Aktienkauf: Die besten Tipps

Warum es sich lohnt und wie es geht Die besten Tipps zum Aktien kaufen

Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten

Bei der Geld­an­la­ge führt kein Weg an Wert­pa­pie­ren, wie z. B. Akti­en vor­bei. Das liegt nicht nur an den nied­ri­gen Zin­sen, son­dern auch dar­an, dass die­se die ehe­ma­li­gen Anla­ge­klas­si­ker wie das Spar­buch oder die Lebens­ver­si­che­rung unren­ta­bel gemacht haben. Wert­pa­pie­re bie­ten Anle­gern dage­gen unter Beach­tung der damit ver­bun­de­nen Risi­ken sehr gute Ren­di­te­chan­cen. Wer Akti­en­be­sit­zer wer­den möch­te, muss sich jedoch gründ­lich infor­mie­ren und auch mög­li­che Ver­lus­te in Betracht zie­hen. Ant­wor­ten auf die wich­tigs­ten Fra­gen sowie Tipps für den Akti­en­kauf und Wert­pa­pier­han­del fin­den Sie in die­sem Arti­kel.

Lupe Icon

Lohnt sich das Invest­ment?
Mit die­sen Tools und Hil­fen unter­stützt Sie com­di­rect beim Akti­en­han­del.

Zu den com­di­rect Order-Tools

Lohnt es sich Aktien zu kaufen?

Ja, denn mit dem Kauf von Akti­en arbei­tet Ihr Geld gleich dop­pelt für Sie: Zum einen wird für vie­le Akti­en eine Divi­den­de aus­ge­schüt­tet, die auf jeden Anteils­schein fäl­lig wird. Zum ande­ren haben Sie durch den Kauf von Akti­en die Chan­ce, über Kurs­ge­win­ne direkt an der Wert­stei­ge­rung eines Unter­neh­mens an der Bör­se teil­zu­ha­ben. Die­se Anla­ge­form kann somit hohe Ren­di­ten ermög­li­chen. Akti­en unter­lie­gen jedoch auch Risi­ken wie Schwan­kun­gen am Markt, die sich auf die Ren­di­te aus­wir­ken kön­nen. Ver­lus­te bis hin zum Total­ver­lust sind daher mög­lich.

Akti­en zu kau­fen kann beson­ders lang­fris­tig gese­hen eine äußerst lukra­ti­ve Geld­an­la­ge sein: Das zeigt zum Bei­spiel die Ent­wick­lung der 30 wich­tigs­ten deut­schen Akti­en, die im DAX zusam­men­ge­fasst sind. Akti­en von Unter­neh­men, deren Akti­en­wer­te sich beson­ders gut ver­mit­teln, wer­den oft­mals als Qua­li­täts­ak­ti­en bezeich­net.

Entwicklung des DAX in den letzten 10 Jahren

Akti­en kau­fen? Die Ent­wick­lung des DAX in den letz­ten 10 Jah­ren (ver­ein­fach­te Dar­stel­lung).

Für den Akti­en­han­del benö­ti­gen Sie kaum Start­ka­pi­tal. Mit den rich­ti­gen Tipps zum Akti­en kau­fen und den geeig­ne­ten Anla­ge­pro­duk­ten, wie z. B. Fonds, ETFs, CFDs oder Zer­ti­fi­ka­te, kön­nen Sie schon mit klei­nen Spar­ra­ten ab 25 Euro in die Ver­mö­gens­bil­dung ein­stei­gen. Das bedeu­tet, auch Anfän­ger kön­nen sich lang­sam an den Wert­pa­pier­han­del her­an­tas­ten, Akti­en kau­fen sowie mit Akti­en han­deln.

Börse, Broker und Depot: Wie funktioniert Aktienhandel?

Wer Wert­pa­pie­re kau­fen möch­te, braucht kei­ne gro­ßen Exper­ten­kennt­nis­se. Auch als Neu­ling in der Wert­pa­pier­an­la­ge kön­nen Sie mit eini­gen Grund­kennt­nis­sen in den Han­del mit Akti­en ein­stei­gen und sich eine Akti­en­stra­te­gie zurecht­le­gen. Den­noch ist ein Basis­wis­sen über den Wert­pa­pier­han­del uner­läss­lich. Nur so kön­nen Sie das Risi­ko und even­tu­el­le Ver­lus­te abwä­gen.

