Aktienkauf: Die besten Tipps

Warum es sich lohnt und wie es geht Die besten Tipps zum Aktien kaufen

Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten

Bei der Gel­dan­lage führt kein Weg an Wert­pa­pieren, wie z. B. Aktien vor­bei. Das liegt nicht nur an den niedri­gen Zin­sen, son­dern auch daran, dass diese die ehe­ma­li­gen Anlageklas­sik­er wie das Spar­buch oder die Lebensver­sicherung unrentabel gemacht haben. Wert­pa­piere bieten Anlegern dage­gen unter Beach­tung der damit ver­bun­de­nen Risiken sehr gute Ren­ditechan­cen. Wer Aktienbe­sitzer wer­den möchte, muss sich jedoch gründlich informieren und auch mögliche Ver­luste in Betra­cht ziehen. Antworten auf die wichtig­sten Fra­gen sowie Tipps für den Aktienkauf und Wert­pa­pier­han­del find­en Sie in diesem Artikel.

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Lohnt sich das Invest­ment?
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Lohnt es sich Aktien zu kaufen?

Ja, denn mit dem Kauf von Aktien arbeit­et Ihr Geld gle­ich dop­pelt für Sie: Zum einen wird für viele Aktien eine Div­i­dende aus­geschüt­tet, die auf jeden Anteilss­chein fäl­lig wird. Zum anderen haben Sie durch den Kauf von Aktien die Chance, über Kurs­gewinne direkt an der Wert­steigerung eines Unternehmens an der Börse teilzuhaben. Diese Anlage­form kann somit hohe Ren­diten ermöglichen. Aktien unter­liegen jedoch auch Risiken wie Schwankun­gen am Markt, die sich auf die Ren­dite auswirken kön­nen. Ver­luste bis hin zum Totalver­lust sind daher möglich.

Aktien zu kaufen kann beson­ders langfristig gese­hen eine äußerst lukra­tive Gel­dan­lage sein: Das zeigt zum Beispiel die Entwick­lung der 30 wichtig­sten deutschen Aktien, die im DAX zusam­menge­fasst sind. Aktien von Unternehmen, deren Aktien­werte sich beson­ders gut ver­mit­teln, wer­den oft­mals als Qual­ität­sak­tien beze­ich­net.

Entwicklung des DAX in den letzten 10 Jahren

Aktien kaufen? Die Entwick­lung des DAX in den let­zten 10 Jahren (vere­in­fachte Darstel­lung).

Für den Aktien­han­del benöti­gen Sie kaum Startkap­i­tal. Mit den richti­gen Tipps zum Aktien kaufen und den geeigneten Anlage­pro­duk­ten, wie z. B. Fonds, ETFs, CFDs oder Zer­ti­fikate, kön­nen Sie schon mit kleinen Spar­rat­en ab 25 Euro in die Ver­mö­gens­bil­dung ein­steigen. Das bedeutet, auch Anfänger kön­nen sich langsam an den Wert­pa­pier­han­del her­an­tas­ten, Aktien kaufen sowie mit Aktien han­deln.

Börse, Broker und Depot: Wie funktioniert Aktienhandel?

Wer Wert­pa­piere kaufen möchte, braucht keine großen Expertenken­nt­nisse. Auch als Neul­ing in der Wert­pa­pier­an­lage kön­nen Sie mit eini­gen Grund­ken­nt­nis­sen in den Han­del mit Aktien ein­steigen und sich eine Aktien­strate­gie zurechtle­gen. Den­noch ist ein Basiswis­sen über den Wert­pa­pier­han­del uner­lässlich. Nur so kön­nen Sie das Risiko und eventuelle Ver­luste abwä­gen.

Aktienkauf: wie funktioniert Aktienhandel

Mit Aktien profitieren Sie von Unternehmensgewinnen

Mit ein­er Aktie kaufen Sie eine Beteili­gung an einem Unternehmen. Beim Gang an die Börse wird der Wert eines Unternehmens in Aktien eingeteilt, die als Wert­pa­piere an die Aktionäre verkauft wer­den. Als Aktionär sind Sie also prak­tisch Miteigen­tümer eines Unternehmens – Sie besitzen Anteile daran. Erwirtschaftet das Unternehmen einen Gewinn, so wird in der Regel ein Teil davon als Div­i­dende an die Aktionäre anteilig für jeden Anteilss­chein aus­geschüt­tet.

