Aktienkauf: Die besten Tipps

Warum es sich lohnt und wie es geht Die besten Tipps zum Aktien kaufen

Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten

Bei der Geldanlage führt kein Weg an Wertpapieren, wie z. B. Aktien vorbei. Das liegt nicht nur an den niedrigen Zinsen, sondern auch daran, dass diese die ehemaligen Anlageklassiker wie das Sparbuch oder die Lebensversicherung unrentabel gemacht haben. Wertpapiere bieten Anlegern dagegen unter Beachtung der damit verbundenen Risiken sehr gute Renditechancen. Wer Aktienbesitzer werden möchte, muss sich jedoch gründlich informieren und auch mögliche Verluste in Betracht ziehen. Antworten auf die wichtigsten Fragen sowie Tipps für den Aktienkauf und Wertpapierhandel finden Sie in diesem Artikel.

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Lohnt sich das Investment?
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Lohnt es sich Aktien zu kaufen?

Ja, denn mit dem Kauf von Aktien arbeitet Ihr Geld gleich doppelt für Sie: Zum einen wird für viele Aktien eine Dividende ausgeschüttet, die auf jeden Anteilsschein fällig wird. Zum anderen haben Sie durch den Kauf von Aktien die Chance, über Kursgewinne direkt an der Wertsteigerung eines Unternehmens an der Börse teilzuhaben. Diese Anlageform kann somit hohe Renditen ermöglichen. Aktien unterliegen jedoch auch Risiken wie Schwankungen am Markt, die sich auf die Rendite auswirken können. Verluste bis hin zum Totalverlust sind daher möglich.

Aktien zu kaufen kann besonders langfristig gesehen eine äußerst lukrative Geldanlage sein: Das zeigt zum Beispiel die Entwicklung der 30 wichtigsten deutschen Aktien, die im DAX zusammengefasst sind. Aktien von Unternehmen, deren Aktienwerte sich besonders gut vermitteln, werden oftmals als Qualitätsaktien bezeichnet.

Entwicklung des DAX in den letzten 10 Jahren

Aktien kaufen? Die Entwicklung des DAX in den letzten 10 Jahren (vereinfachte Darstellung).

Für den Aktienhandel benötigen Sie kaum Startkapital. Mit den richtigen Tipps zum Aktien kaufen und den geeigneten Anlageprodukten, wie z. B. Fonds, ETFs, CFDs oder Zertifikate, können Sie schon mit kleinen Sparraten ab 25 Euro in die Vermögensbildung einsteigen. Das bedeutet, auch Anfänger können sich langsam an den Wertpapierhandel herantasten, Aktien kaufen sowie mit Aktien handeln.

Börse, Broker und Depot: Wie funktioniert Aktienhandel?

Wer Wertpapiere kaufen möchte, braucht keine großen Expertenkenntnisse. Auch als Neuling in der Wertpapieranlage können Sie mit einigen Grundkenntnissen in den Handel mit Aktien einsteigen und sich eine Aktienstrategie zurechtlegen. Dennoch ist ein Basiswissen über den Wertpapierhandel unerlässlich. Nur so können Sie das Risiko und eventuelle Verluste abwägen.

Aktienkauf: wie funktioniert Aktienhandel

Mit Aktien profitieren Sie von Unternehmensgewinnen

Mit einer Aktie kaufen Sie eine Beteiligung an einem Unternehmen. Beim Gang an die Börse wird der Wert eines Unternehmens in Aktien eingeteilt, die als Wertpapiere an die Aktionäre verkauft werden. Als Aktionär sind Sie also praktisch Miteigentümer eines Unternehmens – Sie besitzen Anteile daran. Erwirtschaftet das Unternehmen einen Gewinn, so wird in der Regel ein Teil davon als Dividende an die Aktionäre anteilig für jeden Anteilsschein ausgeschüttet.

Über die Höhe der Dividende entscheidet die einmal jährlich stattfindende Hauptversammlung des Unternehmens. Wenn Sie Besitzer einer sogenannten Stammaktie sind, haben Sie als Aktionär auf dieser Versammlung ein Stimmrecht. Sind Sie Aktienbesitzer einer Vorzugsaktie, verfügen Sie über kein Stimmrecht. Dafür zahlen viele Unternehmen den Inhabern von Vorzugsaktien eine etwas höhere Dividende. Eine Reihe börsennotierter Unternehmen gibt sowohl Vorzugs‐ als auch Stammaktien aus.

