Robo Advisor: So traege wie moeglich

Der Robo Advisor cominvest
„So aktiv wie möglich – so träge wie nötig“

Der Robo Advi­sor com­in­vest ist rasend schnell. Er ver­ar­beit­et Dat­en, checkt Abwe­ichun­gen und erken­nt Trends in einem Tem­po, bei dem kein Men­sch mithal­ten kann. Sascha Bringe ver­sucht es erst gar nicht. Die Auf­gabe des comdi­rect-Experten: zu kon­trol­lieren, dass der Algo­rith­mus für die comdi­rect-Anleger die best­möglichen Ergeb­nisse erzielt.

Tag für Tag erfasst Ihr Robo Advi­sor, Herr Bringe, was sich an den Märk­ten ändert. Das regt zum Han­deln an und beißt sich mit der Anlegerweisheit „Hin und her macht Taschen leer“…
Sascha Bringe: Leere Taschen gilt es zu ver­mei­den. Wir ver­suchen so aktiv wie möglich, aber so träge wie nötig zu sein – um nicht unnötig aufgeregt zu agieren. Das Depot wird nicht häu­figer als wirk­lich notwendig verän­dert.

Wie ver­mei­den Sie, unnötig aktiv zu wer­den?
Bringe: Dazu muss ich kurz erk­lären, wie unser Robo Advi­sor funk­tion­iert. Ihm geht es nicht darum, Märk­te zu ver­ste­hen. Der Robo Advi­sor macht eine tech­nis­che Date­n­analyse. Diese Dat­en wer­den täglich – über Nacht – einge­speist. Und natür­lich ändert sich immer etwas, weil die Märk­te sich immer ändern. Bei größeren Abwe­ichun­gen steuern wir sofort dage­gen und tauschen einzelne Werte aus. Alle Depots sollen ja jed­erzeit passend zum Risiko­pro­fil des Kun­den struk­turi­ert sein. Extrakosten für die Kun­den? Keine. Das ist alles in unserem All-in-Ent­gelt enthal­ten.

Moment mal, das ist alles all-inclu­sive, wie im Feri­en­club?
Bringe: Ja, die Idee ist im Grund­satz dieselbe. Jed­er Kunde bezahlt jährlich 0,95 Prozent seines Anlagevol­u­mens, das sind bei 3000 Euro monatlich 2,37 Euro. Wie oft wir das Port­fo­lio anpassen spielt für die Kosten keine Rolle. Ob wir von ETFs zu aktiv gem­anagten Fonds wech­seln oder umgekehrt, ist für die Kosten, mit denen der Kunde belastet wird, irrel­e­vant. Es gibt keine ver­steck­ten Transak­tion­skosten oder Aus­gabeauf­schläge. All-inclu­sive! Und die Kon­to- und Depot­führung ist ohne­hin kosten­los.

Robo-Advisor-Sascha-Bringe

Dem Robo Advi­sor gehört die Zukun­ft.“

Sascha Bringe

ist Grup­pen­leit­er comdi­rect first und com­in­vest

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Dem Robo Advi­sor gehört die Zukun­ft.

Diese Zukun­ft hat bei com­in­vest bere­its begonnen: Anle­gen mit dem für Sie passenden Port­fo­lio. Dafür sorgt nicht nur der Algo­rith­mus des Robo Advi­sors, son­dern Experten wie Sascha Bringe. Sie sor­gen dafür, dass dieser Algo­rith­mus die best­mögliche Leis­tung abruft. Immer im Sinne der Kun­den.

Auch das „dynamis­che Port­fo­lio-Man­age­ment“ von com­in­vest?
Bringe: Auf das dynamis­che Port­fo­lio-Man­age­ment sind wir beson­ders stolz. Damit ist gemeint, dass wir nicht nur darauf reagieren, wie die Märk­te sich entwick­eln. Wir set­zen uns in einem Experten­gremi­um auch proak­tiv zusam­men und disku­tieren größere Entwick­lun­gen. Sobald es zu echt­en Ver­w­er­fun­gen kommt, besprechen wir sofort, wie wir damit umge­hen. Zusät­zlich trifft sich der Anlageauss­chuss von com­in­vest regelmäßig und schaut, wie die Port­fo­liostruk­tur der fünf ver­schiede­nen Risikok­lassen anzu­passen ist – und ob über­haupt etwas anzu­passen ist. Um die Frage zu beant­worten: Ja, auch das ist im All-in-Ent­gelt enthal­ten.

Wenn Ihre Arbeit als dynamis­che Port­fo­lio-Man­ag­er erledigt ist, über­lassen Sie alles Weit­ere dem Robo Advi­sor?
Bringe: Wenn wir die Leit­planken fest­gelegt haben, kann der Robo Advi­sor übernehmen. Wir haben volles Ver­trauen zum Sys­tem! Wir greifen auf 9 Jahre Erfahrung in der Anlage­ber­atung zurück. Diese fließt jet­zt natür­lich auch in den Robo Advi­sor mit ein. Wir vali­dieren ständig, ob die Dat­en vernün­ftig ver­ar­beit­et wer­den und ob sie plau­si­bel sind. Wir hin­ter­fra­gen und check­en, wenn etwa das Wert­pa­pi­er, das let­zte Woche empfehlenswert war, es diese Woche nicht mehr ist. Oder umgekehrt. Meis­tens gibt es dafür gute Gründe.

Wird der Robo Advi­sor schlauer als selb­st erfahrene Berater?
Bringe: Noch nicht. Er lernt ja von unseren Erfahrun­gen, also kann er uns nicht über­legen sein. Und bis zur selb­stler­nen­den Intel­li­genz verge­ht sicher­lich noch etwas Zeit. Aber auch so prof­i­tieren unsere Kun­den, vor allem von sein­er Neu­tral­ität. Dem Robo Advi­sor ist es gle­ich, welch­er Kunde vor ihm sitzt und wie viel Geld dieser hat. Und er hat – anders als so manch­er Berater – keine per­sön­lichen Vor­lieben, wenn es um Anla­geop­tio­nen geht.

In welchem Bere­ich ist der Robo Advi­sor bess­er als men­schliche Berater?
Bringe: Früher hat­ten die Bankber­ater das Herrschaftswis­sen, das gibt es heute nicht mehr – glück­licher­weise. Unsere Kun­den sollen und kön­nen auf densel­ben Infor­ma­tion­spool bauen wie wir Berater. Und: Der Robo Advi­sor kann 100.000 Kun­den inner­halb ein­er Minute informieren – das schafft kein Berater.

Let­zte Frage, Herr Bringe: Wer­den Robo Advi­sors eines Tages selb­st vorschla­gen, wie das opti­male Depot aussieht?
Bringe: Das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn KI, also Kün­stliche Intel­li­genz, soll das Leben der Men­schen ja ein­fach­er machen. Eines Tages wer­den wir das Sys­tem fra­gen: „Was würdest du vorschla­gen?“ und überzeu­gende Antworten bekom­men. Dann wird es beispiel­sweise eine valide Möglichkeit sein, die Indi­vid­u­al­isierung­sop­tion für Kun­den weit­er aufzufäch­ern. Ich bin mir sich­er – das wird kom­men!