Studie: Eurokrise hat Skepsis gegenüber Aktien verstärkt

Quickborn, 22.07.2013

Italiener, Niederländer und Franzosen besonders verunsichert – Befragte in Ländern außerhalb der Eurozone sind optimistischer

Quickborn. Die Staatsschuldenkrise im Euroraum hält viele Europäer vom Aktienkauf ab. Besonders groß ist die Verunsicherung bei den Italienern, Niederländern und Franzosen. Hier sieht fast jeder Zweite in der Krise eher einen Grund gegen den Aktienerwerb. In Deutschland sind es 37 Prozent. Für die Befragten in den nicht betroffenen Ländern hat die Eurokrise einen geringeren Einfluss: So geben 24 Prozent der Schweden und 28 Prozent der Briten an, die Krise sei ein Grund gegen einen Aktienkauf. Dies sind Ergebnisse des „comdirect Wertpapierradar Europa“, einer repräsentativen Studie in acht europäischen Ländern. Demnach hat die Eurokrise bei 73 Prozent der Befragten die Skepsis gegenüber Aktien verstärkt.

„Wer in der Eurokrise auf Aktien verzichtet, begeht einen Fehler“, sagt Daniel Schneider, Leiter Brokerage bei comdirect. „Denn durch die Krise erleben wir eine Zeit historisch niedriger Zinsen. In diesem Umfeld bieten Aktien langfristig bessere Renditeaussichten als klassische Sparkonten. Wer den schleichenden Wertverlust seines Ersparten verhindern will, kommt derzeit um Aktien nicht herum.“

Über die Studie
Die Daten für das „comdirect Wertpapierradar Europa“ wurden im Dezember 2012 vom Marktforschungsdienstleister Toluna in acht Ländern erhoben und von comdirect ausgewertet. In einem Online-Panel wurden insgesamt 6.460 Personen über 18 Jahren befragt, quotiert nach Alter, Geschlecht und Region.

Das „comdirect Wertpapierradar Europa“ mit zahlreichen Daten und Grafiken steht zum Download bereit unter www.comdirect.de/wertpapierradar_europa

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Annika Fischer
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