Denken Sie daran, dass jeder, der eine Aktie kaufen oder verkaufen will, eine Ordergebühr zahlen muss. Oftmals setzen sich die Kosten aus einer festen Grundgebühr pro Auftrag sowie einem bestimmten Prozentsatz der Ordersumme zusammen. Es gibt jedoch keine einheitliche Regelung für Gebühren, auch Modelle wie eine festgesetzte Ordergebühr sind möglich.

Die Börse macht den Kurs

Unternehmensaktien werden an einer Wertpapierbörse gehandelt. Eine Börse ist ein lokaler Handelsplatz, auf dem nach bestimmten Regeln Wertpapiere ge‐ und verkauft werden können. Börsen werden in Deutschland durch die staatliche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt. Wie ein Marktplatz hat auch jede Börse bestimmte „Öffnungszeiten“, in denen der Handel stattfindet.

Der Wert einer Aktie wird im Verlauf eines Handelstages durch die Wechselwirkung von Angebot und Nachfrage ständig neu bestimmt. Dabei spekulieren die Investoren auf die zukünftige Entwicklung des Börsenkurses und die Gewinnaussichten des Unternehmens. In den Kursen von Aktien spiegelt sich somit nicht nur ein objektiv festgelegter Wert eines Unternehmens wider, sondern auch die Erwartung einer künftigen Entwicklung. Neben Unternehmensdaten spielen dabei auch die Psychologie der Marktteilnehmer sowie die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung eine wichtige Rolle. Beobachten Sie die Kursentwicklung genau und informieren Sie sich über Aktienanalysen und Aktienempfehlungen sowie über mögliche Risiken, um einen Überblick über den Aktienmarkt und die einzelnen Kurse zu erhalten. Die folgenden Aktientipps helfen Ihnen dabei.

Früher führte der sogenannte Börsenmakler noch als Person den Börsenhandel vor Ort durch – auch Parketthandel genannt. Heutzutage erledigen Computer den Großteil des Wertpapierhandels an den Börsen. In Deutschland werden Wertpapiere an mehreren Börsen gehandelt: Die wichtigste und größte ist die Frankfurter Wertpapierbörse, zu der auch der elektronische Handelsplatz XETRA gehört. Weitere Präsenzbörsen sind Stuttgart, München, Berlin, Düsseldorf sowie die Gemeinschaftsbörse Hamburg‐Hannover.

Um eine Aktie kaufen zu können, benötigen Sie einen sogenannten Broker, der die Transaktion an einer Börse für Sie abwickelt. Die Fachleute sprechen bei einer solchen Transaktion, also dem Kauf oder Verkauf eines Wertpapieres, von einer Order. Der Begriff kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie „Bestellung“ oder „Auftrag“.

Damit es bei der Bestellung zu keiner Verwechslung kommt, hat jede Aktie eine eindeutige Kennnummer. Unter dieser wird sie an allen Börsen gehandelt. Für diese Kennnummer gibt es einen nationalen und einen internationalen Code:

  • Die deutsche Wertpapierkennnummer (WKN) ist eine sechsstellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben.
    WKN CBK100
  • Die „International Security Identification Number“ (ISIN) besteht aus einer zweistelligen Länderkennung und einer zehnstelligen Zeichenkombination.
    ISIN DE000CBK1001
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Das Depot für Aktien – die Schaltstelle für Ihren Aktienhandel

Um Aktien ordern zu können, müssen Sie bei Ihrem Broker ein Depot eröffnen. Früher war das Wertpapierdepot der Ort – zum Beispiel in einer Bank –, an dem Aktionäre ihre effektiven Aktien tatsächlich gelagert haben. Heutzutage werden die Anteilsscheine elektronisch verwahrt, Sie können dadurch jede Aktie ganz bequem online kaufen. Ihr Depot ist dabei die Schaltstelle, über die Sie Ihren Aktienhandel bei Ihrem Broker schnell und übersichtlich überblicken können.

Wenn Sie ein Wertpapierdepot für den Aktienhandel eröffnen, bekommen Sie automatisch ein sogenanntes Verrechnungskonto. Über dieses Konto werden Ihre Aktienkäufe abgerechnet. Alle Dividenden oder sonstigen Erträge aus dem Aktienhandel werden zunächst auf diesem Konto gutgeschrieben. Bei der Depoteröffnung geben Sie ein Referenzkonto an – zum Beispiel Ihr Girokonto –, auf das alle Beträge von dem Verrechnungskonto überwiesen werden.