Aktienkauf: wie funktioniert Aktienhandel

Mit Aktien profitieren Sie von Unternehmensgewinnen

Mit einer Aktie kau­fen Sie eine Betei­li­gung an einem Unter­neh­men. Beim Gang an die Bör­se wird der Wert eines Unter­neh­mens in Akti­en ein­ge­teilt, die als Wert­pa­pie­re an die Aktio­nä­re ver­kauft wer­den. Als Aktio­när sind Sie also prak­tisch Mit­ei­gen­tü­mer eines Unter­neh­mens – Sie besit­zen Antei­le dar­an. Erwirt­schaf­tet das Unter­neh­men einen Gewinn, so wird in der Regel ein Teil davon als Divi­den­de an die Aktio­nä­re antei­lig für jeden Anteils­schein aus­ge­schüt­tet.

Über die Höhe der Divi­den­de ent­schei­det die ein­mal jähr­lich statt­fin­den­de Haupt­ver­samm­lung des Unter­neh­mens. Wenn Sie Besit­zer einer soge­nann­ten Stamm­ak­tie sind, haben Sie als Aktio­när auf die­ser Ver­samm­lung ein Stimm­recht. Sind Sie Akti­en­be­sit­zer einer Vor­zugs­ak­tie, ver­fü­gen Sie über kein Stimm­recht. Dafür zah­len vie­le Unter­neh­men den Inha­bern von Vor­zugs­ak­ti­en eine etwas höhe­re Divi­den­de. Eine Rei­he bör­sen­no­tier­ter Unter­neh­men gibt sowohl Vor­zugs- als auch Stamm­ak­ti­en aus.

Den­ken Sie dar­an, dass jeder, der eine Aktie kau­fen oder ver­kau­fen will, eine Order­ge­bühr zah­len muss. Oft­mals set­zen sich die Kos­ten aus einer fes­ten Grund­ge­bühr pro Auf­trag sowie einem bestimm­ten Pro­zent­satz der Order­sum­me zusam­men. Es gibt jedoch kei­ne ein­heit­li­che Rege­lung für Gebüh­ren, auch Model­le wie eine fest­ge­setz­te Order­ge­bühr sind mög­lich.

Die Börse macht den Kurs

Unter­neh­mens­ak­ti­en wer­den an einer Wert­pa­pier­bör­se gehan­delt. Eine Bör­se ist ein loka­ler Han­dels­platz, auf dem nach bestimm­ten Regeln Wert­pa­pie­re ge- und ver­kauft wer­den kön­nen. Bör­sen wer­den in Deutsch­land durch die staat­li­che Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht (BaFin) beauf­sich­tigt. Wie ein Markt­platz hat auch jede Bör­se bestimm­te „Öff­nungs­zei­ten“, in denen der Han­del statt­fin­det.

Der Wert einer Aktie wird im Ver­lauf eines Han­dels­ta­ges durch die Wech­sel­wir­kung von Ange­bot und Nach­fra­ge stän­dig neu bestimmt. Dabei spe­ku­lie­ren die Inves­to­ren auf die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung des Bör­sen­kur­ses und die Gewinn­aus­sich­ten des Unter­neh­mens. In den Kur­sen von Akti­en spie­gelt sich somit nicht nur ein objek­tiv fest­ge­leg­ter Wert eines Unter­neh­mens wider, son­dern auch die Erwar­tung einer künf­ti­gen Ent­wick­lung. Neben Unter­neh­mens­da­ten spie­len dabei auch die Psy­cho­lo­gie der Markt­teil­neh­mer sowie die all­ge­mei­ne wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung eine wich­ti­ge Rol­le. Beob­ach­ten Sie die Kurs­ent­wick­lung genau und infor­mie­ren Sie sich über Akti­en­ana­ly­sen und Akti­en­emp­feh­lun­gen sowie über mög­li­che Risi­ken, um einen Über­blick über den Akti­en­markt und die ein­zel­nen Kur­se zu erhal­ten. Die fol­gen­den Akti­en­tipps hel­fen Ihnen dabei.

