Trading-Fonds

Ver­trieb­s­ge­bühren sind für Anleger immer ärg­er­lich, denn sie schmälern die Ren­dite. Bei klas­sis­chen Invest­ment­fonds liegen die Aus­gabeauf­schläge in der Regel bei 3 bis 5 %. Aktien­fonds liegen dabei meist am oberen Ende der Spanne. Die Belas­tung wirkt sich umso stärk­er aus, je kürz­er die Fonds gehal­ten wer­den. Für Anleger, die ihre Fonds nicht für den langfristi­gen Ver­mö­gen­sauf­bau hal­ten wollen und zwis­chen­durch die Favoriten wech­seln, hat die Fonds­branche schon vor län­ger­er Zeit eine Alter­na­tive geschaf­fen – die soge­nan­nten Trad­ing-Fonds oder auch No-Load-Fonds.

Kein Ausgabeaufschlag

Trad­ing-Fonds sind Invest­ment­fonds, bei denen kein Aus­gabeauf­schlag erhoben wird. Bei diesen Fonds sind somit Aus­gabe- und Rück­nah­mepreis iden­tisch. Im Gegen­zug jedoch ist die jährliche Ver­wal­tungsvergü­tung höher als bei ver­gle­ich­baren klas­sis­chen Invest­ment­fonds. In der Regel liegt der Auf­schlag bei rund 0,5 % pro Jahr. Für Anleger wird die Auswahl damit zu einem Rech­enex­em­pel: Wer per Spar­plan über viele Jahre oder gar Jahrzehnte einen bes­timmten Fonds für die Altersvor­sorge ans­paren möchte, ist mit der klas­sis­chen Vari­ante bess­er bedi­ent. Denn bei lan­gen Zeiträu­men fällt der Aus­gabeauf­schlag aufs Jahr gerech­net nicht beson­ders stark ins Gewicht. Bei kürz­eren Anlagezeiträu­men sind dage­gen ten­den­ziell Trad­ing-Fonds kostengün­stiger.

Sparen auch bei klassischen Fonds

Voraus­set­zung für die Wahl ist jedoch, dass bei­de Vari­anten wirk­lich zur Ver­fü­gung ste­hen. Das ist längst nicht immer der Fall. Klas­sis­che Invest­ment­fonds mit Aus­gabeauf­schlag dominieren immer noch den Markt. Allerd­ings sind Anleger auch hier nicht gezwun­gen, die volle Ver­trieb­s­ge­bühr zu zahlen. Bei comdi­rect etwa sind grund­sät­zlich alle klas­sis­chen Invest­ment­fonds mit 50 % bonifiziert. Bei einem Aktien­fonds mit 5 % Aus­gabeauf­schlag zahlen comdi­rect Kun­den dementsprechend nur 2,5 %. Der klas­sis­che Fonds ist dem Trad­ing-Fonds in diesem Fall kosten­mäßig schon deut­lich früher über­legen.

Das Rech­nen ganz ers­paren kön­nen sich Anleger, wenn sie bei einem der zahlre­ichen Ange­bote von comdi­rect wie den Fonds­Dia­man­ten zugreifen. Denn hier ist der Aus­gabeauf­schlag kom­plett rabat­tiert – und die jährlichen Gebühren sind die von klas­sis­chen Invest­ment­fonds.