Wo kann man Aktien kaufen?

Früher wurde oftmals die klassische Filialbank als Broker genutzt, dort konnten Aktionäre Ihre Wertpapieraufträge aufgeben. Heute sind Direkt‐Broker wie comdirect eine komfortable Alternative.

Einfach, günstig, komfortabel: Online‐Brokern bietet viele Vorteile

Der große Vorteil vom Online‐Aktienhandel liegt auf der Hand: Der Online‐Zugriff auf Ihr Aktiendepot über PC, Tablet oder Smartphone vereinfacht den Ordervorgang wesentlich. Zusätzlich stellt Ihnen comdirect als Broker viele intelligente Werkzeuge („Tools“) und Informationen zur Verfügung, die Sie beim Aktienkauf online unterstützen. Und nicht zu vergessen: Online handeln Sie Aktien wesentlich günstiger.

Wie Sie online Aktien kaufen

Nach der Depoteröffnung ist das Kaufen und Verkaufen, also das Aufgeben von Kauf‐ oder Verkaufsordern, online sehr einfach und übersichtlich. Bei comdirect nutzen Sie dazu das Orderbuch. Das ist ein Tool, mit dem Sie Ihre Orders zentral überblicken und verwalten können.

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Die Börse für Smartphone und Tablet: Mit der comdirect trading App sind Sie beim Aktienhandel mobil und haben alle Kurse immer im Blick.

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Aktien kaufen Tipps: So gehen Sie beim Kauf von Aktien vor

  1. Zum Kauf einer Aktie öffnen Sie im Orderbuch eine Ordermaske. Dort wählen Sie über die Wertpapierkennnummer (WKN) die Aktie aus, die Sie ordern möchten. Ihnen wird sogleich der komplette Name angezeigt.
  2. Geben Sie die Stückzahl an Aktien an, die Sie ordern möchten.
  3. Wählen Sie den Börsenplatz aus, über den Sie kaufen wollen. In der Ordermaske sehen Sie, welche Börse die ausgewählte Aktie zu welchem Preis verkauft. Eine automatische Vorauswahl hilft Ihnen, den besten Handelsplatz zu finden.
  4. Als nächstes bestimmen Sie mit Hilfe der Orderart, wie Ihre Bestellung ausgeführt wird. Bei einer Billigst‐Order führt Ihr Broker die Order aus, sobald Aktien zum Kauf verfügbar sind. Wahlweise können Sie auch ein „Limit“ angeben, mit dem Sie eine obere Preisgrenze festlegen, bis zu der Sie die Aktien kaufen wollen. Die Order läuft dann so lange, wie Sie die Gültigkeit eingestellt haben.
    Zusätzlich gibt es weitere Orderarten, mit denen Sie den Handel Ihrer Aktien sehr genau steuern können. Für Einsteiger interessant ist die sogenannte „Stop‐Loss‐Order“, mit der Sie Ihr Aktiendepot automatisiert absichern können. Dabei geben Sie einen Grenzwert vor, bei dessen Unterschreiten – sollte der Kurs fallen – die Aktie automatisch verkauft wird.
  5. Geben Sie die Gültigkeit an, wann die Order ausgeführt werden soll: „tagesgültig“ (bis zum Schluss des Börsentages), „ultimo“ (bis zum jeweils letzten Börsentag des laufenden Monates oder der nächsten elf Monate).
  6. Nach der Freigabe Ihrer Order wird Ihnen im Orderbuch unter Status angezeigt, ob die Order bereits ausgeführt wurde oder noch „offen“ ist.

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Bluechips, Charts und Tools: Die 8 besten Tipps, wie Sie die richtigen Aktien kaufen

Bevor Sie Aktien ordern, sollten Sie sich ausführlich über das infrage kommende Unternehmen und die aktuellen Kurse informieren: Starten Sie Ihre eigenen ersten Aktienanalysen. Zusätzlich gibt es verschiedene Hilfsmittel, die die Auswahl geeigneter Aktien erheblich erleichtern.

