem gesun­den Men­schen­ver­stand der com­di­rect Finanz­ex­per­ten.

Kostenlose Expertentipps zur Geldanlage: comdirect AnlageAssistent

Las­sen Sie sich kos­ten­lo­se Anla­ge­tipps geben – indi­vi­du­ell abge­stimmt auf Ihre Risi­ko­be­reit­schaft, gewünsch­te Anla­ge­dau­er und Anla­ge­be­trag. Der com­di­rect Anla­ge­As­sis­tent ist ein­fach zu bedie­nen und gibt Ihnen wert­vol­le Tipps für die Streu­ung Ihrer Geld­an­la­ge.