Branchenfonds

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Invest­ment­fonds sind für vie­le Anle­ger ers­te Wahl für den lang­fris­ti­gen Ver­mö­gens­auf­bau. Der gro­ße Vor­teil von Invest­ment­fonds: Sie kön­nen über ver­schie­dens­te Anteils­klas­sen, Regio­nen und Bran­chen hin­weg inves­tie­ren. Bei bestimm­ten Fonds ver­zich­ten die Anle­ger jedoch gezielt auf die Mischung und set­zen zur Depot­bei­mi­schung allein auf einen Wirt­schafts­sek­tor – mit den soge­nann­ten Bran­chen­fonds. Sie inves­tie­ren meist welt­weit, aber nur in Unter­neh­men eines ein­zi­gen Wirt­schafts­zwei­ges und ggf. ver­wand­ter Berei­che. Bran­chen­fonds wid­men sich in der Regel Sek­to­ren, die ein über­durch­schnitt­li­ches Zukunfts­po­ten­zi­al ver­spre­chen – zum Bei­spiel aktu­ell die Berei­che Phar­ma- und Bio­tech­no­lo­gie bzw. High­tech- und Inter­net­sek­tor.

Hohe Chancen, hohe Risiken

Beson­ders wachs­tums­star­ke Bran­chen ent­wi­ckeln sich oft schub­wei­se. Insti­tu­tio­nel­le und pri­va­te Anle­ger fra­gen dann die Akti­en der Bran­che so stark nach, dass die Notie­run­gen deut­lich stär­ker stei­gen kön­nen als im Durch­schnitt des Gesamt­mark­tes. Zudem set­zen zahl­rei­che Bran­chen­fonds nicht nur auf eta­blier­te Akti­en, son­dern auch auf die New­co­mer des Sek­tors. Die­se Anla­gen kön­nen bei Durch­brü­chen des Unter­neh­mens über­pro­por­tio­na­le Gewin­ne ein­brin­gen. Umge­kehrt sind aber auch Total­ver­lus­te bei ein­zel­nen Wer­ten und über­durch­schnitt­li­che Fonds­ver­lus­te mög­lich. Viel ent­schei­den­der als bei kon­ven­tio­nel­len Akti­en­fonds sind daher bei Bran­chen­fonds Ein­stiegs- und Aus­stiegs­zeit­punkt des Anle­gers.

Kosten der Anlage

Die lau­fen­den Gebüh­ren eines Bran­chen­fonds lie­gen in der Regel eben­so wie der regu­lä­re Aus­ga­be­auf­schlag auf dem Niveau von breit anle­gen­den Akti­en­fonds. Aller­dings gibt es unter den Bran­chen­fonds über­durch­schnitt­lich vie­le Tra­ding-Fonds. Bei die­sen Fonds müs­sen Anle­ger kei­nen Aus­ga­be­auf­schlag bezah­len, im Gegen­zug sind die jähr­li­chen Gebüh­ren etwas höher. Wer als Anle­ger die Märk­te inten­siv beob­ach­tet und ggf. bei Bran­chen­fonds schnell umschich­tet, greift ten­den­zi­ell eher zu den Ange­bo­ten ohne Aus­ga­be­auf­schlag.