Das war vor 50 Jahren ...
Endlich flüssig

1967 ging nahe Lon­don der erste Gel­dau­tomat in Betrieb.

Nur Bares ist Wahres. Vor der flächen­deck­enden Einführung von EC- und Kred­itkarte akzep­tierten Händler weltweit nahezu auss­chließlich Bargeld. Und wer sich nicht rechtzeit­ig vor einem Woch­enende mit Cash ver­sorgt hat­te, hat­te ein gravieren­des Prob­lem.

Das änderte sich vor 50 Jahren. Reg Var­ney hat­te das Recht auf den ersten Griff. Am 27.06.1967 hob der britis­che Schaus­piel­er an ein­er Bar­clays-Fil­iale in Enfield Town nahe Lon­don 10 Pfund ab. Online-Anbindung gab es noch nicht. Var­ney legte einen prä­pari­erten Scheck vor und gab eine vier­stel­lige Geheimzahl ein.

Die Geheimzahl (PIN) wird heute noch gebraucht, Schecks wur­den im Zuge der Dig­i­tal­isierung aber überflüssig. Mit der Einführung von Mag­net­streifen und per Chip gelang den Gel­dau­to­mat­en der Durch­bruch. Fast zwei Mil­lio­nen Geräte sind heute weltweit im Ein­satz, knapp 60.000 in Deutsch­land. Die Ten­denz ist immer noch steigend, obwohl Käufer zunehmend direkt per Karte oder auch per Handy bezahlen.