Frü­her führ­te der soge­nann­te Bör­sen­mak­ler noch als Per­son den Bör­sen­han­del vor Ort durch – auch Par­kett­han­del genannt. Heut­zu­ta­ge erle­di­gen Com­pu­ter den Groß­teil des Wert­pa­pier­han­dels an den Bör­sen. In Deutsch­land wer­den Wert­pa­pie­re an meh­re­ren Bör­sen gehan­delt: Die wich­tigs­te und größ­te ist die Frank­fur­ter Wert­pa­pier­bör­se, zu der auch der elek­tro­ni­sche Han­dels­platz XETRA gehört. Wei­te­re Prä­senz­bör­sen sind Stutt­gart, Mün­chen, Ber­lin, Düs­sel­dorf sowie die Gemein­schafts­bör­se Ham­burg-Han­no­ver.

Um eine Aktie kau­fen zu kön­nen, benö­ti­gen Sie einen soge­nann­ten Bro­ker, der die Trans­ak­ti­on an einer Bör­se für Sie abwi­ckelt. Die Fach­leu­te spre­chen bei einer sol­chen Trans­ak­ti­on, also dem Kauf oder Ver­kauf eines Wert­pa­pie­res, von einer Order. Der Begriff kommt aus dem eng­li­schen und bedeu­tet so viel wie „Bestel­lung“ oder „Auf­trag“.

Damit es bei der Bestel­lung zu kei­ner Ver­wechs­lung kommt, hat jede Aktie eine ein­deu­ti­ge Kenn­num­mer. Unter die­ser wird sie an allen Bör­sen gehan­delt. Für die­se Kenn­num­mer gibt es einen natio­na­len und einen inter­na­tio­na­len Code:

  • Die deut­sche Wert­pa­pier­kenn­num­mer (WKN) ist eine sechs­stel­li­ge Kom­bi­na­ti­on aus Zah­len und Buch­sta­ben.
    WKN CBK100
  • Die „Inter­na­tio­nal Secu­ri­ty Iden­ti­fi­ca­ti­on Num­ber“ (ISIN) besteht aus einer zwei­stel­li­gen Län­der­ken­nung und einer zehn­stel­li­gen Zei­chen­kom­bi­na­ti­on.
    ISIN DE000CBK1001
Depot Teaser

Die Basis für Ihre Geld­an­la­ge: Das com­di­rect Depot
Damit Sie Geld in Wert­pa­pie­re inves­tie­ren kön­nen, benö­ti­gen Sie ein Wert­pa­pier­de­pot. Jetzt eröff­nen bei “Deutsch­lands Leis­tungs­bro­ker!”

Jetzt Depot eröff­nen

Das Depot für Aktien – die Schaltstelle für Ihren Aktienhandel

Um Akti­en ordern zu kön­nen, müs­sen Sie bei Ihrem Bro­ker ein Depot eröff­nen. Frü­her war das Wert­pa­pier­de­pot der Ort – zum Bei­spiel in einer Bank –, an dem Aktio­nä­re ihre effek­ti­ven Akti­en tat­säch­lich gela­gert haben. Heut­zu­ta­ge wer­den die Anteils­schei­ne elek­tro­nisch ver­wahrt, Sie kön­nen dadurch jede Aktie ganz bequem online kau­fen. Ihr Depot ist dabei die Schalt­stel­le, über die Sie Ihren Akti­en­han­del bei Ihrem Bro­ker schnell und über­sicht­lich über­bli­cken kön­nen.

Wenn Sie ein Wert­pa­pier­de­pot für den Akti­en­han­del eröff­nen, bekom­men Sie auto­ma­tisch ein soge­nann­tes Ver­rech­nungs­kon­to. Über die­ses Kon­to wer­den Ihre Akti­en­käu­fe abge­rech­net. Alle Divi­den­den oder sons­ti­gen Erträ­ge aus dem Akti­en­han­del wer­den zunächst auf die­sem Kon­to gut­ge­schrie­ben. Bei der Depo­t­er­öff­nung geben Sie ein Refe­renz­kon­to an – zum Bei­spiel Ihr Giro­kon­to –, auf das alle Beträ­ge von dem Ver­rech­nungs­kon­to über­wie­sen wer­den.

Wo kann man Aktien kaufen?

Frü­her wur­de oft­mals die klas­si­sche Fili­al­bank als Bro­ker genutzt, dort konn­ten Aktio­nä­re Ihre Wert­pa­pier­auf­trä­ge auf­ge­ben. Heu­te sind Direkt-Bro­ker wie com­di­rect eine kom­for­ta­ble Alter­na­ti­ve.

