Krugerrand

Das war vor 50 Jahren ...
Goldener Glanz

Rötlich

Die typ­is­che Farbe erhält der Krüger­rand durch Kupfer­beimis­chung.

Vor 50 Jahren begann der Siegeszug des Krüger­rands.

Paul Kruger starb 1904. Der Name des Expräsi­den­ten der Südafrikanis­chen Repub­lik aber lebt bis heute fort – im von ihm gegrün­de­ten Kruger-Nation­al­park und in der Kruger­rand-Gold­münze.

Am 03.07.1967 kam der Kruger­rand (Krüger­rand) auf den Markt. Er enthielt eine Unze (31,1 Gramm) Gold und fast drei Gramm Kupfer, die für den charak­ter­is­tis­chen Rot­stich sor­gen. Die Münze erschien zur recht­en Zeit, denn als US-Präsi­dent Richard Nixon 1971 die Gold­preis­bindung aufhob, begann der Run auf Krüger­rands. Der Gold­preis stieg bis 1980 von 35 US-Dol­lar auf über 800 US-Dol­lar. Für Kleinan­leger wur­den da schon Krüger­rands mit nur ein­er Zehn­telun­ze Gold geprägt.

Trotz zwis­chen­zeitlichen Boykotts wegen der Aparthei­d­poli­tik ist der Krüger­rand auch heute die beliebteste Anlagemünze in Deutsch­land. Das hat vor allem drei Gründe: Der Auf­preis ist mit rund 5 % zum reinen Edel­met­all­preis ger­ing. Als Anlage­gold ist der Krüger­rand von der Mehrw­ert­s­teuer befre­it. Und bei Zin­sen nahe null neigen Anleger gerne zum Gold.