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Schritt für Schritt zu einem kleinen Vermögen 

Mit Fonds- und ETF-Sparplänen ist der Start an der Börse ganz einfach – und der langfristige Erfolg fast schon garantiert. 

In Zeiten von homöopathisch niedrigen Zinsen und vielerorts astronomisch hohen Immobilienpreisen wird Vermögensaufbau immer schwieriger. Ohne Aktien ist er sogar verdammt mühsam und fast nicht mehr möglich. Aktien sind langfristig die erfolgreichste Anlageklasse überhaupt und liefern satte Renditen. Zumindest einen Teil Deines Ersparten solltest Du deshalb an der Börse investieren. Je früher Du damit anfängst, desto besser. Ein prima Einstieg in die Börsenwelt sind Aktienfonds- und Indexfonds-Sparpläne. Schritt für Schritt baust Du damit ein kleines Vermögen auf. Und das schon mit relativ kleinen Sparraten.

Je nachdem, was Dein Budget hergibt und was Deine Bank oder Dein Onlinebroker anbietet, kannst Du Raten ab 25 Euro sparen. Das muss auch gar nicht monatlich passieren. Viele Banken und Onlinebroker bieten beispielsweise auch Intervalle von zwei, drei oder sechs Monaten an. Es lohnt sich übrigens, die Gebühren für die Ausführungen zu vergleichen. Börsen-Webseiten und -Magazine liefern regelmäßig entsprechende Tests. Die Gebühren für die Sparpläne halten sich aber in der Regel in Grenzen.

Und so geht es: Du entscheidest Dich für einen Aktienfonds oder einen Indexfonds (ETF), eröffnest einen Sparplan, wählst Deine Rate und Dein Sparintervall und schon läuft alles ganz automatisch. Du investierst sogar antizyklisch, was Börsenexperten für eine ziemlich kluge Strategie halten. Das heißt: Steigen die Kurse hoch, sind Aktien also teuer, kaufst Du wenige Fondsanteile. Fallen die Kurse, gibt es die Papiere quasi im Sonderangebot und Du kaufst mehr Anteile. Vorausgesetzt Du veränderst Deine Sparrate nicht.

Das könntest Du nämlich tun. Mit Sparplänen bleibst Du maximal flexibel. Du kannst die Sparrate jederzeit erhöhen, reduzieren oder sogar ganz aussetzen. Das geht bei den Onlinebrokern mit wenigen Klicks. Dies ist zum Beispiel in Auszeiten vom Job oder auch der Elternzeit eine tolle Sache. Und Du kannst jederzeit Geld entnehmen, indem Du Fonds- beziehungsweise ETF-Anteile verkaufst, wenn es unbedingt sein muss. Gerade wenn wir noch am Anfang unseres Vermögensaufbaus sind, ist das eine beruhigende Alternative. Cleverer ist es aber, den Sparvertrag stur laufen zu lassen, vielleicht bei Gehaltserhöhungen die Sparrate nach oben anzupassen und ansonsten am besten keine Anteile zu verkaufen. So profitierst Du von den langfristig hervorragenden Renditen von Aktien.

 

Kleine Rate, große Wirkung 

Aktien sind nämlich ein echter Renditebringer. Das beweist auch der Blick auf das das Aktiendreieck des Deutschen Aktieninstituts (DAI). Es zeigt nicht nur die guten Renditen, sondern vor allem macht es deutlich, dass das Verlustrisiko mit der Anlagedauer, also Deinem Anlagehorizont immer weiter schwindet. So brachte beispielsweise ein breit gestreutes Aktienportfolio im Dax bei einer Einmalanlage und einem 20-jährigen Anlagehorizont historisch im Schnitt 8,9 Prozent Rendite pro Jahr. Dabei lag im ungünstigsten Fall die Wertentwicklung aus Kursgewinnen und Dividenden (Rendite) bei jährlich 3,8 Prozent und im besten bei 15,2 Prozent. Nicht schlecht, oder?

Wenig überraschend angesichts dieser Zahlen, dass sich auch Sparpläne super entwickeln. Der Fondsverband BVI liefert dazu eine tolle Statistik, die monatlich aktualisiert wird. Wenn Du zehn Jahre lang monatlich 100 Euro in einen Aktienfonds mit Schwerpunkt deutsche Aktien investiert hättest, dann wären aus 12.000 Euro immerhin 14.566 Euro geworden (Stichtag: 31. Dezember 2018). Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 3,8 Prozent. Und wenn Du 20 Jahre durchgehalten hättest, wären aus 24.000 Euro bei einer durchschnittlichen Rendite von 4,1 Prozent stolze 36.730 Euro geworden. Natürlich gibt es Fonds, die besser und die schlechter abgeschnitten haben. Bei global investierenden Aktienfonds wäre die Rendite sogar noch ein bisschen höher gewesen.

Ich bin ein sehr großer Fan von Sparplänen und habe seit Jahren gleich mehrere. Es lohnt sich! Mitunter wundere ich mich sogar immer wieder, wie sehr. Und als Einstieg in die Börse sind sie erst recht prima. Kleine Summen, hohe Flexibilität, automatisches Sparen – quasi perfekt. Fang einfach an! Und schau nicht so oft hin, vor allem in schwachen Börsenzeiten nicht. Über die Jahre wird ein schönes Sümmchen zusammenkommen, trotz zwischenzeitlicher Rücksetzer. Versprochen!

 

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Fondssparpläne kannst Du oft schon ab Raten von 25 oder 50 Euro abschließen.
  • Langfristig bringen Aktienfonds-Sparpläne sehr gute Renditen.
  • Du bleibt mit diesen Sparplänen maximal flexibel, kannst die Raten und das Sparintervall jederzeit anpassen oder aussetzen.
  • Brauchst Du einmal Geld, kannst Du jederzeit Fonds- oder ETF-Anteile verkaufen.

 

Über Jessica Schwarzer: 

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Jessica Schwarzer ist Autorin für das finanz-heldinnen Magazin und eine der renommiertesten Finanzjournalistinnen Deutschlands. Ihre Leidenschaft für die Börse hat die gebürtige Düsseldorferin zum Beruf gemacht. Die langjährige Chefkorrespondentin und Börsenexpertin des Handelsblatts (2008 bis 2018) arbeitet heute selbstständig als Journalistin und Moderatorin. Sie hat mehrere Bücher über die Psychologie von Anlegern und Investmentstrategien geschrieben. Die deutsche Aktienkultur ist ihr eine Herzensangelegenheit, für die sie sich auch mit Vorträgen und Seminaren stark macht. Darüber hinaus schreibt sie eine wöchentliche Kolumne bei onvista.de, einem der meistbesuchten Finanzportale in Deutschland.

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