Absolute Return

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Alt­kanz­ler Hel­mut Kohl galt nicht als gro­ßer Red­ner. Aber eini­ge sei­ner Zita­te sind in die Geschich­te ein­ge­gan­gen, zum Bei­spiel: „Ent­schei­dend ist, was hin­ten raus­kommt.“ Nach Kohls Mot­to ver­su­chen soge­nann­te Abso­lu­te-Return-Fonds, unabhängig von aktu­el­len Markt­ent­wick­lun­gen immer einen posi­ti­ven Ertrag für ihre Anle­ger zu erzie­len. Sie ver­fol­gen dabei zuwei­len auch Stra­te­gi­en, die früher Hedge­fonds vor­be­hal­ten waren.

Chan­ce und Risi­ko hängen stark vom vor­ge­ge­be­nen Ertrags­ziel ab. Eini­ge Fonds kon­zen­trie­ren sich auf Anlei­hen, ande­re auf Akti­en, vie­le mischen meh­re­re Anla­ge­klas­sen. Auch der Ein­satz von Absi­che­rungs­in­stru­men­ten und Deri­va­ten sowie ein schnel­ler Wech­sel zwi­schen den Anla­ge­klas­sen sind je nach Fonds mehr oder weni­ger stark ausgeprägt.

Für Abso­lu­te-Return-Fonds gibt es zwar Kate­go­ri­en, ein kla­rer Ver­gleichs­maß­stab hat sich bis­her jedoch nicht durch­ge­setzt. Prüfkriterien für Anle­ger sind Kurs­schwan­kun­gen sowie die anvi­sier­te und tatsächlich erreich­te Ren­di­te über längere Zeiträume. Abso­lu­te-Return-Fonds dürfen nicht mit Garan­tie­fonds ver­wech­selt wer­den. Garan­ti­en auf das ein­ge­zahl­te Kapi­tal gibt es bei Abso­lu­te-Return-Pro­duk­ten nicht.