Aktienkauf: 8 Tipps
© Westend61 / Boy
Illustration Inlandsorder

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Aktien werden an der Börse zu sogenannten Indizes zusammengefasst, mit denen sich der Gesamtmarkt besser überblicken lässt. Ein Index bildet die Entwicklung innerhalb eines bestimmten Marktbereichs ab. Die wichtigsten in Deutschland sind:

  • Der Deutsche Aktienindex (DAX) bündelt die 30 größten und umsatzstärksten Aktiengesellschaften in Deutschland. Diese Unternehmen werden auch als „Blue Chips“ oder Standardwerte bezeichnet.
  • Der MDAX („Mid‐cap“) versammelt die 50 Unternehmen, die bei Umsatz und Größe auf die Top‐30‐Unternehmen folgen.
  • Der SDAX („Small‐cap“) beinhaltet die 50 nächstkleineren Unternehmen, die auf den MDAX folgen.
  • Der TecDAX ist ein Branchenindex. Er fasst die führenden Unternehmen aus dem Bereich Technologie zusammen, die unterhalb der Top‐30‐Unternehmen angesiedelt sind.

Unternehmen, deren Aktien in einem dieser vier Indizes aufgeführt werden, müssen besondere Auflagen erfüllen, die als „Prime Standard“ bezeichnet werden. Diese Auszeichnung sollte aber nicht als uneingeschränkte Kaufempfehlung für eine Aktie verstanden werden. Die Kursentwicklung sowie die generelle Lage auf dem Aktienmarkt sollten bei Aktienanalysen immer beachtet werden – und nicht zu vergessen, die Zahlen.

Um mögliche Kaufempfehlungen und Aktienempfehlungen auszusprechen, differenzieren Finanzexperten bei der Bewertung von Aktien zwischen zwei unterschiedlichen Vorgehensweisen:

  • Bei der Fundamentalanalyse ermitteln Sie als Anleger Informationen über das Unternehmen, beispielsweise über dessen Management oder Branchenumfeld sowie Kennzahlen, wie z. B. das Kurs‐Gewinn‐Verhältnis einer Aktie (KGV). Zusätzlich lässt sich aus einem Vergleich mit zurückliegenden Kennzahlen sowie den Kennzahlen von Wettbewerbern Aufschluss über das Potential der Aktie gewinnen.
  • Im Gegensatz dazu baut die zweite Aktienanalyse, die sogenannte technische Analyse, auf die Annahme, dass der bisherige Verlauf des Aktienkurses die besten Rückschlüsse auf die zukünftige Kursentwicklung bietet. Dazu werden die Kurs‐Charts zum Beispiel auf Widerstände und Unterstützungslinien untersucht.

Beim Auffinden geeigneter Aktien unterstützt Sie comdirect als Broker mit einfach zu bedienenden Analysewerkzeugen. Sie liefern Ihnen stichhaltige Beurteilungen und Prognosen. Mit Hilfe einer Depotanalyse finden Sie heraus, wo die Stärken und Schwächen Ihrer Anlagestrategie liegen. Als Aktienbesitzer erhöhen Sie mit den richtigen Tools und Aktientipps und unter Beachtung der Risiken Ihre Chancen auf gute Erträge.

Die wichtigste Regel bei der Geldanlage lautet: Streuen Sie Ihre Investments und damit das Risiko. Dabei sollten Sie Ihre gesamte Vermögenssituation im Blick haben. Viele Anfänger begehen den Fehler, ihr gesamtes Geld auf ein einziges Wertpapier zu setzen. Diese Aktienstrategie ist jedoch sehr riskant. Einer der besten Tipps zum Aktien kaufen ist es daher, mit der Zeit ein Portfolio zusammenzustellen, das möglichst unterschiedliche Wertpapiere beinhaltet. Achten Sie jedoch auch darauf, nicht zu viele Wertpapiere in Ihrem Depot zu sammeln, damit Sie nicht den Überblick verlieren.

…Und nicht auf Gerüchte, zweifelhafte Versprechungen, Trends oder „Geheimtipps“. Nutzen Sie lieber die Tools und Experteneinschätzungen von comdirect. Außerdem kann es bei der Auswahl und dem Handel von Aktien nützlich sein, wenn Sie sich auf Ihr eigenes Wissen stützen. So wird beispielsweise jemand, der beruflich mit Autos zu tun hat, leichter Unternehmen aus der Automobilbranche einschätzen können.