Über die Höhe der Div­i­dende entschei­det die ein­mal jährlich stat­tfind­ende Hauptver­samm­lung des Unternehmens. Wenn Sie Besitzer ein­er soge­nan­nten Stam­mak­tie sind, haben Sie als Aktionär auf dieser Ver­samm­lung ein Stimm­recht. Sind Sie Aktienbe­sitzer ein­er Vorzugsak­tie, ver­fü­gen Sie über kein Stimm­recht. Dafür zahlen viele Unternehmen den Inhab­ern von Vorzugsak­tien eine etwas höhere Div­i­dende. Eine Rei­he börsen­notiert­er Unternehmen gibt sowohl Vorzugs- als auch Stam­mak­tien aus.

Denken Sie daran, dass jed­er, der eine Aktie kaufen oder verkaufen will, eine Orderge­bühr zahlen muss. Oft­mals set­zen sich die Kosten aus ein­er fes­ten Grundge­bühr pro Auf­trag sowie einem bes­timmten Prozentsatz der Order­summe zusam­men. Es gibt jedoch keine ein­heitliche Regelung für Gebühren, auch Mod­elle wie eine fest­ge­set­zte Orderge­bühr sind möglich.

Die Börse macht den Kurs

Unternehmen­sak­tien wer­den an ein­er Wert­pa­pier­börse gehan­delt. Eine Börse ist ein lokaler Han­del­splatz, auf dem nach bes­timmten Regeln Wert­pa­piere ge- und verkauft wer­den kön­nen. Börsen wer­den in Deutsch­land durch die staatliche Bun­de­sanstalt für Finanz­di­en­stleis­tungsauf­sicht (BaFin) beauf­sichtigt. Wie ein Mark­t­platz hat auch jede Börse bes­timmte „Öff­nungszeit­en“, in denen der Han­del stat­tfind­et.

Der Wert ein­er Aktie wird im Ver­lauf eines Han­del­stages durch die Wech­sel­wirkung von Ange­bot und Nach­frage ständig neu bes­timmt. Dabei spekulieren die Inve­storen auf die zukün­ftige Entwick­lung des Börsenkurs­es und die Gewin­naus­sicht­en des Unternehmens. In den Kursen von Aktien spiegelt sich somit nicht nur ein objek­tiv fest­gelegter Wert eines Unternehmens wider, son­dern auch die Erwartung ein­er kün­fti­gen Entwick­lung. Neben Unternehmens­dat­en spie­len dabei auch die Psy­cholo­gie der Mark­t­teil­nehmer sowie die all­ge­meine wirtschaftliche Entwick­lung eine wichtige Rolle. Beobacht­en Sie die Kursen­twick­lung genau und informieren Sie sich über Aktien­analy­sen und Aktienempfehlun­gen sowie über mögliche Risiken, um einen Überblick über den Aktien­markt und die einzel­nen Kurse zu erhal­ten. Die fol­gen­den Akti­en­tipps helfen Ihnen dabei.

Früher führte der soge­nan­nte Börsen­mak­ler noch als Per­son den Börsen­han­del vor Ort durch – auch Par­ket­thandel genan­nt. Heutzu­tage erledi­gen Com­put­er den Großteil des Wert­pa­pier­han­dels an den Börsen. In Deutsch­land wer­den Wert­pa­piere an mehreren Börsen gehan­delt: Die wichtig­ste und größte ist die Frank­furter Wert­pa­pier­börse, zu der auch der elek­tro­n­is­che Han­del­splatz XETRA gehört. Weit­ere Präsenzbörsen sind Stuttgart, München, Berlin, Düs­sel­dorf sowie die Gemein­schafts­börse Ham­burg-Han­nover.

Um eine Aktie kaufen zu kön­nen, benöti­gen Sie einen soge­nan­nten Bro­ker, der die Transak­tion an ein­er Börse für Sie abwick­elt. Die Fach­leute sprechen bei ein­er solchen Transak­tion, also dem Kauf oder Verkauf eines Wert­pa­pieres, von ein­er Order. Der Begriff kommt aus dem englis­chen und bedeutet so viel wie „Bestel­lung“ oder „Auf­trag“.

