Euro-Krise: Jeder Zweite erwartet höhere Immobilienpreise

Quickborn, 17.08.2012

Männer sind skeptischer als Frauen – Ein Fünftel der Bundesbürger rechnet mit sinkenden Preisen, 22 Prozent gehen von stabilen Bedingungen aus

Quickborn. Die Schuldenkrise in Europa lässt auch die Preise für Immobilien in Deutschland steigen. Dieser Meinung ist nahezu jeder zweite Bundesbürger. Insgesamt gehen 48 Prozent davon aus, dass die große Nachfrage nach Wohneigentum und Investitionsobjekten zu höheren Kaufpreisen führen wird. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Forsa unter 1.007 Teilnehmern im Auftrag von comdirect. Demnach erwartet jeder fünfte Befragte, dass Häuser und Wohnungen künftig weniger kosten werden. Weitere 22 Prozent rechnen trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten mit konstanten Konditionen für Immobilienkäufer.

Männer sind bei der Entwicklung der Immobilienpreise etwas skeptischer als Frauen: 50 Prozent von ihnen rechnen mit einem Anstieg, nur 18 Prozent mit sinkenden Preisen. Bei den Frauen glauben 46 Prozent an eine Teuerung, 22 Prozent an einen Rückgang. Der Anteil an Männern und Frauen, die von unveränderten Bedingungen ausgehen, ist mit 23 Prozent (Männer) beziehungsweise 22 Prozent (Frauen) in etwa gleich groß. Auffällig ist, dass überdurchschnittlich viele Bundesbürger in der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen von sinkenden Preisen ausgehen: Mit 33 Prozent liegt der Anteil deutlich über dem durchschnittlichen Wert von 20 Prozent.

„Viele Bundesbürger nutzen die günstigen Zinsen, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, gleichzeitig sind Immobilien in der Euro-Krise eine beliebte Anlageklasse“, sagt Tobias Lücke, Leiter Baufinanzierung bei comdirect. Auch wenn der Preisanstieg auf dem deutschen Immobilienmarkt insgesamt moderat ausfalle: „Die hohe Nachfrage nach Wohneigentum in den Metropolen und mittelgroßen Städten führt zu teils deutlichen Preissprüngen, vor allem bei attraktiven Immobilien aus dem Bestand“, weiß Lücke. In eher ländlich geprägten Gebieten sehe dies indes meist anders aus – Wertsteigerungen sind hier deutlich schwieriger zu erzielen. „Der Standortwahl kommt beim Immobilienkauf eine immer größere Bedeutung zu.“

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