Da viele Aktien – wie die DAX‐Werte – langfristig gesehen im Wert steigen, tendieren manche Sparer dazu, Ihre Aktien nach dem Kauf einfach liegen zu lassen. Es gibt jedoch eine intelligente Alternative zu dieser Strategie der Aktienanlage: Sie haben die Möglichkeit, das Verlustrisiko zu minimieren. Zum Beispiel mit einer Stop‐Loss‐Order. Bei der Stop‐Loss‐Order wird in eine unlimitierte Order umgewandelt, bei der die Ausführung erst zum nächstmöglichen Kurs erfolgt. Dieser kann jedoch auch niedriger als das gesetzte Limit sein – ein gewisses Verlustrisiko besteht also weiterhin.

Reinvestieren Sie Gewinne, die durch die Ausschüttung von Dividenden auf Ihrem Konto landen, wieder in neue Wertpapiere. Auf diese Weise wächst Ihr Vermögen auf ähnliche Weise, wie es früher beim Zinseszinseffekt auf einem Sparkonto der Fall war.

Mit einem Sparplan können Sie monatlich, zweimonatlich oder vierteljährlich einen festen Betrag in ausgewählte Top‐Anlageprodukte investieren. Praktisch: Mit einem Aktiensparplan behalten Sie die volle finanzielle Flexibilität. Denn Höhe und Intervall der Sparrate lassen sich jederzeit ohne zusätzlich Kosten ändern oder auch ganz einstellen. So können Sie Aktien kaufen, wie es Ihnen zeitlich und finanziell passt.

Chancen und Risiken beim Aktienkauf

Wenn Sie Ihr Geld in Aktien anlegen, können Sie direkt am wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens teilhaben. Ihre Anlage kann über zwei Quellen der Rendite an Wert gewinnen – durch Kurssteigerungen und Dividendenzahlungen. Dem stehen jedoch Risiken gegenüber, die Sie ebenfalls bedenken sollten:

  • Unternehmensrisiko: Mit dem Kauf von Aktien übernehmen Sie auch einen Teil des Risikos eines Unternehmens. Im Extremfall kann ein Unternehmen in Konkurs gehen, was zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen kann.
  • Kursrisiko: Durch das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage kann sich der Aktienkurs jederzeit ändern. Der Kurs eines Unternehmens wird sowohl von der allgemeinen Marktlage bestimmt als auch von der betriebswirtschaftlichen Situation des Unternehmens selbst. Beides kann zu Kursverlusten führen.
  • Dividendenrisiko: Die Auszahlung von Dividenden kann nicht garantiert werden.
  • Psychologie des Marktes: Der Handel von Aktien an der Börse wird auch von einer psychologischen Komponente beeinflusst.
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Fonds: Die Alternative für die langfristige Geldanlage

Ihnen erscheint die Investition in einzelne Aktien zu aufwendig? Sie sind unschlüssig, welche Aktien Sie kaufen sollen? Oder möchten Sie Ihre Geldanlagen weiter streuen? Dann sollten Sie überlegen, in Fonds zu investieren.

Fonds sind Finanzinstrumente, die zumeist aus Aktien und Anleihen zusammengesetzt sind. Der Wert eines Fonds wächst mit den Einzelwerten, die in ihm enthalten sind, und gibt die erzielten Gewinne an die Anleger weiter. Auf diese Weise schöpfen Sie den Wertzuwachs Ihrer Anlage wie bei Aktien aus der realen wirtschaftlichen Entwicklung. Der Vorteil: Da Fonds aus verschiedenen Einzelwerten zusammengesetzt sind, ist Ihre Anlage immer gestreut, also auf mehrere Wertpapiere verteilt. Jedoch können Fonds wie Aktien im Wert schwanken und zu Verlusten führen.

Sie können in 2 Arten von Fonds investieren:

  • Klassische Investmentfonds: Sie werden von einer Investmentfirma aufgelegt und aktiv von einem Fondsmanager verwaltet. Dieser investiert die gebündelten Mittel der Wertpapiere in verschieden Vermögenswerte wie Aktien, Bankguthaben oder Renten. Diese Variante bietet mehr Sicherheit, zieht aber auch etwas höhere Kosten nach sich.
  • Indexfonds (ETFs): Dieser Fondstyp bildet einen Börsenindex nach, an dessen Wertentwicklung er gekoppelt ist. Statt also beispielsweise alle DAX‐Aktien zu kaufen, erwerben Sie einfach einen Fondsanteil. Indexfonds haben wegen der geringeren Managementaufwendungen niedrigere Kosten, Sie können damit kostengünstig in Märkte investieren. Auch in andere Anlageklasse können Sie mit Indexfonds investieren, da dieser Fondstyp sehr vielfältig ist.