Pressemitteilung

17.03.2016 - comdirect Spar- und Anlageindex: Jeder Zweite spart nicht für Kinder

50 Prozent der Deutschen sparen nicht für die eigenen Kinder, Enkel oder Patenkinder – Wenn für Kinder gespart wird, dann mit niedrig verzinsten Anlageprodukten – Indexstand Februar: 98,0 Punkte

Quickborn. Die Hälfte der Deutschen legt nichts für den eigenen Nachwuchs, die Enkel oder Patenkinder zurück. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von comdirect im Rahmen des Spar- und Anlageindex. Die Ergebnisse belegen darüber hinaus: Wenn für Kinder gespart wird, dann stehen niedrig verzinste Anlageprodukte hoch im Kurs. Vier von zehn Befragten (40 Prozent) geben an, dass sie regelmäßig auf ein Spar-, Festgeld-, oder Tagesgeldkonto einzahlen, um ein Kind in der Familie finanziell abzusichern. Wertpapiere nutzen für diesen Zweck gerade mal acht Prozent der Bundesbürger. Weitere sechs Prozent haben zudem eine Ausbildungsversicherung für das Kind abgeschlossen.

Die Umfrage zeigt darüber hinaus: Mit steigendem Einkommen wird auch eher etwas für Kinder zurückgelegt. Zudem ist eine Korrelation zwischen der Höhe des Haushaltseinkommens und der Wertpapieraffinität festzustellen: Je höher das Haushaltsnetto, desto größer der Anteil von Aktien- und Wertpapiersparplänen. Bei einem Nettoverdienst von 4.000 Euro oder mehr pro Haushalt wird diese Anlageform von immerhin 21 Prozent genutzt. „Angesichts der Niedrigzinsen rentieren sich viele klassische Anlageformen wie Sparbuch oder Tagesgeld kaum noch. Daher ist es aus unserer Sicht sinnvoll, einmal über Fonds- oder Aktiensparpläne nachzudenken. Dazu bedarf es keiner großen Beträge, oft reichen bei solchen Sparplänen schon 25 Euro im Monat aus“, sagt Jan Enno Einfeld, Leiter Investing bei comdirect.

Insgesamt zeigt der aktuelle comdirect Spar- und Anlageindex jedoch, dass die Deutschen derzeit lieber konsumieren als zu sparen. So ist der Index im Vergleich zum Vormonat von 101,1 Punkten auf 98,0 Punkte gesunken. Im Schnitt hat jeder Bundesbürger im vergangenen Monat 109 Euro zur Seite gelegt. 28 Prozent der Sparer haben ihr Geld dabei in Wertpapiere investiert und 77 Prozent haben auf Kontoanlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld vertraut. Über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) legten ihr Erspartes darüber hinaus in einen Bausparvertrag, eine Lebensversicherung oder die Altersvorsorge an. Das Geld schnell griffbereit zu haben, ist zudem weiterhin beliebt: So gaben fast zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) an, ihr Geld entweder als Guthaben auf dem Girokonto oder gleich als Bargeld zu verwahren.

 


Top Ten Geldanlage: So legten die Deutschen im Februar ihre Ersparnisse an

1. Girokonto (56%)
2. Sparbuch (54%)
3. Tagesgeld (41%)
4. Bausparvertrag (34%)
5. Lebensversicherung (29%)
6. Altersvorsorge (29%)
7. Bargeld (29%)
8. Fonds (19%)
9. Festgeld (17%)
10. Aktien (13%)

 

Hintergrund zum comdirect Spar- und Anlageindex

Der comdirect Spar- und Anlageindex erscheint monatlich und gibt Aufschluss darüber, ob Privatpersonen in Deutschland tendenziell eher sparen oder konsumieren. Der Index basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1.600 Bundesbürgern, die vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt wird. Er spiegelt das Verhalten der Privatpersonen mit Blick auf ihre Anlagen und Ausgaben wider – und damit ihre Sparneigung.

Ausführliche Informationen zum comdirect Spar- und Anlageindex finden Sie in dem Factsheet, das wir Ihnen gerne zusenden.

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Ansprechpartner für diese Pressemitteilung:

Amir Madani Rascado
comdirect bank AG, Pascalkehre 15, 25451 Quickborn
Telefon +49 (0) 41 06/704-1315
E-Mail:
amir.madanirascado@comdirect.de


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