Pressemitteilung

24.09.2013 - comdirect Studie: Wertpapiere kaufen oder nicht? Anleger im Westen sind geteilter Meinung

Regionalanalyse des „comdirect Wertpapierradar Deutschland“ für die Bundesländer an Rhein, Main und Saar – Überdurchschnittlich hohe Kaufbereitschaft in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz

Quickborn. Fast jeder zweite Deutsche an Rhein, Main und Saar hat schon einmal mit Wertpapieren gehandelt (49 Prozent). Dabei haben Saarländer (56 Prozent) und Hessen (53 Prozent) vergleichsweise viel Erfahrung. Das zeigt die Regionalanalyse des „comdirect Wertpapierradar Deutschland“. Die repräsentative Studie untersucht Einstellungen und Verhalten rund um Aktien, Fonds und andere Wertpapiere. Demnach entsprechen die Erfahrungswerte in Rheinland-Pfalz (49 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (48 Prozent) dem bundesweiten Durchschnitt von 49 Prozent.

Grafik: Wer Erfahrung mit Wertpapieren hat

Frage: „Haben Sie schon einmal Wertpapiere, also Aktien, Anleihen, Fonds, Zertifikate oder ähnliches, gekauft oder verkauft?“
Basis: Alle Befragten (Deutschland n = 2.960; Saarland n = 83; restliche Länder n = 200). Alle Angaben in Prozent.

Das Saarland liegt auch vor den anderen Bundesländern im Westen, wenn es um das Interesse an Wertpapieren geht. 71 Prozent der Befragten dort informieren sich über Aktien, Fonds oder Anleihen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 64 Prozent. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen liegt leicht über diesem Wert (67 Prozent), Rheinland Pfalz (63 Prozent) und Hessen (62 Prozent) sind leicht darunter.

Grafik: Wer sich über Wertpapiere informiert

Frage: „Wo informieren Sie sich, wenn es um das Thema Wertpapiere geht?“ Mehrfachantworten möglich; alle Antworten, in denen mindestens eine Informationsquelle genannt war.
Basis: Alle Befragten (Deutschland n = 2.960; Saarland n = 83; restliche Länder n = 200). Alle Angaben in Prozent.

Allerdings zeigt das „Wertpapierradar“ Unterschiede zwischen den Bundesländern in Bezug auf die bevorzugten Informationsquellen: Die Befragten in Rheinland-Pfalz greifen häufiger als der durchschnittliche Bundesbürger zu klassischen Wirtschaftsmedien oder lassen sich von ihrer Bank beraten. In Hessen und Nordrhein-Westfalen werden Online-Finanzportale häufiger angeklickt als in anderen Bundesländern. Vielen Bürgern an Rhein und Ruhr ist zudem der Anlagetipp von Freunden und Bekannten wichtig. Die Saarländer informieren sich anders: Sie schauen überdurchschnittlich oft in Fachbücher.

„Im bundesdeutschen Vergleich informieren sich besonders viele Anleger im Westen“, sagt Daniel Schneider, Leiter Brokerage bei comdirect. „Dieses Wissen hilft ihnen bei einem konkreten Investment.“ Rund ein Viertel der Befragten in den vier Bundesländern plant nach eigener Aussage, in diesem Jahr Wertpapiere zu kaufen. „Gerade in der Niedrigzinsphase kann sich diese Entscheidung auszahlen: Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, der kommt an Aktien oder Fonds nicht vorbei“, so Schneider.

Über die Studie:
Die Daten für das „comdirect Wertpapierradar Deutschland“ wurden im Dezember 2012 vom Marktforschungsdienstleister Toluna erhoben und von comdirect ausgewertet. In einem Online-Panel wurden bundesweit 2.960 Personen über 18 Jahren befragt, quotiert nach Alter, Geschlecht und Region.

Das „comdirect Wertpapierradar Deutschland“ mit zahlreichen Daten und Grafiken steht zum Download bereit unter www.comdirect.de/wertpapierradar.

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Ansprechpartnerin für diese Pressemitteilung:
Annika Fischer
comdirect bank AG, Pascalkehre 15, D-25451 Quickborn
Telefon +49 (0) 41 06/704-1192
E-Mail annika.fischer@comdirect.de.

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