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Warum Ziele so wichtig sind für Deine Finanzen 

Manche Menschen haben Träume, die sie sich irgendwann einmal verwirklichen wollen. Andere Menschen haben keine Träume – sie haben Ziele. Der Unterschied zwischen einem Traum und einem Ziel ist ganz einfach: Ziele haben einen Plan. Auch für Deine Finanzplanung sind Ziele mit einem konkreten Plan wichtig. Denn ansonsten bleibt es leider einfach nur ein schöner Traum. 

 

Warum brauchst Du Investitionsziele und eine Strategie? 

„Ich möchte mehr Geld sparen. Ich möchte mein Geld erfolgreich anlegen. Ich möchte mich finanziell absichern. Ich möchte mehr Gehalt.“ Das sind zwar alles schöne Vorhaben, aber leider sind dies noch lange keine Ziele. Denn wie viel möchtest Du nun sparen? Was bedeutet erfolgreich anlegen? Wann bist Du denn finanziell abgesichert? Und wie viel mehr Gehalt soll es denn werden?

Ziele geben uns im Alltag Orientierung, helfen uns motiviert zu bleiben, sorgen für Erfolgserlebnisse und lenken den Fokus auf die wesentlichen Dinge. Ausgangssituation dafür sollte immer die ist-Situation sein: Wo befinde ich mich aktuell und wo möchte ich hin? Nur wer seine Investitionsziele kennt, kann gute Anlageentscheidungen treffen.

Wenn Du auf Sicherheit bedacht, nicht auf die Verfügbarkeit des Geldes angewiesen und mit einer geringen Rentabilität zufrieden bist, dann sind vielleicht Anleihen oder ein Festgeldkonto das richtige Produkt für Dich. Wenn es Dir wichtiger ist, eine gute Rendite zu erzielen, solltest Du dein Portfolio zu einem großen Anteil mit Aktien befüllen. Deine Strategie leitet sich also von Deinen Investitionszielen ab und hilft Dir dabei, das passende Produkt für Dich auszuwählen.

 

So definierst Du Deine Ziele 

Umso konkreter Dein Ziel ist, desto klarer wird für Dich auch das Bild und Du kannst besser planen. Ein bewährter Klassiker dafür ist die SMART-Methode. Sie besagt, Deine Ziele müssen spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sein. Und so funktioniert’s:


S wie spezifisch: Einfach nur zu sagen, Du möchtest Geld sparen oder anlegen funktioniert nicht, da es viel zu allgemein und viel zu unklar ist. Versuch also möglichst konkret zu sein, ohne dass es Interpretationsmöglichkeiten schafft. Dein Ziel sollte so definiert sein, dass auch eine dritte Person sofort versteht, was damit gemeint ist.

M wie messbar: Setzt eine Summe hinter Dein Ziel! Wie viel Geld möchtest Du monatlich investieren? Welche Rendite möchtest Du dabei erreichen? Nur so kannst Du Deine Ziele auch skalieren und auf Etappen herunterbrechen. Wenn Du nach der Halbzeit noch nicht bei der Hälfte angekommen bist, dann gilt es eben Ärmel hochkrempeln und etwas mehr anstrengen.

A wie attraktiv: Damit Du auch zu 100 Prozent hinter Deiner Zielsetzung stehst, sollte sie natürlich auch attraktiv für Dich sein. Überlege Dir, warum Du dieses Ziel hast und was der tiefergehende Wunsch ist. Möchtest Du unabhängiger von Deinem Partner oder Deinem Arbeitgeber sein? Oder möchtest Du für Dein Alter vorsorgen? Vielleicht möchtest Du Dir auch den Traum vom Eigenheim erfüllen. Was treibt Dich jeden Tag an und motiviert Dich am Ball zu bleiben?

R wie realistisch: Du möchtest 50 Prozent Deines Einkommens sparen? Eine Rendite von 20 Prozent erlangen? Oder in zehn Jahren dein Eigenheim finanzieren? Nimm Deine Ziele kritisch unter die Lupe. Wichtig ist, dass Du die Balance findest zwischen großen und attraktiven Zielen, aber auch annähernd erreichbaren.

T wie terminiert: Setz Dir eine Deadline! Bis wann möchtest Du Dein Ziel erreicht haben? Umso größer und langwieriger Dein Ziel, desto wichtiger ist es, hier auch Zwischenziele zu terminieren.

 

Bleib motiviert 

Anfangs ist die Motivation noch groß und man ist fokussiert. Bei vielen kommen nach ein paar Monaten oder bereits nach wenigen Wochen die ersten Durchhänger. Man hat sich eine Shopping-Tour gegönnt, zu viel Geld für Geschenke ausgegeben oder spontan ein Wellnesswochenende gebucht und kann das Zwischenziel nicht mehr halten. Aber auch das ist okay, solange man reflektiert ist und die Zielerreichung wieder in den Fokus rückt. Ein schwacher Moment gefährdet nicht gleich das große Projekt.

Um das persönliche Ziel wieder in den Fokus setzen, lohnt es sich ein Erfolgstagebuch zu führen, in dem Du Deine Ziele und die einzelnen Etappen notierst. Oder Du nutzt Visualisierungen oder ein Moodboard, auf dem Du Bilder sammelst, die Dich motivieren weiterzumachen. Trau dich zu experimentieren und Dinge auszuprobieren, die Dir dabei ans Ziel zu kommen.

 

Über Margarethe Honisch: 

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Margarethe ist Finanzbloggerin und zeigt auf ihrem Blog Fortunalista, dass Finanzplanung weder langweilig noch kompliziert ist. Sie möchte Frauen dazu motivieren ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen. Die hauptberufliche Online-Redakteurin zeigt, dass jede Frau auch ohne Bankenlehre oder BWL-Studium erfolgreich investieren und für ihr Alter vorsorgen kann.

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