Damit es bei der Bestel­lung zu kein­er Ver­wech­slung kommt, hat jede Aktie eine ein­deutige Kennnum­mer. Unter dieser wird sie an allen Börsen gehan­delt. Für diese Kennnum­mer gibt es einen nationalen und einen inter­na­tionalen Code:

  • Die deutsche Wert­pa­pierkennnum­mer (WKN) ist eine sechsstel­lige Kom­bi­na­tion aus Zahlen und Buch­staben.
    WKN CBK100
  • Die „Inter­na­tion­al Secu­ri­ty Iden­ti­fi­ca­tion Num­ber“ (ISIN) beste­ht aus ein­er zweis­tel­li­gen Län­derken­nung und ein­er zehn­stel­li­gen Zeichenkom­bi­na­tion.
    ISIN DE000CBK1001
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Das Depot für Aktien – die Schaltstelle für Ihren Aktienhandel

Um Aktien ordern zu kön­nen, müssen Sie bei Ihrem Bro­ker ein Depot eröff­nen. Früher war das Wert­pa­pierde­pot der Ort – zum Beispiel in ein­er Bank –, an dem Aktionäre ihre effek­tiv­en Aktien tat­säch­lich gelagert haben. Heutzu­tage wer­den die Anteilss­cheine elek­tro­n­isch ver­wahrt, Sie kön­nen dadurch jede Aktie ganz bequem online kaufen. Ihr Depot ist dabei die Schalt­stelle, über die Sie Ihren Aktien­han­del bei Ihrem Bro­ker schnell und über­sichtlich überblick­en kön­nen.

Wenn Sie ein Wert­pa­pierde­pot für den Aktien­han­del eröff­nen, bekom­men Sie automa­tisch ein soge­nan­ntes Ver­rech­nungskon­to. Über dieses Kon­to wer­den Ihre Aktienkäufe abgerech­net. Alle Div­i­den­den oder son­sti­gen Erträge aus dem Aktien­han­del wer­den zunächst auf diesem Kon­to gut­geschrieben. Bei der Depoteröff­nung geben Sie ein Ref­eren­zkon­to an – zum Beispiel Ihr Girokon­to –, auf das alle Beträge von dem Ver­rech­nungskon­to über­wiesen wer­den.

Wo kann man Aktien kaufen?

Früher wurde oft­mals die klas­sis­che Fil­ial­bank als Bro­ker genutzt, dort kon­nten Aktionäre Ihre Wert­pa­pier­aufträge aufgeben. Heute sind Direkt-Bro­ker wie comdi­rect eine kom­fort­able Alter­na­tive.

Einfach, günstig, komfortabel: Online-Brokern bietet viele Vorteile

Der große Vorteil vom Online-Aktien­han­del liegt auf der Hand: Der Online-Zugriff auf Ihr Aktien­de­pot über PC, Tablet oder Smart­phone vere­in­facht den Order­vor­gang wesentlich. Zusät­zlich stellt Ihnen comdi­rect als Bro­ker viele intel­li­gente Werkzeuge („Tools“) und Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung, die Sie beim Aktienkauf online unter­stützen. Und nicht zu vergessen: Online han­deln Sie Aktien wesentlich gün­stiger.

Wie Sie online Aktien kaufen

Nach der Depoteröff­nung ist das Kaufen und Verkaufen, also das Aufgeben von Kauf- oder Verkauf­sor­dern, online sehr ein­fach und über­sichtlich. Bei comdi­rect nutzen Sie dazu das Order­buch. Das ist ein Tool, mit dem Sie Ihre Orders zen­tral überblick­en und ver­wal­ten kön­nen.

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Die Börse für Smart­phone und Tablet: Mit der comdi­rect trad­ing App sind Sie beim Aktien­han­del mobil und haben alle Kurse immer im Blick.

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Aktien kaufen Tipps: So gehen Sie beim Kauf von Aktien vor