Einfach, günstig, komfortabel: Online-Brokern bietet viele Vorteile

Der gro­ße Vor­teil vom Online-Akti­en­han­del liegt auf der Hand: Der Online-Zugriff auf Ihr Akti­en­de­pot über PC, Tablet oder Smart­pho­ne ver­ein­facht den Order­vor­gang wesent­lich. Zusätz­lich stellt Ihnen com­di­rect als Bro­ker vie­le intel­li­gen­te Werk­zeu­ge („Tools“) und Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung, die Sie beim Akti­en­kauf online unter­stüt­zen. Und nicht zu ver­ges­sen: Online han­deln Sie Akti­en wesent­lich güns­ti­ger.

Wie Sie online Aktien kaufen

Nach der Depo­t­er­öff­nung ist das Kau­fen und Ver­kau­fen, also das Auf­ge­ben von Kauf- oder Ver­kaufs­or­dern, online sehr ein­fach und über­sicht­lich. Bei com­di­rect nut­zen Sie dazu das Order­buch. Das ist ein Tool, mit dem Sie Ihre Orders zen­tral über­bli­cken und ver­wal­ten kön­nen.

Trading-App

Ein­fach. Han­deln. Über­all
Die Bör­se für Smart­pho­ne und Tablet: Mit der com­di­rect tra­ding App sind Sie beim Akti­en­han­del mobil und haben alle Kur­se immer im Blick.

zur com­di­rect tra­ding App

Playstore Icon

Aktien kaufen Tipps: So gehen Sie beim Kauf von Aktien vor

  1. Zum Kauf einer Aktie öff­nen Sie im Order­buch eine Order­mas­ke. Dort wäh­len Sie über die Wert­pa­pier­kenn­num­mer (WKN) die Aktie aus, die Sie ordern möch­ten. Ihnen wird sogleich der kom­plet­te Name ange­zeigt.
  2. Geben Sie die Stück­zahl an Akti­en an, die Sie ordern möch­ten.
  3. Wäh­len Sie den Bör­sen­platz aus, über den Sie kau­fen wol­len. In der Order­mas­ke sehen Sie, wel­che Bör­se die aus­ge­wähl­te Aktie zu wel­chem Preis ver­kauft. Eine auto­ma­ti­sche Vor­auswahl hilft Ihnen, den bes­ten Han­dels­platz zu fin­den.
  4. Als nächs­tes bestim­men Sie mit Hil­fe der Order­art, wie Ihre Bestel­lung aus­ge­führt wird. Bei einer Bil­ligst-Order führt Ihr Bro­ker die Order aus, sobald Akti­en zum Kauf ver­füg­bar sind. Wahl­wei­se kön­nen Sie auch ein „Limit“ ange­ben, mit dem Sie eine obe­re Preis­gren­ze fest­le­gen, bis zu der Sie die Akti­en kau­fen wol­len. Die Order läuft dann so lan­ge, wie Sie die Gül­tig­keit ein­ge­stellt haben.
    Zusätz­lich gibt es wei­te­re Order­ar­ten, mit denen Sie den Han­del Ihrer Akti­en sehr genau steu­ern kön­nen. Für Ein­stei­ger inter­es­sant ist die soge­nann­te „Stop-Loss-Order“, mit der Sie Ihr Akti­en­de­pot auto­ma­ti­siert absi­chern kön­nen. Dabei geben Sie einen Grenz­wert vor, bei des­sen Unter­schrei­ten – soll­te der Kurs fal­len – die Aktie auto­ma­tisch ver­kauft wird.
  5. Geben Sie die Gül­tig­keit an, wann die Order aus­ge­führt wer­den soll: „tages­gül­tig“ (bis zum Schluss des Bör­sen­ta­ges), „ulti­mo“ (bis zum jeweils letz­ten Bör­sen­tag des lau­fen­den Mona­tes oder der nächs­ten elf Mona­te).
  6. Nach der Frei­ga­be Ihrer Order wird Ihnen im Order­buch unter Sta­tus ange­zeigt, ob die Order bereits aus­ge­führt wur­de oder noch „offen“ ist.

Ihr Einstieg in den Aktienhandel: Das comdirect Musterdepot in einer Minute erklärt.

Bluechips, Charts und Tools: Die 8 besten Tipps, wie Sie die richtigen Aktien kaufen

Bevor Sie Akti­en ordern, soll­ten Sie sich aus­führ­lich über das infra­ge kom­men­de Unter­neh­men und die aktu­el­len Kur­se infor­mie­ren: Star­ten Sie Ihre eige­nen ers­ten Akti­en­ana­ly­sen. Zusätz­lich gibt es ver­schie­de­ne Hilfs­mit­tel, die die Aus­wahl geeig­ne­ter Akti­en erheb­lich erleich­tern.

