Aktien­gesellschaft

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In Deutsch­land gibt es weniger als 1.000 börsen­notierte Aktienge­sellschaften (AG). Im Ver­gle­ich zur Gesamtzahl der Unternehmen ist die Zahl der börsen­notierten AG damit ver­schwindend ger­ing. Aber: Fast alle großen Unternehmen haben diese Rechts­form gewählt. Ihre geschäftliche Entwick­lung, ihr Erfolg oder Mis­ser­folg im Inland und im Aus­land bee­in­flussen in beson­derem Maße die Entwick­lung der Wirtschaft. Und im Gegen­satz zu anderen Unternehmensfor­men wie der GmbH kann jed­er Bürg­er bei ein­er börsen­notierten Aktienge­sellschaft Teil­haber wer­den.

Gründe für den Börsengang

Der Grund für einen Börsen­gang („Going Pub­lic“) eines Unternehmens ist in der Regel die Finanzierung von Wach­s­tum, wenn klas­sis­che Finanzierungs­for­men wie Kred­ite nicht aus­re­ichen. Die Eigen­tum­srechte am Unternehmen wer­den dafür in viele Anteilss­cheine aufgeteilt. Diese Aktien kann jed­er Inter­essent an der Börse kaufen und so Miteigen­tümer der Aktienge­sellschaft wer­den. Der Aktionär ist am Grund­kap­i­tal der Aktienge­sellschaft beteiligt.

Dividende und Kursgewinne möglich

Börsen­notierte Aktienge­sellschaften bieten den Aktionären grund­sät­zlich Mitbes­tim­mungsrechte bei der Hauptver­samm­lung (es sei denn, es han­delt sich um Vorzugsak­tien). Dort kön­nen die Aktionäre die Geschäft­spoli­tik kom­men­tieren, über die Ent­las­tung des Vor­standes und den Div­i­den­den­vorschlag abstim­men. Pro Aktie par­tizip­ieren die Teil­haber gle­icher­maßen am Unternehmenser­folg. Sie erhal­ten bei entsprechen­der Gewin­nen­twick­lung eine jährliche Div­i­dende und kön­nen zudem von Kurssteigerun­gen der Aktie prof­i­tieren. Das Risiko des Aktionärs ist anders als bei ein­er Per­so­n­enge­sellschaft begren­zt. Mehr als das einge­set­zte Kap­i­tal kann er nicht ver­lieren.