  1. Zum Kauf ein­er Aktie öff­nen Sie im Order­buch eine Order­maske. Dort wählen Sie über die Wert­pa­pierkennnum­mer (WKN) die Aktie aus, die Sie ordern möcht­en. Ihnen wird sogle­ich der kom­plette Name angezeigt.
  2. Geben Sie die Stück­zahl an Aktien an, die Sie ordern möcht­en.
  3. Wählen Sie den Börsen­platz aus, über den Sie kaufen wollen. In der Order­maske sehen Sie, welche Börse die aus­gewählte Aktie zu welchem Preis verkauft. Eine automa­tis­che Vorauswahl hil­ft Ihnen, den besten Han­del­splatz zu find­en.
  4. Als näch­stes bes­tim­men Sie mit Hil­fe der Order­art, wie Ihre Bestel­lung aus­ge­führt wird. Bei ein­er Bil­ligst-Order führt Ihr Bro­ker die Order aus, sobald Aktien zum Kauf ver­füg­bar sind. Wahlweise kön­nen Sie auch ein „Lim­it“ angeben, mit dem Sie eine obere Preis­gren­ze fes­tle­gen, bis zu der Sie die Aktien kaufen wollen. Die Order läuft dann so lange, wie Sie die Gültigkeit eingestellt haben.
    Zusät­zlich gibt es weit­ere Order­arten, mit denen Sie den Han­del Ihrer Aktien sehr genau steuern kön­nen. Für Ein­steiger inter­es­sant ist die soge­nan­nte „Stop-Loss-Order“, mit der Sie Ihr Aktien­de­pot automa­tisiert absich­ern kön­nen. Dabei geben Sie einen Gren­zw­ert vor, bei dessen Unter­schre­it­en – sollte der Kurs fall­en – die Aktie automa­tisch verkauft wird.
  5. Geben Sie die Gültigkeit an, wann die Order aus­ge­führt wer­den soll: „tages­gültig“ (bis zum Schluss des Börsen­t­ages), „ulti­mo“ (bis zum jew­eils let­zten Börsen­tag des laufend­en Monates oder der näch­sten elf Monate).
  6. Nach der Freiga­be Ihrer Order wird Ihnen im Order­buch unter Sta­tus angezeigt, ob die Order bere­its aus­ge­führt wurde oder noch „offen“ ist.

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Bluechips, Charts und Tools: Die 8 besten Tipps, wie Sie die richtigen Aktien kaufen

Bevor Sie Aktien ordern, soll­ten Sie sich aus­führlich über das infrage kom­mende Unternehmen und die aktuellen Kurse informieren: Starten Sie Ihre eige­nen ersten Aktien­analy­sen. Zusät­zlich gibt es ver­schiedene Hil­f­s­mit­tel, die die Auswahl geeigneter Aktien erhe­blich erle­ichtern.

Aktienkauf: 8 Tipps
© Westend61 / Boy
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Aktien wer­den an der Börse zu soge­nan­nten Indizes zusam­menge­fasst, mit denen sich der Gesamt­markt bess­er überblick­en lässt. Ein Index bildet die Entwick­lung inner­halb eines bes­timmten Mark­t­bere­ichs ab. Die wichtig­sten in Deutsch­land sind:

  • Der Deutsche Aktienin­dex (DAX) bün­delt die 30 größten und umsatzstärk­sten Aktienge­sellschaften in Deutsch­land. Diese Unternehmen wer­den auch als „Blue Chips“ oder Stan­dard­w­erte beze­ich­net.
  • Der MDAX („Mid-cap“) ver­sam­melt die 50 Unternehmen, die bei Umsatz und Größe auf die Top-30-Unternehmen fol­gen.
  • Der SDAX („Small-cap“) bein­hal­tet die 50 näch­stk­leineren Unternehmen, die auf den MDAX fol­gen.
  • Der Tec­DAX ist ein Branchenin­dex. Er fasst die führen­den Unternehmen aus dem Bere­ich Tech­nolo­gie zusam­men, die unter­halb der Top-30-Unternehmen ange­siedelt sind.

Unternehmen, deren Aktien in einem dieser vier Indizes aufge­führt wer­den, müssen beson­dere Aufla­gen erfüllen, die als „Prime Stan­dard“ beze­ich­net wer­den. Diese Ausze­ich­nung sollte aber nicht als uneingeschränk­te Kaufempfehlung für eine Aktie ver­standen wer­den. Die Kursen­twick­lung sowie die generelle Lage auf dem Aktien­markt soll­ten bei Aktien­analy­sen immer beachtet wer­den – und nicht zu vergessen, die Zahlen.

