Alpha

Geschätzte Lesedauer: 1 Minute

Glossar

a
b
c
d
e
f
g
h
i
j
k
l
m
n
o
p
q
r
s
t
u
v
w
x
y
z

Alpha ist nicht nur der ers­te Buch­sta­be des grie­chi­schen Alpha­be­tes oder ein Win­kel im Drei­eck. Der Buch­sta­be mar­kiert auch eine wich­ti­ge Kenn­zahl in der Bör­sen­spra­che. Mit dem Alpha wird die Abwei­chung der Wert­ent­wick­lung eines Fonds gegen­über sei­nem Ver­gleichs­maß­stab gemes­sen, der soge­nann­ten Bench­mark. Erfolg­rei­che Fonds­ma­na­ger erzie­len ein posi­ti­ves Alpha, weni­ger erfolg­rei­che ein ­nega­ti­ves.

Ein Bei­spiel: Der Euro STOXX 50 steigt in einem Jahr um 10 %. Das ist die all­ge­mei­ne Markt­ren­di­te (auch Beta genannt). Ein Mana­ger erwirt­schaf­tet mit sei­nem Fonds, der sich auf euro­päi­sche Stan­dard­wer­te kon­zen­triert, im sel­ben Zeit­raum ein Plus von 13 %. Er hat also durch geschick­te Aus­wahl und Timing sei­nen Refe­renz­in­dex um 3 Pro­zent­punk­te über­trof­fen bezie­hungs­wei­se ein Alpha von 3 % erzielt.

Dass ein Fonds­ma­na­ger in einem Jahr ein posi­ti­ves Alpha erzielt, ist gar nicht so sel­ten. Deut­lich schwie­ri­ger ist das über lan­ge Zeit­räu­me. Nur weni­ge Mana­ger erzie­len dau­er­haft Alpha und spie­len durch ihr Anlage­geschick die Zusatz­kos­ten ein, die durch akti­ves Manage­ment ent­ste­hen.