Aktienkauf: 8 Tipps
© Westend61 / Boy
Illustration Inlandsorder

Über­sicht­lich, schnell, infor­ma­tiv:
Han­deln Sie mit com­di­rect an allen deut­schen Bör­sen­plät­zen.

Zur Inlands­or­der

Akti­en wer­den an der Bör­se zu soge­nann­ten Indi­zes zusam­men­ge­fasst, mit denen sich der Gesamt­markt bes­ser über­bli­cken lässt. Ein Index bil­det die Ent­wick­lung inner­halb eines bestimm­ten Markt­be­reichs ab. Die wich­tigs­ten in Deutsch­land sind:

  • Der Deut­sche Akti­en­in­dex (DAX) bün­delt die 30 größ­ten und umsatz­stärks­ten Akti­en­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land. Die­se Unter­neh­men wer­den auch als „Blue Chips“ oder Stan­dard­wer­te bezeich­net.
  • Der MDAX („Mid-cap“) ver­sam­melt die 50 Unter­neh­men, die bei Umsatz und Grö­ße auf die Top-30-Unter­neh­men fol­gen.
  • Der SDAX („Small-cap“) beinhal­tet die 50 nächst­klei­ne­ren Unter­neh­men, die auf den MDAX fol­gen.
  • Der TecDAX ist ein Bran­chen­in­dex. Er fasst die füh­ren­den Unter­neh­men aus dem Bereich Tech­no­lo­gie zusam­men, die unter­halb der Top-30-Unter­neh­men ange­sie­delt sind.

Unter­neh­men, deren Akti­en in einem die­ser vier Indi­zes auf­ge­führt wer­den, müs­sen beson­de­re Auf­la­gen erfül­len, die als „Prime Stan­dard“ bezeich­net wer­den. Die­se Aus­zeich­nung soll­te aber nicht als unein­ge­schränk­te Kauf­emp­feh­lung für eine Aktie ver­stan­den wer­den. Die Kurs­ent­wick­lung sowie die gene­rel­le Lage auf dem Akti­en­markt soll­ten bei Akti­en­ana­ly­sen immer beach­tet wer­den – und nicht zu ver­ges­sen, die Zah­len.

Um mög­li­che Kauf­emp­feh­lun­gen und Akti­en­emp­feh­lun­gen aus­zu­spre­chen, dif­fe­ren­zie­ren Finanz­ex­per­ten bei der Bewer­tung von Akti­en zwi­schen zwei unter­schied­li­chen Vor­ge­hens­wei­sen:

  • Bei der Fun­da­men­tal­ana­ly­se ermit­teln Sie als Anle­ger Infor­ma­tio­nen über das Unter­neh­men, bei­spiels­wei­se über des­sen Manage­ment oder Bran­chen­um­feld sowie Kenn­zah­len, wie z. B. das Kurs-Gewinn-Ver­hält­nis einer Aktie (KGV). Zusätz­lich lässt sich aus einem Ver­gleich mit zurück­lie­gen­den Kenn­zah­len sowie den Kenn­zah­len von Wett­be­wer­bern Auf­schluss über das Poten­ti­al der Aktie gewin­nen.
  • Im Gegen­satz dazu baut die zwei­te Akti­en­ana­ly­se, die soge­nann­te tech­ni­sche Ana­ly­se, auf die Annah­me, dass der bis­he­ri­ge Ver­lauf des Akti­en­kur­ses die bes­ten Rück­schlüs­se auf die zukünf­ti­ge Kurs­ent­wick­lung bie­tet. Dazu wer­den die Kurs-Charts zum Bei­spiel auf Wider­stän­de und Unter­stüt­zungs­li­ni­en unter­sucht.

Beim Auf­fin­den geeig­ne­ter Akti­en unter­stützt Sie com­di­rect als Bro­ker mit ein­fach zu bedie­nen­den Ana­ly­se­werk­zeu­gen. Sie lie­fern Ihnen stich­hal­ti­ge Beur­tei­lun­gen und Pro­gno­sen. Mit Hil­fe einer Depot­ana­ly­se fin­den Sie her­aus, wo die Stär­ken und Schwä­chen Ihrer Anla­ge­stra­te­gie lie­gen. Als Akti­en­be­sit­zer erhö­hen Sie mit den rich­ti­gen Tools und Akti­en­tipps und unter Beach­tung der Risi­ken Ihre Chan­cen auf gute Erträ­ge.

