Jahresendrally: Viele Märkte am Allzeithoch

Jahresendrally Viele Märkte am Allzeithoch

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Interview: „Jahresendrally mitnehmen!“
Lesen Sie hier das vollständige Interview mit Finanzmarktforscher Dimitri Speck.

Die Konjunktur lief 2019 schleppend, aber die Aktienbörsen befanden sich im Vorwärtsgang. Zum Jahresende sind neue Rekorde möglich.

Anfang Oktober erinnerten viele Experten an 2018. Vor Jahresfrist gingen die Märkte im vierten Quartal massiv in die Knie. Damals wuchs die Wirtschaft sogar besser als heute. Und doch ist aktuell alles anders: Obwohl der Brexit immer noch nicht in trockenen Tüchern und US‐Präsident Donald Trump von einem Impeachment‐Verfahren bedroht ist, zogen die Börsen seit Oktober nahezu unaufhaltsam aufwärts. Der Trend könnte sich fortsetzen. „Es gibt eine statistisch belegbare signifikante Weihnachtsrally“, erklärt der empirische Finanzmarktforscher Dimitri Speck. „Allein die rund elf Handelstage zwischen dem 14. Dezember und 4. Januar markieren im langjährigen Durchschnitt eine der besten Perioden an der Börse”, so der Experte.

Geopolitische Beruhigung in Sicht

Damit die Börsen den Schwung aufnehmen können, sollten allerdings die Rahmendaten stimmen. „Aktuell bestimmt ein Zusammenwirken von Berichtssaison, Konjunkturdaten und geopolitischen Risiken die Märkte“, erklärt David Wehner, Senior Portfoliomanager bei der Do Investment AG. „Der Status quo mit schwachen Konjunkturdaten und belasteten Unternehmensergebnissen ist zum überwiegenden Teil bekannt und eingepreist. Deshalb liegt der Fokus auch zum Jahreswechsel auf den geopolitischen Themen.“

Da hat sich zuletzt Besserung abgezeichnet: Donald Trump scheint mit nahendem Wahltermin im Handelskrieg auf Abkühlung des Konfliktes zu setzen. Denn eine Verschärfung würde die US‐Konjunktur noch stärker unter Druck setzen. „Das wird Trump mit Blick auf seine Wahlchancen nicht riskieren wollen“, erklärt Frank Fischer, Manager des Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. Auch die unendliche Geschichte um den Brexit scheint sich dem Ende zuzuneigen. Die Märkte hoffen bei den Wahlen am 12. Dezember auf ein klares Ergebnis, das für ein deutliches Votum zum Austritt sorgt.

Konjunkturelle Aussichten bessern sich

Gleichzeitig liegen traditionelle Bewertungskennzahlen wie die Kurs‐Gewinn‐Verhältnisse zwar nach den jüngsten Kursaufschwüngen meist über den historischen Durchschnitten. Aber der Niedrigzins und die fehlende Perspektive bei der Anlagealternative Anleihen sprechen kurz‐ und mittelfristig weiter für Aktien. Die jüngsten Konjunkturdaten aus Europa signalisieren Hoffnung. In Frankreich und Spanien läuft die Wirtschaft solide, Deutschland konnte im dritten Quartal ein Abgleiten in eine technische Rezession verhindern. Schließlich sorgt die anhaltend üppige Liquidität für positive Stimmung: „Die Märkte erhalten durch die Notenbanken viel Unterstützung“, resümiert Frank Fischer.

Langfristig aufstellen und kurzfristig mit Zertifikaten profitieren

comdirect bietet zahlreiche Möglichkeiten, von einer möglichen Jahresendrally zu profitieren. Bei den Top‐Preis ETFs der fünf Partner Amundi, Franklin Templeton, iShares, Lyxor und Vanguard fällt nur ein pauschales Orderentgelt von 3,90 Euro an. Ein Sparplan auf die Top‐Preis ETF ist sogar ab 25 Euro ganz ohne Orderentgelt möglich. Aktiv gemanagte Investmentfonds können Anleger ohne Ausgabeaufschlag ab 250 Euro in der Einmalanlage oder ab 25 Euro im Sparplan ordern. Alle wichtigen Anlagemärkte können mit diesen 25 Fonds abgedeckt werden.

Wer gezielt und kurzfristig auf eine Jahresendrally setzen will, kann zu Capped‐Bonus‐Zertifikaten greifen. Noch höhere Renditen sind mit Faktorzertifikaten möglich. Diese Papiere eignen sich vor allem für kurzfristige Spekulationen. Faktorzertifikate zeichnen die Wertentwicklung von DAX-Futures mit einem Multiplikationsfaktor ab. Es sind Multiplikatoren von z. B. vier (WKN CJ2632) oder sieben (z. B. WKN CJ263T) möglich. Allerdings bergen Faktorzertifikate auch erhöhte Risiken. Wenn es im DAX abwärtsgeht, verlieren sie auch das Vierfache oder Siebenfache an Wert. Bei Zertifikaten besteht als Schuldverschreibung zudem ein Emittentenrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten können Verluste bis hin zum Totalverlust eintreten.

Investmentfonds, ETFs, Capped‐Bonus‐Zertifikate und Faktorzertifikate unterliegen Kursschwankungen. Damit sind Kursverluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Bei Zertifikaten besteht als Schuldverschreibung zudem ein Emittentenrisiko. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten können Verluste bis hin zum Totalverlust eintreten. Die Auswahl der Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot, keine Aufforderung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie soll lediglich Ihre selbstständige Anlageentscheidung erleichtern und ersetzt keine anleger‐ und anlagegerechte Beratung. Allein verbindliche Grundlage des Kaufs bei Fonds sind die derzeit gültigen Verkaufsunterlagen des Fonds („Wesentliche Anlegerinformationen“, Verkaufsprospekt sowie Jahres‐ und Halbjahresberichte, soweit veröffentlicht). Diese Unterlagen erhalten Sie auf der Fonds‐Detailseite unter www.comdirect.de oder direkt beim Emittenten. Bei den hier dargestellten Informationen und Wertungen handelt es sich um eine Werbemitteilung, die nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit einer Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung genügt. Die Darstellung gibt nicht die Meinung von comdirect wieder. Darüber hinaus unterliegen die dargestellten Wertpapiere und sonstigen Finanzinstrumente keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlage‐ oder Anlagestrategieempfehlungen. Stand: 11.12.2019, Quelle: comdirect.de