Steigende Preise: Jeder dritte Deutsche sieht Gefahr einer Immobilienblase

Quickborn, 21.12.2012

Mehrheit der Deutschen hält Szenario aber für unwahrscheinlich – Frauen und junge Erwachsene beurteilen die Entwicklung besonders skeptisch

Quickborn. Die Immobilienpreise in Deutschland steigen – vor allem in den Ballungszentren wie München oder Hamburg. Dort kosten Häuser und Wohnungen heute durchschnittlich zwölf Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Bundesweit wurde zuletzt ein Anstieg von rund drei Prozent registriert. Gründe für diese Entwicklung sind zum einen, dass Betongold in der Finanzkrise als sichere Investition gilt, zum anderen das historisch niedrige Zinsniveau bei der Finanzierung.

Allerdings bereitet die hohe Nachfrage nach Wohneigentum vielen Bundesbürgern Kopfzerbrechen: Jeder dritte Deutsche (33 Prozent) fürchtet derzeit die Entstehung einer Immobilienblase, deren Platzen einen starken Einbruch der Preise nach sich ziehen könnte. Das zeigt eine Umfrage von Forsa im Auftrag von comdirect. Demgegenüber halten 56 Prozent die Gefahr eines solchen Szenarios, wie es zuletzt in den USA, Irland oder Spanien zu beobachten war, für wenig wahrscheinlich.

Besonders besorgt zeigen sich aktuell die jungen Erwachsenen in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen, in der mit 43 Prozent überdurchschnittlich viele Menschen der Entwicklung an den Immobilienmärkten mit Skepsis begegnen. Frauen (36 Prozent) schätzen die Situation zudem häufiger kritisch ein als Männer (29 Prozent).

„Eine flächendeckende Immobilienblase zeichnet sich in Deutschland derzeit nicht ab“, sagt Jan Enno Einfeld, Leiter Beratung bei comdirect. Die Banken würden Kredite deutlich restriktiver vergeben als in anderen Ländern – im Jahr 2011 stieg das Kreditvolumen lediglich um 1,2 Prozent. Gleichzeitig liegen die Preise für Bestandsimmobilien im Durchschnitt auf dem Niveau von vor zehn Jahren. „Die Preisschübe in den Ballungszentren sind in meinen Augen kein Ausdruck einer Marktüberhitzung. Vielmehr ist das steigende Niveau unter anderem auf die wachsende Zahl an Haushalten und die Angebotsverknappung zurückzuführen.“

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