Die wich­tigs­te Regel bei der Geld­an­la­ge lau­tet: Streu­en Sie Ihre Invest­ments und damit das Risi­ko. Dabei soll­ten Sie Ihre gesam­te Ver­mö­gens­si­tua­ti­on im Blick haben. Vie­le Anfän­ger bege­hen den Feh­ler, ihr gesam­tes Geld auf ein ein­zi­ges Wert­pa­pier zu set­zen. Die­se Akti­en­stra­te­gie ist jedoch sehr ris­kant. Einer der bes­ten Tipps zum Akti­en kau­fen ist es daher, mit der Zeit ein Port­fo­lio zusam­men­zu­stel­len, das mög­lichst unter­schied­li­che Wert­pa­pie­re beinhal­tet. Ach­ten Sie jedoch auch dar­auf, nicht zu vie­le Wert­pa­pie­re in Ihrem Depot zu sam­meln, damit Sie nicht den Über­blick ver­lie­ren.

…Und nicht auf Gerüch­te, zwei­fel­haf­te Ver­spre­chun­gen, Trends oder „Geheim­tipps“. Nut­zen Sie lie­ber die Tools und Exper­ten­ein­schät­zun­gen von com­di­rect. Außer­dem kann es bei der Aus­wahl und dem Han­del von Akti­en nütz­lich sein, wenn Sie sich auf Ihr eige­nes Wis­sen stüt­zen. So wird bei­spiels­wei­se jemand, der beruf­lich mit Autos zu tun hat, leich­ter Unter­neh­men aus der Auto­mo­bil­bran­che ein­schät­zen kön­nen.

Da vie­le Akti­en – wie die DAX-Wer­te – lang­fris­tig gese­hen im Wert stei­gen, ten­die­ren man­che Spa­rer dazu, Ihre Akti­en nach dem Kauf ein­fach lie­gen zu las­sen. Es gibt jedoch eine intel­li­gen­te Alter­na­ti­ve zu die­ser Stra­te­gie der Akti­en­an­la­ge: Sie haben die Mög­lich­keit, das Ver­lust­ri­si­ko zu mini­mie­ren. Zum Bei­spiel mit einer Stop-Loss-Order. Bei der Stop-Loss-Order wird in eine unli­mi­tier­te Order umge­wan­delt, bei der die Aus­füh­rung erst zum nächst­mög­li­chen Kurs erfolgt. Die­ser kann jedoch auch nied­ri­ger als das gesetz­te Limit sein – ein gewis­ses Ver­lust­ri­si­ko besteht also wei­ter­hin.

Reinves­tie­ren Sie Gewin­ne, die durch die Aus­schüt­tung von Divi­den­den auf Ihrem Kon­to lan­den, wie­der in neue Wert­pa­pie­re. Auf die­se Wei­se wächst Ihr Ver­mö­gen auf ähn­li­che Wei­se, wie es frü­her beim Zin­ses­zins­ef­fekt auf einem Spar­kon­to der Fall war.

Mit einem Spar­plan kön­nen Sie monat­lich, zwei­mo­nat­lich oder vier­tel­jähr­lich einen fes­ten Betrag in aus­ge­wähl­te Top-Anla­ge­pro­duk­te inves­tie­ren. Prak­tisch: Mit einem Akti­en­spar­plan behal­ten Sie die vol­le finan­zi­el­le Fle­xi­bi­li­tät. Denn Höhe und Inter­vall der Spar­ra­te las­sen sich jeder­zeit ohne zusätz­lich Kos­ten ändern oder auch ganz ein­stel­len. So kön­nen Sie Akti­en kau­fen, wie es Ihnen zeit­lich und finan­zi­ell passt.

