Geldanlage-Check 2013: Wertpapierdepot auf Risiken überprüfen

Quickborn, 15.11.2012

Quickborn. Aktien, Fonds, ETFs – welche Wertpapiere befinden sich in meinem Depot? Passen sie überhaupt noch zu meinem Risikoprofil? Angesichts der turbulenten Kapitalmärkte sind viele Anleger verunsichert. Die Tage „zwischen den Jahren“ sind ein guter Zeitpunkt, um die eigene Geldanlage gründlich zu überprüfen. Henning Seeler, Fonds-Experte bei comdirect, erläutert drei Punkte, die Anleger beim Depot-Check beachten sollten.

Anlageziele an Lebensphasen anpassen
Wertpapiere kaufen und dann liegen lassen – diese Strategie geht nicht immer auf. Denn nicht nur die Marktlage ändert sich, sondern auch die persönliche Situation der Anleger – etwa durch Heirat, Renteneintritt oder eine Erbschaft – und damit die Anlageziele und das Risikoprofil. „Das Wertpapierdepot sollte regelmäßig an diese Veränderungen angepasst werden. Für junge Berufstätige hat etwa der Vermögensaufbau Vorrang, für Ruheständler der Erhalt und Verzehr des Kapitals“, sagt Henning Seeler. Junge Anleger mit einem längeren Anlagehorizont setzen daher oft auf chancenorientierte Produkte wie Aktien oder Aktienfonds. Ältere Anleger sollten ihr Portfolio in der Regel eher defensiv ausrichten, etwa mit Mischfonds oder Rentenpapieren, da ihr Anlagezeitraum bis zum Ruhestand kürzer ist.

Nicht alles auf eine Karte setzen
Die beste Wertpapierauswahl nützt nichts, wenn das Portfolio nicht ausreichend diversifiziert ist. „Anleger sollten darauf achten, dass sie nicht nur eine Wertpapierklasse in ihrem Depot haben. Ein Wertpapier-Mix, etwa aus Aktien, Investmentfonds und Anleihen, reduziert das Risiko des Depots“, so Seeler. Dabei können sich auch Investments in andere Anlageklassen wie Edelmetalle oder Rohstoffe bezahlt machen. Und: „Wichtig ist auch, dass Anleger in verschiedene Regionen und Branchen investieren, um Risiken zu streuen und von Wachstumschancen zu profitieren.“

Unabhängige Beratung kann unterstützen
Wer beim Depot-Check professionelle Unterstützung benötigt, für den kann eine unabhängige Anlageberatung sinnvoll sein. Dabei zahlen Anleger – ähnlich wie beim Anwalt – ein Honorar. Das klingt ungewohnt, hat aber entscheidende Vorteile: Die Bank verzichtet auf Provisionen, die Beratung ist frei von Vertriebsinteressen. So werden Anlegern die Wertpapiere empfohlen, die sich an ihren individuellen Anforderungen orientieren und nicht daran, was der Berater damit verdient.

Ansprechpartnerin für diese Pressemitteilung:
Annika Fischer
comdirect bank AG, Pascalkehre 15, 25451 Quickborn
Telefon +49 (0) 41 06/704-1192
E-Mail: annika.fischer@comdirect.de

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