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WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Schwach - Fragile Waffenruhe in Iran
Fr, 08.05.26 18:05· Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Neue Kriegssorgen rund um den Iran haben am Freitag die deutsche Börse belastet. Der Leitindex Dax
Auf Wochensicht ergibt sich für den Dax ein Plus von 0,19 Prozent. Der MDax
Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird zurzeit auf die Probe gestellt: Teheran und die Vereinigten Staaten haben sich trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Der Iran attackierte US-Militärschiffe in der Meerenge von Hormus mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem Festland an. Unklar blieb, wer zuerst das Feuer eröffnete. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue iranische Angriffe. US-Präsident Donald Trump forderte Teheran unter Drohungen auf, "schnell" eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Die Feuerpause gelte aber trotz der Angriffe weiter.
Die Veröffentlichung des US-Jobberichts ließ die Anleger eher kalt. Die Beschäftigtenzahl stieg im April stärker als erwartet. Der Lohnzuwachs fiel etwas geringer aus als angenommen.
In der Berichtssaison ging es nach einigen heißen Tagen am Freitag gemächlicher zu. Quartalszahlen hatte die Commerzbank veröffentlicht, die zurzeit vor allem wegen der Übernahmeofferte der italienischen Unicredit im Fokus steht. Das Frankfurter Institut hob seine Prognosen an. Die im Dax notierten Anteile gaben dennoch um 3,9 Prozent nach. Die Analysten der kanadischen Bank RBC sprachen von ambitionierten Zielen.
Aus dem MDax berichteten der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones, der IT-Dienstleister Bechtle und der Chemiekonzern Evonik über das abgelaufene Quartal.
Bechtle gewannen 2,1 Prozent. Das Analysehaus Jefferies lobte den guten Jahresstart mit starker Nachfrage der öffentlichen Hand in Deutschland. Evonik legten um 1,4 Prozent zu. Vorgezogene Bestellungen hätten im ersten Quartal zu übertroffenen Erwartungen geführt, schrieb Analyst Chetan Udeshi von der US-Bank JPMorgan. Krones hingegen fielen um 1,1 Prozent. Das Unternehmen war wegen negativer Währungseffekte mit Rückgängen bei Umsatz und Ergebnis ins Jahr gestartet.
Rheinmetall verloren nach dem Kursrutsch am Vortag am Dax-Ende mehr als neun Prozent. Der seit Januar intakte Abwärtstrend setzte sich damit fort. Analyst David Perry von JPMorgan, der bei Rheinmetall bislang Kursrücksetzer stets als Kaufgelegenheit gesehen hatte, stufte die Papiere jetzt auf "Neutral" ab. Es scheine dem Rüstungskonzern aktuell schwer zu fallen, die eigenen Wachstumsambitionen zu erfüllen.
Unbeirrt auf Rallykurs befinden sich die Aktien des Waferherstellers Siltronic, die am Freitag gut zwölf Prozent gewannen. Vom KI-Boom voll erfasst, haben sie sich seit Anfang April fast verdoppelt.
Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---
Werte in diesem Artikel
| Name | Aktuell | Diff.% | Börse |
|---|---|---|---|
| BECHTLE AG | 31,54 | -3,96 % | Xetra |
| COMMERZBANK AG | 36,97 | +1,57 % | Xetra |
| DAX PERFORMANCE INDEX | 24.433,06 | -0,74 % | Xetra |
| DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE | 50.872,11 | +0,17 % | DOW JONES |
| EURO STOXX 50 | 6.049,74 | -0,21 % | STOXX |
| EVONIK INDUSTRIES AG | 15,50 | -1,40 % | Xetra |
| FTSE 100 | -- | -- | -- |
| KRONES AG | 113,20 | +0,53 % | Xetra |
| MDAX PERFORMANCE INDEX | 31.642,54 | -1,50 % | Xetra |
| RHEINMETALL AG | 1.207,20 | +0,62 % | Xetra |
| SILTRONIC AG | 89,10 | -7,04 % | Xetra |
| SWISS MARKET INDEX | 13.356,31 | +0,27 % | SIX Swiss Exchange Indices |
| UNICREDIT SPA | 71,62 | 0,00 % | Euronext Milan |
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