Chancen und Risiken beim Aktienkauf

Wenn Sie Ihr Geld in Akti­en anle­gen, kön­nen Sie direkt am wirt­schaft­li­chen Erfolg eines Unter­neh­mens teil­ha­ben. Ihre Anla­ge kann über zwei Quel­len der Ren­di­te an Wert gewin­nen – durch Kurs­stei­ge­run­gen und Divi­den­den­zah­lun­gen. Dem ste­hen jedoch Risi­ken gegen­über, die Sie eben­falls beden­ken soll­ten:

  • Unter­neh­mens­ri­si­ko: Mit dem Kauf von Akti­en über­neh­men Sie auch einen Teil des Risi­kos eines Unter­neh­mens. Im Extrem­fall kann ein Unter­neh­men in Kon­kurs gehen, was zum Ver­lust des ein­ge­setz­ten Kapi­tals füh­ren kann.
  • Kurs­ri­si­ko: Durch das Wech­sel­spiel von Ange­bot und Nach­fra­ge kann sich der Akti­en­kurs jeder­zeit ändern. Der Kurs eines Unter­neh­mens wird sowohl von der all­ge­mei­nen Markt­la­ge bestimmt als auch von der betriebs­wirt­schaft­li­chen Situa­ti­on des Unter­neh­mens selbst. Bei­des kann zu Kurs­ver­lus­ten füh­ren.
  • Divi­den­den­ri­si­ko: Die Aus­zah­lung von Divi­den­den kann nicht garan­tiert wer­den.
  • Psy­cho­lo­gie des Mark­tes: Der Han­del von Akti­en an der Bör­se wird auch von einer psy­cho­lo­gi­schen Kom­po­nen­te beein­flusst.
Komfortfonds Icon

Kom­fort­Fonds: Die ein­fa­che Anla­ge­lö­sung zum Wohl­füh­len
Per­fekt für Ein­stei­ger in die Wert­pa­pier­an­la­ge. Mit brei­ter Risi­ko­streu­ung durch die Anla­ge in bis zu acht Misch­fonds. Ab 500 Euro Ein­mal­an­la­ge oder 25 Euro im Spar­plan.

Lesen Sie wei­ter bei comdirect.de

Fonds: Die Alternative für die langfristige Geldanlage

Ihnen erscheint die Inves­ti­ti­on in ein­zel­ne Akti­en zu auf­wen­dig? Sie sind unschlüs­sig, wel­che Akti­en Sie kau­fen sol­len? Oder möch­ten Sie Ihre Geld­an­la­gen wei­ter streu­en? Dann soll­ten Sie über­le­gen, in Fonds zu inves­tie­ren.

Fonds sind Finanz­in­stru­men­te, die zumeist aus Akti­en und Anlei­hen zusam­men­ge­setzt sind. Der Wert eines Fonds wächst mit den Ein­zel­wer­ten, die in ihm ent­hal­ten sind, und gibt die erziel­ten Gewin­ne an die Anle­ger wei­ter. Auf die­se Wei­se schöp­fen Sie den Wert­zu­wachs Ihrer Anla­ge wie bei Akti­en aus der rea­len wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung. Der Vor­teil: Da Fonds aus ver­schie­de­nen Ein­zel­wer­ten zusam­men­ge­setzt sind, ist Ihre Anla­ge immer gestreut, also auf meh­re­re Wert­pa­pie­re ver­teilt. Jedoch kön­nen Fonds wie Akti­en im Wert schwan­ken und zu Ver­lus­ten füh­ren.

Sie kön­nen in 2 Arten von Fonds inves­tie­ren:

  • Klas­si­sche Invest­ment­fonds: Sie wer­den von einer Invest­ment­fir­ma auf­ge­legt und aktiv von einem Fonds­ma­na­ger ver­wal­tet. Die­ser inves­tiert die gebün­del­ten Mit­tel der Wert­pa­pie­re in ver­schie­den Ver­mö­gens­wer­te wie Akti­en, Bank­gut­ha­ben oder Ren­ten. Die­se Vari­an­te bie­tet mehr Sicher­heit, zieht aber auch etwas höhe­re Kos­ten nach sich.
  • Index­fonds (ETFs): Die­ser Fonds­typ bil­det einen Bör­sen­in­dex nach, an des­sen Wert­ent­wick­lung er gekop­pelt ist. Statt also bei­spiels­wei­se alle DAX-Akti­en zu kau­fen, erwer­ben Sie ein­fach einen Fonds­an­teil. Index­fonds haben wegen der gerin­ge­ren Manage­ment­auf­wen­dun­gen nied­ri­ge­re Kos­ten, Sie kön­nen damit kos­ten­güns­tig in Märk­te inves­tie­ren. Auch in ande­re Anla­ge­klas­se kön­nen Sie mit Index­fonds inves­tie­ren, da die­ser Fonds­typ sehr viel­fäl­tig ist.