Um mögliche Kaufempfehlun­gen und Aktienempfehlun­gen auszus­prechen, dif­feren­zieren Finanz­ex­perten bei der Bew­er­tung von Aktien zwis­chen zwei unter­schiedlichen Vorge­hensweisen:

  • Bei der Fun­da­men­ta­l­analyse ermit­teln Sie als Anleger Infor­ma­tio­nen über das Unternehmen, beispiel­sweise über dessen Man­age­ment oder Branchenum­feld sowie Kenn­zahlen, wie z. B. das Kurs-Gewinn-Ver­hält­nis ein­er Aktie (KGV). Zusät­zlich lässt sich aus einem Ver­gle­ich mit zurück­liegen­den Kenn­zahlen sowie den Kenn­zahlen von Wet­tbe­wer­bern Auf­schluss über das Poten­tial der Aktie gewin­nen.
  • Im Gegen­satz dazu baut die zweite Aktien­analyse, die soge­nan­nte tech­nis­che Analyse, auf die Annahme, dass der bish­erige Ver­lauf des Aktienkurs­es die besten Rückschlüsse auf die zukün­ftige Kursen­twick­lung bietet. Dazu wer­den die Kurs-Charts zum Beispiel auf Wider­stände und Unter­stützungslin­ien unter­sucht.

Beim Auffind­en geeigneter Aktien unter­stützt Sie comdi­rect als Bro­ker mit ein­fach zu bedi­enen­den Analy­sew­erkzeu­gen. Sie liefern Ihnen stich­haltige Beurteilun­gen und Prog­nosen. Mit Hil­fe ein­er Depot­analyse find­en Sie her­aus, wo die Stärken und Schwächen Ihrer Anlages­trate­gie liegen. Als Aktienbe­sitzer erhöhen Sie mit den richti­gen Tools und Akti­en­tipps und unter Beach­tung der Risiken Ihre Chan­cen auf gute Erträge.

Die wichtig­ste Regel bei der Gel­dan­lage lautet: Streuen Sie Ihre Invest­ments und damit das Risiko. Dabei soll­ten Sie Ihre gesamte Ver­mö­genssi­t­u­a­tion im Blick haben. Viele Anfänger bege­hen den Fehler, ihr gesamtes Geld auf ein einziges Wert­pa­pi­er zu set­zen. Diese Aktien­strate­gie ist jedoch sehr riskant. Ein­er der besten Tipps zum Aktien kaufen ist es daher, mit der Zeit ein Port­fo­lio zusam­men­zustellen, das möglichst unter­schiedliche Wert­pa­piere bein­hal­tet. Acht­en Sie jedoch auch darauf, nicht zu viele Wert­pa­piere in Ihrem Depot zu sam­meln, damit Sie nicht den Überblick ver­lieren.

…Und nicht auf Gerüchte, zweifel­hafte Ver­sprechun­gen, Trends oder „Geheimtipps“. Nutzen Sie lieber die Tools und Expertenein­schätzun­gen von comdi­rect. Außer­dem kann es bei der Auswahl und dem Han­del von Aktien nüt­zlich sein, wenn Sie sich auf Ihr eigenes Wis­sen stützen. So wird beispiel­sweise jemand, der beru­flich mit Autos zu tun hat, leichter Unternehmen aus der Auto­mo­bil­branche ein­schätzen kön­nen.

Da viele Aktien – wie die DAX-Werte – langfristig gese­hen im Wert steigen, tendieren manche Spar­er dazu, Ihre Aktien nach dem Kauf ein­fach liegen zu lassen. Es gibt jedoch eine intel­li­gente Alter­na­tive zu dieser Strate­gie der Aktien­an­lage: Sie haben die Möglichkeit, das Ver­lus­trisiko zu min­imieren. Zum Beispiel mit ein­er Stop-Loss-Order. Bei der Stop-Loss-Order wird in eine unlim­i­tierte Order umge­wan­delt, bei der die Aus­führung erst zum näch­st­möglichen Kurs erfol­gt. Dieser kann jedoch auch niedriger als das geset­zte Lim­it sein – ein gewiss­es Ver­lus­trisiko beste­ht also weit­er­hin.

Rein­vestieren Sie Gewinne, die durch die Auss­chüt­tung von Div­i­den­den auf Ihrem Kon­to lan­den, wieder in neue Wert­pa­piere. Auf diese Weise wächst Ihr Ver­mö­gen auf ähn­liche Weise, wie es früher beim Zins­eszin­sef­fekt auf einem Sparkon­to der Fall war.

