Trotz Eurokrise: Europäer halten Staatsanleihen für die sichersten Wertpapiere

Quickborn, 31.07.2013

Fonds und Aktien gelten als deutlich unsicherer – Spanier und Italiener schätzen Staatsanleihen sicherer ein als Deutsche

Quickborn. Die Eurokrise hält an – dennoch hält fast die Hälfte der Europäer (48 Prozent) Staatsanleihen für eine sichere Anlageform. Sie gelten damit als das sicherste Wertpapier, wie das „comdirect Wertpapierradar Europa“ zeigt. Zum Vergleich: 29 Prozent glauben, dass ihr Geld in Fonds sicher aufgehoben ist. Über Aktien sagen dies 28 Prozent der Befragten.

In Deutschland halten 44 Prozent der Befragten Staatsanleihen für sicher – deutlich weniger als in den Krisenstaaten Spanien (52 Prozent) und Italien (51 Prozent). Besonders großes Vertrauen in Staatsanleihen haben die Polen – 64 Prozent der dort Befragten glauben, ihr in dieser Anlageklasse angelegtes Geld zurückzuerhalten.

„Die Eurokrise hat gezeigt, dass Staatsanleihen kein sicherer Hafen sind. Das wichtigste Gebot bei der Geldanlage mit Wertpapieren ist ein gut diversifiziertes Depot“, sagt Daniel Schneider, Leiter Brokerage bei comdirect. „Anleger sollten nie nur auf eine Anlageklasse setzen, sondern breit investieren.“

Über die Studie: Die Daten für das „comdirect Wertpapierradar Europa“ wurden im Dezember 2012 vom Marktforschungsdienstleister Toluna in acht Ländern erhoben und von comdirect ausgewertet. In einem Online-Panel wurden insgesamt 6.460 Personen über 18 Jahren befragt, quotiert nach Alter, Geschlecht und Region.

Das „comdirect Wertpapierradar Europa“ mit zahlreichen Daten und Grafiken steht zum Download bereit unter www.comdirect.de/wertpapierradar_europa.

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Annika Fischer
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