Investmentfonds

Invest­ment­fonds spie­len für viele Anleger eine wichtige Rolle beim langfristi­gen Ver­mö­gen­sauf­bau. Sie leg­en ihr Geld nicht selb­st in Ver­mö­genswerte wie Aktien, Anlei­hen oder Immo­bilien an, son­dern geben es an Kap­i­talver­wal­tungs­ge­sellschaften. Die bün­deln das Geld viel­er Anleger in einem speziellen Topf – dem Invest­ment­fonds.

Welche Fonds gibt es?

Die Welt der Invest­ment­fonds ist vielfältig: Aktien­fonds investieren in Aktien, Renten­fonds in festverzinsliche Wert­pa­piere. Offene Immo­bilien­fonds leg­en das Geld vor allem in Büro-, Gewerbe- und Wohn­im­mo­bilien sowie Fest­geld an. Mis­ch­fonds investieren in ver­schiedene Anlage­for­men. Geld­mark­t­fonds investieren in kurzfristige festverzinsliche Wert­pa­piere. Dach­fonds wiederum erwer­ben Anteile an anderen Fonds. Bei all diesen Fonds übern­immt der Fonds­man­ag­er die Steuerung und Ver­wal­tung des Fonds nach den Maß­gaben des Fond­sprospek­ts. Er kann die Zusam­menset­zung des Depots je nach Mark­t­lage verän­dern.

Wie wird der Wert eines Fondanteils berechnet?

Jed­er Anleger erwirbt mit seinem eingezahlten Geld einen Teil des Fondsver­mö­gens. Je nach Höhe des Betrags bekommt er eine bes­timmte Anzahl an Fond­san­teilen. Der aktuelle Wert eines Anteils wird an jedem Börsen­tag ermit­telt. Dazu wer­den alle Werte des Fonds addiert und das Ergeb­nis durch die Zahl aller aus­gegebe­nen Anteile geteilt. Das Resul­tat ist der soge­nan­nte Rück­nah­mepreis pro Fond­san­teil. Ein Anteil an einem Pub­likums­fonds kostet häu­fig zwis­chen 50 und 200 Euro, allerd­ings sind auch deut­lich höhere Preise möglich.

Welche Kosten fallen bei der Fondsanlage an?

Der augen­fäl­lig­ste Kosten­block beim Fond­skauf ist der soge­nan­nte Aus­gabeauf­schlag. Diese Ver­trieb­s­ge­bühr liegt bei Aktien­fonds meist um rund fünf Prozent, Renten­fonds und Geld­mark­t­fonds sind in der Regel preis­gün­stiger. comdi­rect bietet bei allen Fonds min­destens 50 Prozent Dis­count auf den reg­ulären Aus­gabeauf­schlag.

Neben dem ein­ma­li­gen Aus­gabeauf­schlag fall­en jährlich zusät­zliche Kosten an. Die Man­age­ment­ge­bühren enthal­ten die Kosten der Fonds­ge­sellschaft für Research und Per­son­al und eine Bestand­spro­vi­sion für die ver­wal­tenden Banken. Auch hier hängt die Höhe der Gebühr stark vom Fond­styp ab. Bei Aktien­fonds und Mis­ch­fonds fall­en meist zwis­chen ein und zwei Prozent pro Jahr an, Renten­fonds sind etwas gün­stiger.

Um die jährlichen Gesamtkosten eines Fonds erfassen und ver­gle­ichen zu kön­nen, wird die TER (Total Expense Ratio) aus­gewiesen. Die TER schließt neben der jährlichen Man­age­ment­ge­bühr auch kleinere Kosten­blöcke für die Ver­wahrstelle, Druck­kosten, Steuer­prü­fung etc. ein. Nicht berück­sichtigt wer­den dage­gen Transak­tion­skosten, die auf Fond­sebene beim Kauf und Verkauf von Wert­pa­pieren entste­hen, sowie mögliche Aus­gabeauf­schläge. Bei Aktien­fonds liegt die TER meist zwis­chen 1,0 und 2,5 Prozent. Je klein­er die Zahl, desto geringer die Kosten.

Wie kann ich in Fonds investieren?

Beson­ders für Kleinan­leger ist die Gel­dan­lage in einem Fonds attrak­tiv: Bei comdi­rect kann man bere­its ab 25 Euro regelmäßig Fond­san­teile über einen Invest­mentspar­plan erwer­ben oder Ein­malan­la­gen täti­gen. Kleinan­leger kön­nen so Ver­mö­gen streuen und an den Ren­ditechan­cen der Kap­i­talmärk­te teil­haben. Ein Totalver­lust durch Insol­venz der Fonds­ge­sellschaft ist aus­geschlossen. Denn für jeden Fonds wird ein Son­derver­mö­gen gebildet. Im Falle ein­er Insol­venz der Kap­i­talver­wal­tungs­ge­sellschaft haben die Anleger Zugriff auf dieses Son­derver­mö­gen.