Kaufen und halten! 

„Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.“ So einfach ist das, laut André Kostolany. Und der muss es wissen, war er doch ein extrem erfolgreicher Börsianer, meint Madame Moneypenny in ihrem Gastbeitrag. 

Geprägt durch Geschichten der Eltern, Berater und so weiter, denken viele Noch-nicht-Börsianer, dass es sehr aufwändig ist, in Aktien zu investieren. Oft wird ein Bild von ständigem Kaufen und Verkaufen gemalt. Davon, jeden Tag Finanznachrichten konsumieren und immer mit einem Finger am Köpfchen zu sein, um den nächsten großen Deal nicht zu verpassen.

Kann man sicherlich so machen, muss man aber nicht. Im Gegenteil: Häufiges Kaufen und Verkaufen ist schlecht für die Rendite.

 

Warum Buy-and-Hold funktioniert 

Was viele zu Anfang nicht wissen: Jeder Kauf und Verkauf kostet Geld, denn der Broker, der Deinen Auftrag ausführt, möchte schließlich auch bezahlt werden. Oftmals kostet so ein Trade mindestens 4,90 Euro – und zwar jedes Mal, wenn Du kaufst oder verkaufst. Dieses Geld kannst Du also nicht investieren, sondern es geht für Gebühren drauf.

Hinzu kommt, dass Du nicht wissen kannst, wie sich der Aktienkurs entwickeln wird. Woher willst Du also wissen, wann ein guter Zeitpunkt zum Kaufen oder Verkaufen ist? Vielleicht denkst Du Dir: „Super, meine Aktie ist heute gestiegen. Dann werde ich sie mal mit Gewinn verkaufen.“ Du verkaufst und am nächsten Tag steigt der Kurs aber noch viel weiter. Dann ärgerst Du Dich oder kaufst sie wieder zurück, aber diesmal zu einem teureren Preis, denn der Wert ist ja in der Zwischenzeit gestiegen.

Da hilft nur: Kaufen und halten. Ganz einfach. Ganz langweilig. Super effektiv.

 

Zeit ist der entscheidende Faktor 

Buy-and-Hold beinhaltet vor allem auch, in Krisenzeiten nicht zu verkaufen. Denn auch hier stellt sich wieder die Frage: Wann ist die Krise vorbei? Keiner weiß es, auch Du nicht. Wenn Du zu einem schlechten Zeitpunkt verkaufst, verlierst Du bares Geld.

An der Börse heißt es durchzuhalten. Denn nur auf lange Sicht sprudeln die Gewinne und das Verlustrisiko nimmt rapide ab. Ich rede hier von einem Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren. So lange muss man schon durchhalten.

Außerdem ist Buy-and-Hold viel entspannter als aktives Handeln. Du erarbeitest einmal Deine Strategie, richtest einen ETF-Sparplan ein und tust ab da einfach gar nichts mehr. In der Krise freust Du Dich, dass Du günstig nachkaufen kannst und in Boomzeiten freust Du Dich, wenn Du Gewinne machst.

So einfach und entspannt kann Geldanlage sein.

Wie genau Du langfristig mit Buy-and-Hold Dein Geld vermehren kannst, zeige ich Dir übrigens Schritt für Schritt in meinem Online-Video-Kurs.

 

Über Natascha Wegelin: 

Natascha möchte mit ihrem Blog Madame Moneypenny Frauen auf ihrem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit begleiten. Sie inspiriert Frauen dazu, sich vor Abhängigkeit zu schützen und sich aus ihrer Unwissenheit zu befreien. Mit ihrem Angebot unterstützt sie Frauen auf ihrem Weg in die finanzielle Freiheit. Auf dem Blog findet jede(r) Starthilfe, die/der sich auf eine Reise in die finanzielle Unabhängigkeit begeben möchte..

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