Pressemitteilung

25.05.2016 - comdirect Spar- und Anlageindex: Kostenloses Girokonto hat bei Kunden hohe Priorität

  • Für 84 Prozent der Deutschen gehört kostenlose Kontoführung zum Service einer guten Bank
  • Gebührenfreie Services für Geringverdiener am wichtigsten
  • Sparneigung steigt auf 12-Monatshoch, Indexstand April: 105,7 Punkte

Quickborn. Die Mehrheit der Deutschen erwartet kostenlose Dienstleistungen rund um ihr Girokonto: So legen etwa 84 Prozent Wert darauf, dass sie keine Gebühren zahlen müssen. Kritisch sehen die Verbraucher die Verknüpfung eines Girokontos mit einem Mindestzahlungseingang (73 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Umfrage von comdirect im Rahmen des Spar- und Anlageindex. Einen hohen Stellenwert hat bei den Deutschen die Verfügbarkeit gebührenfreier Kontoauszüge (88 Prozent). Angebote wie eine kostenlose Kreditkarte (59 Prozent) oder ein kostenloses Depot (48 Prozent) stehen eher hinten an. „Aufgrund der aktuellen Zinslage haben viele Banken das Angebot eines komplett gebührenfreien Girokontos eingestellt“, erklärt Kirsten Albers, Leiterin Banking bei comdirect. „Sparer scheinen aber gerade bei Niedrigzinsen die anfallenden Gebühren als zusätzliche Belastung zu empfinden.“

Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen auch: Je niedriger das Haushaltsnettoeinkommen, desto wichtiger ist den Bankkunden Transparenz, dass also keine versteckten Kosten anfallen. Im Rahmen der Umfrage gaben 93 Prozent der Befragten mit einem Nettoeinkommen unter 1.000 Euro an, bei der Wahl des Girokontos am stärksten auf kostenlose Kontoauszüge zu achten. Die Eröffnung eines Depots oder die Nutzung einer Kreditkarte ohne Gebühr ist für Geringverdiener dagegen weniger wichtig. Steigt das Einkommen, steigt jedoch auch die Priorität einer kostenlosen Kreditkarte. Ab einem Nettoverdienst von 4.000 Euro steht dieses Kriterium bei fast 70 Prozent der Deutschen an erster oder zweiter Stelle.

Insgesamt zeigt der aktuelle comdirect Spar- und Anlageindex einen Anstieg der Sparneigung: Im Vergleich zum Vormonat springt der Index im April von 98,8 auf 105,7 Punkte. Damit verzeichnet der Index den höchsten Wert der letzten zwölf Monate. Statt zu konsumieren, sparen die Deutschen also wieder – im vergangenen Monat im Schnitt etwa 119 Euro. Drei Viertel der Befragten (78 Prozent) nutzen Kontoanlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld als Anlageform für ihr Erspartes. 68 Prozent verwahren ihr Geld lieber als Guthaben auf dem Girokonto – oder haben es gleich als Bargeld zur Hand. Die Vorsorge rechtzeitig im Blick zu haben, ist weiterhin wichtig: Rund die Hälfte (55 Prozent) legt ihr Geld in Lebensversicherung, Bausparvertrag oder Altersvorsorge an. Wertpapiere sind auch im April die am wenigsten genutzte Anlageform. Etwa ein Drittel der Deutschen (29 Prozent) investierte im vergangenen Monat in Aktien, Fonds oder Zertifikate.


Top Ten Geldanlage: So legten die Deutschen im April ihre Ersparnisse an

1. Girokonto (60%)
2. Sparbuch (54%)
3. Tagesgeld (40%)
4. Bausparvertrag (34%)
5. Lebensversicherung (31%)
6. Altersvorsorge (29%)
7. Bargeld (29%)
8. Festgeld (22%)
9. Fonds (19%)
10. Aktien (17%)

 

Hintergrund zum comdirect Spar- und Anlageindex

Der comdirect Spar- und Anlageindex erscheint monatlich und gibt Aufschluss darüber, ob Privatpersonen in Deutschland tendenziell eher sparen oder konsumieren. Der Index basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1.600 Bundesbürgern, die vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt wird. Er spiegelt das Verhalten der Privatpersonen mit Blick auf ihre Anlagen und Ausgaben wider – und damit ihre Sparneigung. Ausführliche Informationen zum comdirect Spar- und Anlageindex finden Sie in dem Factsheet, das wir Ihnen gerne zusenden.

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Ansprechpartner für diese Pressemitteilung:

Amir Madani Rascado
comdirect bank AG, Pascalkehre 15, 25451 Quickborn
Telefon +49 (0) 41 06/704-13 15
E-Mail:
amir.madanirascado@comdirect.de


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