Umlaufrendite

Geschätzte Lesedauer: 1 Minute

Glossar

a
b
c
d
e
f
g
h
i
j
k
l
m
n
o
p
q
r
s
t
u
v
w
x
y
z

Umlauf­ren­di­te nahe dem Null­punkt“. Sol­che oder ähn­li­che Über­schrif­ten waren in den ver­gan­ge­nen Mona­ten häu­fig in den Medi­en zu lesen. Denn die im Zuge der Euro-Kri­se vor­herr­schen­de Nied­rig­zins­pha­se ver­hin­dert, dass Anle­ger mit ver­meint­lich siche­ren Anla­gen noch attrak­ti­ve Ren­di­ten erzie­len kön­nen. Tat­säch­lich liegt die Umlauf­ren­di­te nahe null %.

Die Umlauf­ren­di­te wird gele­gent­lich auch als „Sekun­där­markt­ren­di­te“ bezeich­net. Sie bil­det die durch­schnitt­li­che Ren­di­te aller inlän­di­schen fest­ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­re ab, die über die best­mög­li­che Boni­tät ver­fü­gen. Somit kom­men als Berech­nungs­grund­la­ge haupt­säch­lich bereits emit­tier­te Staats­an­lei­hen oder ande­re direkt vom Staat garan­tier­te Anlei­hen mit einer Min­destrest­lauf­zeit von drei Jah­ren ins Spiel. Die Basis bil­den die soge­nann­ten Bun­des­bank-Refe­renz­prei­se oder Xetra-Kur­se. Kei­ne Rol­le spie­len Anlei­hen, die nicht auf Euro lau­ten.

Die Umlauf­ren­di­te wird ein­mal pro Tag von der Deut­schen Bun­des­bank ermit­telt. Sie galt lan­ge Zeit als der „DAX des Ren­ten­mark­tes“, also als wich­tigs­te Kenn­zahl, an der Anle­ger mit einem Blick erken­nen kön­nen, wie sich die Zin­sen ent­wi­ckeln. Exper­ten und Markt­teil­neh­mer haben heu­te zudem den Ter­min­markt­kon­trakt Bund-Future im Blick.