Nasdaq

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Die Geburts­stun­de der New Yor­ker Nasdaq (Natio­nal Asso­cia­ti­on of Secu­ri­ties Dealers Auto­ma­ted Quota­ti­ons) war der Anfang vom Ende der Prä­senz­bör­sen. Am 8. Febru­ar 1971 ging sie als ers­te voll­elek­tro­ni­sche Han­dels­platt­form an den Start. Sie wur­de von der Stan­des­or­ga­ni­sa­ti­on der Bro­ker (NASD) gegrün­det, damit Aktio­nä­re und Händ­ler über­all in den USA zu glei­chen Bedin­gun­gen han­deln konn­ten. Heu­te ist die Nasdaq am New Yor­ker Times Squa­re die mit Abstand größ­te elek­tro­ni­sche Bör­se und hat der „Wall Street“ den Rang abge­lau­fen. Rund 3.000 Unter­neh­men sind an der Nasdaq notiert. Sie ist Hei­mat für Apple und Micro­soft, Alpha­bet und Face­book. Der Nasdaq Com­po­si­te und der Nasdaq-100 gehö­ren zu den wich­tigs­ten Bör­sen­in­di­zes der Welt.

Weltweit beachtete Indizes

An der Nasdaq wer­den seit jeher tech­no­lo­gisch ori­en­tier­te Unter­neh­men gehan­delt. Aktu­ell ste­hen vor allem Com­pu­ter-, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Inter­net­wer­te im Fokus. Die Akti­en aus die­sen Wachs­tums­bran­chen ent­wi­ckel­ten sich über Jahr­zehn­te stür­mi­scher als Akti­en aus eta­blier­ten Bran­chen – im posi­ti­ven wie im nega­ti­ven Trend. So konn­te sich der Nasdaq Com­po­si­te Index, der alle Akti­en ent­hält und als Kurs­in­dex berech­net wird, zwi­schen dem Start 1971 bei 100 Punk­ten und dem Früh­jahr 2000 ver­fünf­zig­fa­chen. Danach brach er jedoch um mehr als 80 % ein und erreich­te erst im Jahr 2015 ein neu­es All­zeit­hoch.

Stär­ker noch als auf den Gesamt­in­dex ach­ten inter­na­tio­na­le Anle­ger auf den Nasdaq-100. Die­ser Aus­wahl­in­dex ent­hält die 100 größ­ten Wer­te, die an der Nasdaq gelis­tet sind. Der Nasdaq-100 ist ein Kurs­in­dex. Apple, Micro­soft, Alpha­bet, Ama­zon und Face­book sind hoch gewich­tet. Einen gro­ßen Anteil hat auch die Bio­tech­no­lo­gie, allen vor­an die Unter­neh­men Gilead, Amgen und Bio­gen.