Mit einem Spar­plan kön­nen Sie monatlich, zwei­monatlich oder vierteljährlich einen fes­ten Betrag in aus­gewählte Top-Anlage­pro­duk­te investieren. Prak­tisch: Mit einem Aktienspar­plan behal­ten Sie die volle finanzielle Flex­i­bil­ität. Denn Höhe und Inter­vall der Spar­rate lassen sich jed­erzeit ohne zusät­zlich Kosten ändern oder auch ganz ein­stellen. So kön­nen Sie Aktien kaufen, wie es Ihnen zeitlich und finanziell passt.

Chancen und Risiken beim Aktienkauf

Wenn Sie Ihr Geld in Aktien anle­gen, kön­nen Sie direkt am wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens teil­haben. Ihre Anlage kann über zwei Quellen der Ren­dite an Wert gewin­nen – durch Kurssteigerun­gen und Div­i­den­den­zahlun­gen. Dem ste­hen jedoch Risiken gegenüber, die Sie eben­falls bedenken soll­ten:

  • Unternehmen­srisiko: Mit dem Kauf von Aktien übernehmen Sie auch einen Teil des Risikos eines Unternehmens. Im Extrem­fall kann ein Unternehmen in Konkurs gehen, was zum Ver­lust des einge­set­zten Kap­i­tals führen kann.
  • Kursrisiko: Durch das Wech­sel­spiel von Ange­bot und Nach­frage kann sich der Aktienkurs jed­erzeit ändern. Der Kurs eines Unternehmens wird sowohl von der all­ge­meinen Mark­t­lage bes­timmt als auch von der betrieb­swirtschaftlichen Sit­u­a­tion des Unternehmens selb­st. Bei­des kann zu Kursver­lus­ten führen.
  • Div­i­den­den­risiko: Die Auszahlung von Div­i­den­den kann nicht garantiert wer­den.
  • Psy­cholo­gie des Mark­tes: Der Han­del von Aktien an der Börse wird auch von ein­er psy­chol­o­gis­chen Kom­po­nente bee­in­flusst.
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Fonds: Die Alternative für die langfristige Geldanlage

Ihnen erscheint die Investi­tion in einzelne Aktien zu aufwendig? Sie sind unschlüs­sig, welche Aktien Sie kaufen sollen? Oder möcht­en Sie Ihre Gel­dan­la­gen weit­er streuen? Dann soll­ten Sie über­legen, in Fonds zu investieren.

Fonds sind Finanzin­stru­mente, die zumeist aus Aktien und Anlei­hen zusam­menge­set­zt sind. Der Wert eines Fonds wächst mit den Einzel­w­erten, die in ihm enthal­ten sind, und gibt die erziel­ten Gewinne an die Anleger weit­er. Auf diese Weise schöpfen Sie den Wertzuwachs Ihrer Anlage wie bei Aktien aus der realen wirtschaftlichen Entwick­lung. Der Vorteil: Da Fonds aus ver­schiede­nen Einzel­w­erten zusam­menge­set­zt sind, ist Ihre Anlage immer gestreut, also auf mehrere Wert­pa­piere verteilt. Jedoch kön­nen Fonds wie Aktien im Wert schwanken und zu Ver­lus­ten führen.

Sie kön­nen in 2 Arten von Fonds investieren:

  • Klas­sis­che Invest­ment­fonds: Sie wer­den von ein­er Invest­ment­fir­ma aufgelegt und aktiv von einem Fonds­man­ag­er ver­wal­tet. Dieser investiert die gebün­del­ten Mit­tel der Wert­pa­piere in ver­schieden Ver­mö­genswerte wie Aktien, Bankguthaben oder Renten. Diese Vari­ante bietet mehr Sicher­heit, zieht aber auch etwas höhere Kosten nach sich.
  • Index­fonds (ETFs): Dieser Fond­styp bildet einen Börs­enin­dex nach, an dessen Wer­ten­twick­lung er gekop­pelt ist. Statt also beispiel­sweise alle DAX-Aktien zu kaufen, erwer­ben Sie ein­fach einen Fond­san­teil. Index­fonds haben wegen der gerin­geren Man­age­men­taufwen­dun­gen niedrigere Kosten, Sie kön­nen damit kostengün­stig in Märk­te investieren. Auch in andere Anlageklasse kön­nen Sie mit Index­fonds investieren, da dieser Fond­styp sehr vielfältig ist.